ethik sind wir die einzigen im ganzem universum?

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13 Antworten

Im beobachtbaren Universum gibt es grob geschätzt etwa 100 Milliarden Galaxien mit jeweils rund 100 Milliarden Sternen, also grob geschätzt 10 Trilliarden Sterne (10 hoch 22). Es ist sehr gut möglich, dass sich das Universum über den beobachtbaren Bereich hinaus in gleicher Weise unendlich weit fortsetzt, und dass es also unendlich viele Sterne gibt, aber wir wollen hier mal nur über den endlich großen beobachtbaren Teil sprechen, denn alles andere wäre nicht naturwissenschaftlich.

Es ist so gut wie sicher, dass es auf zig Milliarden oder Billionen von Planeten um diese Sterne langfristig (also Milliarden Jahre lang) stabile lebensfreundliche Bedingungen gibt ähnlich denen auf unserer Erde. Und unter solchen Bedingungen sollte sich primitives einzelliges Leben entwickelt haben, denn das hat sich auf der Erde innerhalb von weniger als 100 Millionen Jahren gebildet, nachdem lebensfreundliche Bedingungen existierten. Primitives Leben gibt es also bestimmt viel da draußen, bestimmt in unserer Milchstraße außerhalb des Sonnensystems und vielleicht sogar in unserem Sonnensystem außerhalb der Erde, nämlich z.B. in dem Ozean des Jupitermonds Europa.

Ob aber der Schritt zu komplexem mehrzelligen Leben und zu intelligenten Zivilisation auch andernorts vollzogen wurde, das ist eine offene Frage. Es sollte nicht zu oft passieren, denn uns sind solche Aliens noch nicht begegnet. Und auf der Erde hat diese Entwicklung mehrere Milliarden Jahre lang gebraucht, und viel länger kann kein Planet lebensfreundliche Bedingungen gewährleisten, denn dann Endet die Lebensdauer seines Sterns. Es könnte also durchaus sein, dass für die Evolution von Mehrzelligem Leben oder Intelligenz ein ganz unwahrscheinliches Ereignis erforderlich war, das vielleicht statistisch nur alle 10 hoch 30 Jahre unter lebensfreundlichen Bedingungen auftritt. Dann wäre auf allen vielleicht einer Billion (10 hoch 12 Planeten) lebensfreundlichen Planeten insgesamt nur 10 hoch 21 Jahre vergangen. Und dass es ausgerechnet bei uns passiert ist, das wäre halt doch ein großer Zufall. Und es könnte durchaus nirgendwo sonst passiert sein. Es könnte aber auch sein, dass es überall nach 2-4 Milliarden Jahren passiert, wenn die Bedingungen lebensfreundlich sind. Die Antwort wissen wir nicht.

Etwas mehr werden wir erfahren, wenn wir Planeten mit lebensfreundlichen Bedingungen außerhalb der Erde untersuchen. Wenn wir dann immer wieder nur grünen Schleim finden, dann spricht das für seltenes höheres Leben. Wenn wir da aber auch höheres Leben oder auch Intelligentes finden, dann ist das eben auch nicht selten. Der einfachste Kandidat für eine erste Untersuchung wäre der Jupitermond Europa. Außerhalb unseres Sonnensystems werden wir so schnell keine detaillierte Untersuchung der Lebensformen eines Planeten machen können – es sei denn, wir empfangen ein von ihnen abgeschickte Nachricht. Solche Nachrichten sind aber zumindest nicht häufig, denn wir haben auch danach schon lange gesucht, und noch keine gefunden.

Warum Gott das so oder so gemacht hat - das können doch wir Menschen nicht wissen.

Wow das nenne ich mal eine vernünftige ausführliche Antwort.

