Ethik wählen - ein Fehler für die Zukunft?

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Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen. 100%
Du solltest bei Religion bleiben. 0%

11 Antworten

In jedem Beruf in dem Du mit Menschen zu tun hast, ist eine tolerante, freiheitliche Gesinnung besser als eine rückwärtsgewandte, orthodoxe Einstellung. Gerade sehr religiöse und kirchentreue Personen neigen eher dazu andersdenkenden zu diskriminieren. Insofern ist es sogar von Vorteil, wenn Du Ethik wählst. In der Bewerbung kannst Du später angeben, dass dich philosophische Fragen schon immer interessiert hätten, und Du deswegen Ethik genommen hast. Man soll "Negativaussagen" vermeiden, das heisst: sage nicht, dass Du mit der Religion nichts am Hut hast, sondern betone, dass Dir die Ethik soviel mehr Einsichten beschert hat. Aber eines muss ich gleich vorweg sagen: eine gute Note in Ethik ist mit mindestens ebensoviel Arbeit und Lernzeiten verbunden, wie eine gute Note in Religion. Lernen musst Du für beide Fächer.

Der Religionsunterricht (zumindest an meiner Schule, ich bin auch Katholisch) hat eigentlich fast nix mehr mit dem eigentlichen Glauben zu tun. Es wird vermehrt über irgendwelche anderen "Probleme" Diskutiert. Ich möchte dir ans Herz legen, dich für das Fach zu entscheiden, welches du magst. Deinen eigenen Glauben kannst du am besten stärken, wenn du Sonntags zur Kirche gehst, was meiner Meinung nach als "Religionsunterricht" völlig ausreicht.

Erstaunlich, was für merkwürdige Probleme man in der 8. Klasse haben kann.

Wenn du nicht aus der Kirche austrittst, dann wird das in Zukunft deinen Arbeitgeber sowieso nicht interessieren, was du mal in der 8.Klasse für einen Schwerpunkt gewählt hast. Das schaut sich sowieso keiner genau an. Selbst wenn du ganz aus der Kirche austreten würdest, sollte das die Chancen am Arbeitsmarkt nicht beeinflussen. Wenn die Firmenleitung bzw. der Personalmanager so engstirnig und von gestern ist, dass er Wert auf so einen Quatsch legt, dann würde ich es bevorzugen gar nicht erst eingestellt zu werden.

Im Grunde lautet meine Antwort also - es ist völlig egal, was du nun für einen Unterricht nimmst. Das interessiert kein Mensch - höchstens Gott - falls man an ihn glaubt ^^

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Spielt keine Rolle. Einige wenige Arbeitgeber (v.a. Kirchen) legen Wert auf Religiösität und eine Religionszugehörigkeit. Welches Fach du in der Schule belegt hattest, dürfte keine Sau interessieren. Gerade bei den Staatsangestellten, Verwaltungsbeamten und Polizisten, ist das alles völlig egal, da sind alle gleichgestellt. In dieser Schiene könntest du sogar in Ruhe aus der Kirche austreten, ohne das dir das Nachteile bringen dürfte.

Nein, laut Grundgesetz hast du Religionsfreiheit. Am Arbeitsplatz dürfen dir dadurch keine Nachteile entstehen. Einzige Ausnahme, du willst bei einem kirchlichen Träger arbeiten.

Die schauen dann vllt mal kurz auf dein Zeugnis, aber achten natürlich mehr darauf, dass du kein introvertierter Stubenhocker bist, der in Kunst toll, aber in Mathematik eine Niete ist... bei einem Studium fragt dich keiner, bei einer Ausbildung gehts mehr so ums Gesamtpaket. Aber Ethik/Religion ist völlig wurscht, vorallem weil dich Arbeitgeber nicht benachteiligen dürfen, wenn du anders religiös oder überhaupt nicht religiös bist... ganz ehrlich, jeder Durchschnittsdeutsche geht nur zu Weihnachten in die Kirche.

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Bei der Polizei oder als Angestellter z.B. bei der Stadtverwaltung spielt Religionszugehörigkeit nur bei der Erstellung der Gehaltsabrechnung eine Rolle. Ob du an einem bestimmten Religionsunterricht teilgenommen hast, wird diese Arbeitgeber nicht interessieren.

Selbst konfessionelle Arbeitgeber interessiert es nur bedingt, ob du Ethik oder Religionsunterricht hattest. Wenn überhaupt, ist ihnen deine Religionszugehörigkeit wichtiger - unabhängig von deinen Schulfächern.

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Ich denke es wird genauso angesehen. Außer du bewirbts dich bei einer katholischen Verwaltung ;). Ethik, finde ich, bildet allgemeiner und besser!

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Soweit ich weiß, spielt es bei diesen Berufen keine Rolle ob du den Ethik - oder Religionsunterricht besucht hast, es sind ja keine "rein-religiösen"-Berufe ;)

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Ich glaub das geht klar. Sonst ist es diskriminierung, was in diesen Berufen selten vorkommt.

Ethik ist bei diesen Berufen genau so angesehen.

Ich verrat dir lieber nicht, was ich über Mitbürge (in meiner Region) mit katholischem Glauben denke.

Aber mach dir keine Sorge, ich hatte wegen meines Nichtglaubens noch nie Probleme.

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