Eure Begegnungen mit Gott?

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9 Antworten

Ich hatte zum Beispiel vor längerer Zeit mal eine Art Vision vom Urgrund des Seins - ein tiefschwarzer Raum, aus dem Teilchen entstehen und sich wieder vernichten - so wie ich mir Vakuumfluktuationen vorstelle.

Ich habe das als Bild eines moralisch neutralen Erschaffers und Zerstörers interpretiert und musste dabei an den indischen Gott Shiva denken, dem ja auch diese Qualitäten zugesprochen werden.

Die Vision kam ganz spontan. Ich habe das Bild nicht mit meinen Augen gesehen, aber es drängte sich mir übermächtig auf und hat mich ziemlich überwältigt.

Ich hatte auch noch einige andere Erlebnisse, die man als Gottesbegegnungen interpretieren kann, aber dieses hier fällt mir gerade ein und lässt sich gut schildern.

Ich war einmal in einem Sommer in der Natur, um in Ruhe ein Buch zu lesen. Etwas abgelegen, sozusagen mitten in der Pampa.

Nachdem ich einige Zeit dort verbracht habe, packte ich meine mitgebrachten Sachen zusammen. Ich bemerke, das ich meinen Schlüssel vom Auto nicht mehr bei mir hatte. Ich durchsuchte zuerst meine Klamotten, die mitgebrachte Tasche. Nichts. Also prüfte ich dann die 20 Quadratmeter, auf denen ich mich in den letzten Stunden aufgehalten hatte. Nichts war zu sehen. Ich teilte die Fläche in einzelne Abschnitte ein, um alles noch einmal akribisch abzusuchen. Ich hatte mich vielleicht schon eine halbe Stunde mit der Suche beschäftigt.

Nichts war zu finden. Ohne Schlüssel brauchst Du dich nicht auf den Weg machen, ging es mir durch den Kopf. Ich sendete ein Stoßgebet. Als ich die Augen wieder öffnete, lag der Schlüssel genau vor meinen Füßen...

Ich war ziemlich betroffen und angerührt. Ich habe verstanden, dass ich Gott auch mit meinen "Kleinkram" behelligen kann und das er nicht weit weg ist.

Und das war nur eine Begegnung...

Ich kann mich daran erinnern als ich ca. 14 war, dass ich ihn damals bereits gespürt habe. Wie zwei wohlig warme, nicht belastende Hände auf meinen Schultern. Damals hatte ich mich durch meine Konfirmation Gott geöffnet und denke bereits da den Heiligen Geist erhalten. Allerdings wusste ich das damals nicht und die Pfarrer in der Kirche haben mir nicht wirklich geholfen. Das war wirklich sehr schade. Ich hatte dann mit meiner Cousine darüber geredet, da ich zu ihr in dieser Zeit einen recht guten Draht hatte. Da sie allerdings Buddhistin ist hatte sie angefangen mich dem Buddhismus zu nähren. Da waren diese "Hände" leider wieder weg.

Ich habe danach nichts mehr von Gott wissen wollen, da ich Homosexuell wurde und ich mir damals sicher war, dass Gott etwas gegen mich hat. Daher bin ich nicht mehr in die Kirche gegangen und habe mich komplett von Jesus entfernt. Aber irgendetwas in mir hatte immer gerufen, dass ich ein falsche Leben führe und mich Gott liebt. Aber ich habe dieser Stimme nicht geglaubt bis ich sie letztlich komplett unterdrücken konnte.

In dieser Zeit habe ich dann meine heutige beste Freundin kennen gelernt. Damals als Junge. Ich bin mit ihm durch dick und dünn gegangen und somit war das Vertrauen recht groß zueinander. Er ist dann allerdings zu seinen Eltern gezogen und der Kontakt brach auf einmal ab. Ich hatte es dann geschafft wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen und wollte wissen was los war.

