euer einstieg?

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3 Antworten

Ich habe mich von meinem ersten Freund getrennt und wollte raus aus der Stadt und bin dann zufällig in den Ferien im Ausland auf die richtigen Leute getroffen, die mir einen möglichen Karriereweg erschlossen haben, der sich dann nach 5 Jahren als Irrweg erwies, so dass ich mich schließlich nach diversen Stationen und ständigem Checking "hunderter" Optionen auf den richtigen Weg begeben konnte. Dabei hat es mir sehr geholfen, immer unabhängig geblieben (unverheiratet) und durchaus privilegiert  zu sein.
Ich kann jungen Leuten nur empfehlen, den Rat von Eltern und Freunden wenigstens in Betrachtung zu nehmen und abzuwägen, in wie weit die eigenen Berufsvorstellungen realistisch sind und ob mangels eigener Erfahrung der Rat der Anderen nicht doch sehr viel Wert ist.
-Carola-

Früher war das so, das die Kinder in die Fußstapfen der Eltern treten wollten..

Mein Vater war Chemikant..

Bei mir war es damals nicht viel anders.. als kind hatte ich nen Chemiebaukasten, habe immer mein Vater von der Arbeit abgeholt.. und wollte chemikant werden..

Ich wurde Älter und die interessen und hobbies natürlich sich auch geändert haben in dieser Zeit. Das Zeitalter der Homecomputer begann.. Ich begann musik zu machen, aufzulegen. Club-Musik und dj-mixe aus aller welt zusammeln..

Als dann so langsam die Schule (1987) beendet war, bewarb ich mich dann auch in dieser Firma als Chemikant - obwohl ich mit mathe und Formeln gar nichts am Hut hatte.. und ein graus war.. die Ausbilder und chef versuchten mir mit mathe zu helfen.. aber nichts.. und brach diese Ausbildung ab.. und kam dann ins Büro und anderen Abteilung in dieser Firma

Ich verdiente zwar sehr gutes Geld..
Wovon ich auch gleich meine eigene dj-anlage und Platten kaufte, mein Studio erweiterte..

aber sollte das alles gewesen sein?

8 stunden täglich monotone langweilige Arbeit zu verrichten? Immer für anderen zu arbeiten? Nur wegen des Geldes?

Um abwechslung in meiner monotonen Arbeit zu bekommen.. produzierte ich platten, legte jedes Wochenende auf..und machten später eigene Partys.. gründete zu meinem hauptjob eine Eventagentur..

Nebenher habe ich mich noch viel Ehrenamtlich eingesetzt und für andere Bewerbungen geschrieben.

1997 war es vorbei mit musik und Partys..

23 Jahre später war ich erlöst - die Firma ging Insolvenz ..

Und mache das was ich wirklich will..

Arbeitslose Menschen zu helfen , mit ihnen Bewerbungen schreiben. Sie zu motivieren

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