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Das Universum ist nicht unendlich, es hat eine "Grenze" die kosmische Hintergrundstrahlung. Weiter kann man nicht sehen, egal in welchem Spektrum man es auch tut. Die Frage nach einem Demiurgen, kann und will die Wissenschaft nicht beantworten, denn dies ist eher eine philosophische oder theologische Frage. Die Frage nach anderem Leben kann man fragen! Die Antwort beruht auf rein wissenschaftlichen Fakten, ich versuche Spekulationen so gut als möglich zu vermeiden! Aus platztechnischen Gründen kann ich nur eine gekürzte Fassung anbieten, die die wichtigsten Faktoren aufzeigt, um deiner Frage gerecht zu werden. ---Rein statistisch gesehen, müsste es eigentlich noch anderes Leben geben. Doch in welcher Form diese erscheinen, ist natürlich ungewiss. Falls deine Frage darauf hinausläuft, ob es irgendwelche höher entickelten Lebewesen gibt (wie z.B die Menschen) man hat bis dato noch keines gefunden, oder Kontakt aufgenommen. Wir Menschen teilen uns ja mit Elektrowellen dem Universum mit (TV,Radio, Satelliten) Obwohl sich diese Wellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, sind sie erst in einem Radius von +/- 100 Lichtjahren zu empfangen. Natürlich müssten die Ausserirdischen Zuhörer über die gleiche Technik verfügen wie wir, ansonsten bleiben wir ungehört! Es gab bis vor kurzem das SETI-Programm, welches versuchte genau solche Botschaften zu empfangen. Trotz intensiver Suche, wurde noch kein einziges Signal gefunden. Es braucht unheinlich viele aufeinander abgestimmte Parameter, bis Leben entstehen kann, vor allem wenn es eine höhere Entwicklung beinhalten soll. Man geht von unserer Erde als Normalfall aus, sie ist sozusagen der perfekte Ort. Wenn man unser System nun auf andere Sonnensysteme überträgt, habitable Zone, Sternklasse G oder F, Wasser und Atmosphäre, dann bemerkt man, dass wir nicht unbedingt der Normalfall sind. Bis heute wurden etwa 430 Exoplaneten entdeckt, doch keiner von diesen Systemen kommt für Leben wirklich in Frage, warum? Weil ganz andere Parameter herrschen. Manche Planeten sind nur gasförmig, manche umkreisen die Sterne zu nah oder zu fern. Manchmal ist der stern ungeeignet, sind diese zu gross, verbrennen sie zu schnell ihr Wasserstoff zu Helium, was zur Folge hat, dass dieser Stern zu schnell erlischt und in einer Supernova endet, was sowieso jegliches Leben in dem System erlischen liesse. Obwohl es alleine in der Milchstrasse 100-150 Milliarden Sterne gibt, sinkt die Anzahl dramatisch wenn man die Parameter für Leben miteinfliessen lässt. Trotzdem bleiben noch ein paar hundert Millionen Kandidaten übrig, auf denen Leben entstehen könnte. Natürlich könnte man auch ausserhalb der Milchstrasse nach Leben Ausschau halten, z.B bei der Andromeda-Galaxie, unsere Nachbarin. Doch wenn z.B dort Leben vorhanden wäre, wäre es eigentlich unmöglich, mit diesen Lebewesen Informationen auszutauschen. Die Distanzen wären einfach zu gross. Doch ich denke, es wird bestimmt noch irgendwo anderes Leben geben, denke um dies zu finden, müsste man nicht mal unser Sonnensystem verlassen. Mikroben oder ähnliche Gesellen gibt es bestimmt auf anderen Planeten. Aber höhere entwickelte Lebewesen zu finden, wir beinahe unmöglich bis gar nicht. Das Warum liegt bereits auf der Hand, unser Universum ist einfach zu gross!

Auch eine gute und ausführliche Darstellung, DH!

Nur die einleitende Aussage, dass das Universum nicht unendlich sei, ist in dieser Form unglücklich.

Endlich ist das beobachtbare Universum.

Wenn man den Gedanken konsequent weiterdenkt, dass das Universum überall homogen und isotrop ist, und beschleunigt expandiert und flach ist - dann folgt daraus, dass es jenseits unseres Beobachtungshorizonts unendlich groß ist. Das kann man nicht beweisen. Aber es ergibt sich aus den einfachsten Modellannahmen, die unser heutiges kosmologisches Modell erklären.