Er hatte mir dann gesagt, dass er zu Jesus zurück gefunden hätte und nicht mehr Transsexuell ist. Also doch kein Junge, sondern ein Mädchen. Ich hatte das zwar dann toleriert, aber die wirkliche Akzeptanz kam erst mit der Zeit. Sie wollte mich dan natürlich zum Glauben führen und dies hatte mir nicht wirklich gefallen, bis ich ihr dann eindrücklich verboten hatte über Gott zu reden.

Aber eines Abends hatte ich dann mit ihr telefoniert, weil ich wissen wollte ob sie an die Evolutionstheorie glaubt oder an Adam und Eva. Da sie mir sagte sie glaube eins zu eins an die Bibel, da es Gottes Wort ist habe ich mich dem ganzen dann doch geöffnet, da ich sie damals für eine Katholikin hielt und ich mit Kirchen nichts mehr zu tun haben wollte. Sie war allerdings in einer freikirchlichen Gemeinde und das kannte ich nicht. Daher hatte ich mich dann doch geöffnet, nachdem ich eine Weile mit ihr diskutiert hatte.

Letztlich hatte ich dann an diesem Abend gebetet (Ende Oktober letzten Jahres) und mir am nächsten Tag eine Bibel gekauft. Ich hatte mit dem Buch Johannes angefangen, da es das Buch der Liebe ist und natülich gebetet und dann spürte ich wieder diese wohlige Wärme von damals. Allerdings nicht in Form der "Hände" sondern in meinem Herzen und im ganzen Körper. Somit war mir bereits nach einer Woche klar, dass es Gott gibt und er mich liebt.

Was letztlich seit dem alles passiert: Ich bin mittlerweile Hetero, bin viele Phobien los geworden, habe mich in meiner freikirchlichen Gemeinde taufen lassen (aus der evangelischen Kirche bin ich mit 18 Jahren ausgestiegen) und was am wichtigsten ist: Ich bin endlich glücklich. :-)

Gott kann mir in jedem Menschen begegnen. Sei es, dass mir geholfen wird oder aber, dass ich helfe.

Dies wirst du jetzt nicht mit deiner Frage gemeint haben, dennoch erwähne ich es, da es ein zentraler Punkt ist. Jeder Mensch trägt etwas Heiliges in sich, da er Abbild Gottes ist. 

Ferner: als es mir ziemlich mies ging, spürte ich eine liebevolle Umarmung. Ich dachte, dass es meine Mutter sei. Aber sie war es nicht und sonst war keiner im Haus.

Heilungen während einer Heilungsmesse - zelebriert durch Pater Tardiff.

Die Gewissheit, dass jemand über mich wacht und mir in Notsituationen hilft, sei es bei Prüfungen, bei kritischen Situationen im Straßenverkehr, oder, oder, oder.

Wenn ich die Bibel aufschlage oder die Messe besuche, passen die  Inhalte zu meiner jeweiligen Lebenssituation.

Dass ich die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt treffe, Gott stellt sie mir in mein Leben.

Die Heilung meines Vaters, der aus medizinischer Sicht nach der OP einen künstlichen Ausgang hätte haben müssen. 

Die vielen erhörten Gebete, oft auch für Menschen, die NICHTS davon wussten. 

LG 

Thus 

Ich bin ihm schon viele male begegnet, er hat zu mir geredet als würde er im selben Raum sein wie ich und ich hörte seine Stimme.

Aber auch auf sonst viele arten und weisen redet er mit und zu mir.

Besonders wenn ich Fragen zum Glauben hab, etwas zu verstehen suche, das ich in der Bibel lese oder warum ich eine Bestimmte Erfahrung machte, dann erlebe ich wie er mich durch sein Wort leitet, indem er mir die Aussagen und Geschichten der Bibel in Erinnerung bringt.

Auch in den Predigten oder Gesprächen mit solchen die sich gerne Christen nennen und andere belehren wollen erlebe ich wie er mich an alle aussagen betreffs des Themas erinnert die in der Bibel stehen.

