Ethisch okay leben?

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5 Antworten

Die Seite http://label-online.de/ listet und bewertet sehr viele Labels, deren Kriterien sind transparent, so dass jeder einsehen kann, worauf bei der Bewertung geachtet wurde.

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VORSICHT: WER entscheidet eigentlich, was "ethisch okay" ist? Längst nicht alles, was aus der grün-alternativen Ecke kommt und von ihr behauptet wird , trifft wirklich zu.

Die Stiftung Warentest hat z.B. schon MEHRMALS nachgewiesen, dass so genannte "Bio"-Ware schlecht und eher Abfall ist, dazu auch noch überteuert

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Hallo,

warum möchtest du dein Gewissen mit Labels und Gütezeichen beruhigen? Warum unternimmst du nicht aktiv etwas gegen Kinderarbeit?

Was hältst Du von einer Patenschaft für einen ehemaligen Kinderarbeiter in Howrah bei Kalkutta/Indien. Da kannst du aktiv etwas für dieses Kind tun! Und es kostet dich nicht viel.

Im Februar 2014 werde ich mein Patenkind zum 3. Mal besuchen. Insgesamt ist es dann mein 4 Besuch bei der Hilfsorganisation. H.E.L.G.O. e. V. , Ein Verein mit Sitz in Hamburg, Initiative eines Hamburger Arztes, ermöglicht Kindern aus den Slums von Howrah, einer Industrievorstadt von Kalkutta, Bildung statt Kinderarbeit. Die Kinder können in die Schule gehen, erhalten ein warmes Mittagessen und Nachhilfe bzw. Hausaufgabenbetreuung und die Eltern erhalten Reis oder andere Naturalien als Kompensation für den „Verdienstausfall“ der Kinder. Damit ist die Grundlage für Kinderarbeit entfallen.

Die Kinder und deren Familien werden betreut bis sie ins Berufsleben eintreten.
Über meine Besuche kannst du Dich über meine eigene Homepage informieren:

www. asleben .de Natürlich bekommst du jährlich eine Kopie des Schulzeugnisses und einen kurzen Bericht über das Kind und seine Lebensverhältnisse zugeschickt. Und du solltest dem Kind einmal jährlich einen kleinen Brief (möglichst in Englisch) schreiben. Das Kind schreibt dir auch.

Außerdem kannst du das Kind natürlich auch besuchen, musst du aber nicht. Gerne berichte ich dir bei meinen jährlichen Reisen nach Indien ganz persönlich über das Kind. Das ist natürlich ein inoffizieller Bericht, da ich kein offizieller Vertreter des Vereins bin, sondern auch „nur“ Pate und Mitglied.

Wäre das für dich eine Alternative?

Wenn ja, schreib mir!

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Kommentar von Ichthys1009
04.12.2013, 13:28

Danke für deine Antwort, Aleben,

du beschreibst ein schönes Projekt, finde ich sehr gut. Danke, dass du darauf aufmerksam machst.

Als "Alternative" sehe ich es allerdings nicht, eher als Ergänzung: Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.

Ich finde es wichtig, auch bei der Auswahl der von uns gekauften Produkte darauf zu achten, was förderungswürdig ist und welche Produktionsbedingungen ich nicht unterstützen will. Das hat noch nicht mal was mit Gewissensberuhigung zu tun, sondern mit Verantwortung gegenüber anderen Menschen, die ich nicht direkt vor mir sehe, die aber indirekt durch mein Verhalten Konsequenzen spüren.

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http://www.utopia.de/produktguide

Da kriegt man recht schnell einen guten Überblick, muss sich halt einmal reinlesen und durchblicken, aber danach ist man relativ gut informiert und Dank Newsletter auf dem neuesten Stand.

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Kommentar von Ichthys1009
03.12.2013, 13:26

Danke für den Link.

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Wozu brauchst du labels um ethisch zu leben? Am allerellerethischten ist es mit dem auszukommen was man hat, oder aus alten Dingen neue zu machen und so wenig wie möglich zu konsumieren.

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Kommentar von Ichthys1009
03.12.2013, 13:23

Guter Tip, ging nur etwas an meiner Frage vorbei. "so wenig wie möglich zu konsumieren" finde ich auch gut, aber ganz ohne geht´s nicht. Und ich würde auch gern anderen, die nicht drauf verzichten wollen, dann wenigstens Produkte vorschlagen, die sozialverträglich sind.

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