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@Mixia

Das beobachtbare Universum ist begrenzt, das wollte ich eigentlich auch damit zum Ausdruck bringen. Wenn man der kosmologischen Standardtherorie folgt, dann gibt es kein Ausserhalb, ergo auch keine unendliche Grösse. Denn erst innerhalb des Universums kann man ja von Raum und Zeit sprechen. Deshalb soll sich das Univer-sum in ein völliges Nichts expandieren. Die Stringtheorie geht von einem ganz ande-ren Standpunkt aus, das Universum dehnt sich in einen unendlich grossen Raum hinein aus. Auch die Multiversentheorie geht von einem ähnlichen Szenario aus, nur, dort ist der Raum zwischen den Universen begrenzt, da sich ja das Universum in ei-nen Hyperraum hinein ausdehnt. Dann gibt es ja noch die Quantenschleifen-Theorie, die geht sogar von einem zyklischen Universum aus, somit könnte man die Anfangssingularität umgehen. Eigentlich spielt es keine Rolle (zumindest für mich) es sind sowieso alles nur Spekulationen und Hypothesen, die, wie du bereits erwähnt hast, sich jeglicher Überprüfung entziehen. Noch was zum Thema flacher Raum. Alexander Friedmann hat ja Gleichungen berechnet er kam zu dem Schluss das das Universum flach ist. Zumindest in den Voids, lokal kann der Raum schon durch schwere Objekte gekrümmt sein. Nun, ein flaches Universum müsste eigentlich einen Omega-Wert von 1 besitzen, das Universum hat aber nur einen Wert von 0.3. Das ist natürlich doof, man versucht dies mittels dunkler Energie zu "begradigen". Die be-schleunigte Expansion deutet jedoch darauf hin, dass wir in einem offenen Univer-sum leben könnten. Schon 0.01 % über der kritischen Dichte und das Universum wä-re nicht mehr flach. Natürlich bräuchte es länger, bis das offene Universum so wer-den würde wie berechnet, doch es könnte trotz allem "auseinanderreissen".

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Nach aktuellem Stand wird die Wahrscheinlickeit als hoch eingeschätzt, dass es irgendwo Leben geben könnte. Allein die Milchstraße mit Milliarden von Sternen kann Planeten besitzen, auf denen Bedingungen herrschen (Wasser, Temperatur, Elemente, Atmosphäre...) ,dass dort Leben entstehen könnte.

Wenn alle sagen, dass es noch andere Lebewesen gäbe, dann möchte ich mal wissen, woher die diese Weisheit haben. Meine Meinung ist, dass solange mir jemand nicht ein extraterrestrisches Lebewesen gezeigt hat, es ein solches erstmal nicht gibt bzw. es dazu keine aussage gibt. Es könnte sein, es könnte aber nicht sein. Die Fragestellung ist für mich ganz einfach nicht relevant. Und das Argument mit Gott, ist genauso wenig relevant, weil auch die Existenz von Gott nicht bewiesen werden kann.

Schade, dass ich die Frage jetzt erst entdeckt habe. Beantwortet ist sie schon, da kann ich mir das sparen.

Was mich aber interessieren würde: Warum habt ihr denn gerade diese Frage im Ethik-Unterricht behandelt? Was hat die Frage nach der Möglichkeit außerirdischer Zivilisationen mit Ethik zu tun? Dazu muss euer Lehrer doch wohl was gesagt haben, oder?

es wäre doch ziemlich arogant anzunehmen das wir die einzigen lebewesen im universum sind!

Ich glaube nicht an Gott, nur an Mathematik. Es ist unwahrscheinlich, dass wir der einzige Planet mit Lebensformen darauf sind. Wir sind ja auch nur zufällig entstanden.

Das mathematische Argument mit der Wahrscheinlichkeit ist hier leider nicht so einfach anwendbar. Für primitives Leben glt es, für höheres können wir mathematisch nach unserem derzeitigen Erkenntnisstand keine Aussage machen.

Mehr in meiner Antwort zu dieser Frage.

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Er/sie/es übt an der Erde?Oder verkauft uns für allwissend obwohl wir die niedrigsten aller sind?Wer weiß das schon?

ja das is ne coole vorstellung die hab ich auch manchmal das das universum vl nur ne murmel ist xD

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Ich glaube nicht an Gott :D

Alson ich denke es gibt anderes Leben, aber nicht in Form von grünen, grossköpfigen Ausserirdischen, sonder eher primitivere Lebensformen.

Das ist meine Meinung ;)

es ist kaum vorstellbar, daß wir die einzigen sein sollen im universum.

Nur, weil wir zu dumm sind, anderes Leben im Universum zu finden, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Ich glaube nicht das wir die einzigen sind nur gibts da leider keine Beweise.

Noch nicht^^

es gibt noch sehr viele andere wesen im universum

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