Ich habe Krankheiten überwunden durch Glauben und eine davon hätte sogar Tödlich enden müssen wäre Gott nicht real.

Ich könnte ein Buch über all meine Erlebnisse mit Gott schreiben.

Aber auch mit Falschen Christen, Pastoren ihre Spöttereien, ihre Drohungen die sie gegen mich in Persönlichen Gesprächen aussprachen. 

Der Apostel Paulus bat die Räder schon für ihn zu beten, dass er vor solchen wie unseren Pastoren und falschen Christen allgemein wie wir sie heute kennen behütet werde.

(30 Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, durch unsern Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, dass ihr mir kämpfen helft und für mich zu Gott betet, 31 dass ich errettet werde vor den Ungehorsamen in Judäa und mein Dienst, den ich für Jerusalem tue, den Heiligen willkommen sei,)

Bin vor ca 2 Jahren mit meinem Fahrrad durch den Park gefahren. 

Hab während dessen über Gott und seine Existenz nachgedacht.

Ich hab mir gedacht : "wenn es dich gibt, sende mir sofort irgendein Zeichen" 

In genau diesem Moment überquerte ich ein Schmale Straße in der selten Autos vorbeifahren, da wurde ich plötzlich von einem Auto erfasst. 

Ich flog ca 10 m durch die Luft und das erste was ich während dessen dachte: "Bitte Gott lass mich leben" 

Und wie durch ein Wunder hatte ich keinerlei ernsthafte Verletzungen (nur einen großen blauen Fleck am Bein) 

Eigentlich hätte ich sterben müssen. Ich trug keinen Helm, war ziemlich schnell unterwegs, wurde frontal erfasst, und der Autofahrer hatte locker 50 Km/H drauf.  

An diesem Tag lernte ich das er existiert. 

Repwf 07.08.2017, 02:50

Bitte gib mir ein Zeichen - klatsch wirst du angefahren...

DAS brachte dich ZUM Glauben ?

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IraqLobbster 07.08.2017, 02:57
@Repwf

Auch noch viele andere Dinge brachten mich zum Glauben. Ich bin Christ jedoch praktiziere ich nicht richtig. 

Hab mich fürs Christentum entschieden weil der Islam und das Judentum mir zu Gewalttätig bzw Menschen verachtend sind. 

Wollte auch kein Atheist sein. 

Da dies die größten Faschisten von allen sind und ständig versuchen ihren "Glauben" anderen Menschen aufzuzwingen.

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Repwf 07.08.2017, 03:06
@IraqLobbster

Ich bin eher erstaunt das einen ein so negatives Erlebnis zum Glauben bringt?

Für mich wäre logischer eine Geschichte wie "eigentlich hätte es zu einem tödlichen Unfall kommen müssen weil ich total verträum Fahrrad fuhr, doch in letzter Sekunde kam das Auto vor mir zum stehen" 

Sowas in die Art... 

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IraqLobbster 07.08.2017, 03:17
@Repwf

Hmm ja. Aber dieses Ereignis war für mich besonders da es mir aufzeigte das Gott oder eine höhere Macht direkt Einfluss nehmen konnte und sozusagen alles mitbekommt. Durch sowas krasses wie einen Autounfall wurde mir aufgezeigt das er die Kontrolle hat. Ich denke ein anderes mittel oder zu auffälliges,  um meinen Glauben zu festigen, wäre nicht subtil genug für Gott. Zudem sollte der Blaue fleck mir einen Denkzettel verpassen , hat höllisch weh getan ^^ 

Vielleicht interpretiere ich aber auch zu viel in diese Situation hinein. 

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Deamonia 07.08.2017, 12:00
@IraqLobbster

Ich kann das genau so wenig nachvollziehen wie Repwf.

Gäbe es einen Gott, hätte dieser im übrigen definitiv bessere Möglichkeiten, dich von seiner Existenz zu überzeugen, als ein beliebig interpretierbares Zeichen.

Er hätte dich z.B. sanft über das Auto fliegen lassen können, oder das Auto von dir abprallen lassen können usw. DANN könnte ich nachvollziehen, das man an Gott glaubt.

Unfälle haben viele, und ebenso viele haben ein heidenglück das sie überlebt haben, das hat aber nix mit irgendeinem Gott zu tun.

Wäre dieser "Gott" an den du glaubst übrigens ein guter, müsste er sich im Grunde sofort allen Menschen weltweit gleichzeitig, in ihrer jeweiligen Sprache offenbaren, um endlich das sinnlose Morden das täglich im Namen der verschiedenen Religionen passiert, zu stoppen.

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KaeteK 07.08.2017, 07:56

Justin, man muss nur lesen was du schreibst, um zu erkennen, dass du keine Ahnung hast, was einen Christen ausmacht. Deshalb fallen deine Beleidigungen auf dich zurück. Leute, die mit Beleidigungen argumentieren, füllen damit ihr Unwissen aus. Die sicherste Informationen findest du in Gottes Wort.

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Repwf 07.08.2017, 11:17
@KaeteK

@/IraqLobbster

Auch wenn ich persönlich es nicht nachvollziehen kann, Danke das du mir es aus deiner Sicht erzählt hast (mit dem Unfall!) 

Ich lasse jedem seinen Glauben, daher fand ich es interessant zu lesen warum dich das zu Gott gebracht hat!

Danke 

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Gibt es nicht, da Gott nicht existiert. Ich hab schließlich auch keine Begegnung mit dem Weihnachtsmann und Frau Holle.

Hat sich noch nicht persönlich vorgestellt und solange glaube ich nicht daran 

Fanta421 07.08.2017, 02:25

daran knüpfst du deinen Glauben an Gott? Ohne Handschlag kein Glaube?

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Repwf 07.08.2017, 02:26
@Fanta421

Zumindest kein glaube wo ich irgendeine Institution zum kassieren für brauche oder jemanden der mir vorgibt: dein Gott ist nmannlich und hat nen weißen Bart 

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Repwf 07.08.2017, 02:28
@Fanta421

Vielleicht sogar allmählich grün gefärbt! Wer sagt das euer Gott nicht auch mit der Mode geht 

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Kosmike 07.08.2017, 22:01
@Repwf

der Ansatz von Repwf ist absolut korrekt, denn bei wem sich Gott nicht vorstellt der ist ja auch nicht Christ. Jedenfalls nicht nach dem Sinne der Bibel.

Schliesslich kennt doch jeder das Vater unser. 

zudem sagt auch der Apostel Paulus, dass wir nicht ins Ungewisse laufen.

Gott selbst fordert uns auf ihn zu prüfen.

Aber Gott kommt nicht einfach so zu uns, wir müssen uns schon um ihn bemühen. Echtes Interesse an seiner Person haben. 

Dann erst begegnen wir ihm.

Und erst nach dieser Begegnung können wir uns wirklich Christ nennen ohne jemanden dabei zu belügen.

Leider aber hat sich Gott bei den meisten die sich Christen nennen nie vorgestellt, sie sind ihm nie begegnet, hören gerne auf Märchen der Kirchen als auf die aussagen der Propheten und Apostel die man in der Bibel lesen kann.

Also wenn du Gott wirklich kennen lernen willst, dass er sich dir vorstellt, Frage aufrichtig nach ihm und er wird sich dir vorstellen. 

Mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht so wie du das erwartest, aber du wirst es feststellen dass er es war, der dir begegnet ist.

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Fanta421 14.08.2017, 23:58
@Kosmike

Jedenfalls nicht nach dem Sinne der Bibel.

nein, sicherlich nicht.

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So hoch war ich noch nicht. ............

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