Ethik-Aufgabe

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5 Antworten

Der Unterschied besteht darin, dass Christen gemeinsam unterschiedliche Deutungsansätze überhaupt diskutieren können.Gott will, dass wir uns Gedanken machen und auch über sein Wort diskutieren. Letztlich soll jeder Mensch aufgrund eigener Entscheidung über seine Zugehörigkeit zu Gott entscheiden.

Im Islam wäre das wohl kaum möglich. Da wird nicht diskutiert sondern vom Prediger ausgelegt und dann akzeptiert. Es gibt keine Chance, den Koran anders zu deuten.

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Die Sichtweisen auf Bibel oder Koran sind dieselben (gleichgewichtig, wie ich meine). Grundsätze sind im sozialen Umfeld nun mal wichtig (Grundgesetze z.B.). Als göttliche Offenbarungen nehmen die sogenannten heiligen Schriften diesen ordnenden Charakter ein. Eine kritische Sichtweise der Religionen kann ich eher nicht erkennen. Man bemüht sich, die ursprünglich geschriebenen Worte im Laufe der Zeit so zu verändern, das sogar gegenteilige Deutungen möglich werden.

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Kommentar von HugoGuth
21.06.2011, 12:17

Sehr schöner Text! Nur hilft das dem Ftagesteller "0" bei der Lösung seiner Hausaufgaben!

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Es gab praktisch keinen Unterschied bis zur Reformation im Christentum, vorher gab es die Konzile, wo man Grundsätze wie die Trinität oder die Bestandteile der Bibel festzurrte.

Nach Luthers "Freiheit des Christenmenschens" entband er die Christen von den Barrieren, die den direkten Weg zu Gott verstellten. Messen und die Bibel waren in Latein, alles lief über die Geistlichen, denn nur die verstanden die Botschaften und konnten das Wort Gottes erklären...

Nach Luther und der Übersetzung der Bibel - sehr wenige konnte überhaupt lesen - wurde die Bibel und somit die Botschaft des Christentums von weit aus mehr Menschen gelesen und verkündet. Es begann eine gewisse Entzauberung und dadurch wurden auch unterschiedliche Auslegungen möglich. Ganz frei wurde der Christ in Europa allerdings erst, als die Kirche und der Staat sich trennten, was vorher Dogmen waren, wurden nun diskutierbar...

Im Islam war es eigentlich lange genau umgekehrt, die Auslegung war in einem wesentlich grösserem Rahmen möglich, was u.a. erklärt warum sich Poesie, Kunst und auch die Wissenschaft anfänglich besser entwickelte als im Okzident.

Leider wurde der Islam wenig später zu einem Instrument, mit dem man durch unterschiedliche Betonung bestimmter Praktiken Unterschiede zwischen den einzelnen Glaubensrichtungen betonte. Das Alkoholverbot ist dafür ein recht gutes Beispiel, fast überall tranken die Menschen Alkohol auch die Muslime! Erst durch die politischen Prozesse im Osmanischen, Persischen und Arabischen Reichen, wurde das mehr und mehr zu einem Glaubensinhalt. Muhammad ibn Abd al-Wahhabs begründete im 18.JH den wahabitischen Glaubensweg der Sunniten, durch die Trennung der sunnitischen Glaubensbrüder z.B. in Ostafrika, wurden die strengen Regeln dort nie eingeführt, dashalb trinkt man noch heute an der Küste den Palmwein. Die heutigen Missionierungen transportieren aber den orthodoxen Glauben, weshalb sich beide als unterschiedliche Glaubensrichtungen verstehen, es aber de facto nicht sind...:-)

Reformation wäre gut, auch das Ende der Diktaturen im islamischen Raum sind eine Voraussetzung für eine Änderung der Dogmen und eine Erleichterung der harten Gesetze...

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Kommentar von babulja
21.06.2011, 15:47

Pardon, Riara - die Bibel hat also den Christen die Freiheit zu "Besäufnissen" gebracht?

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Kommentar von SophieStober
28.06.2011, 18:46

Danke für die Antwort,das waren nicht für meine Hausaufagebn,sondern musste wir diese im Unterricht beantworten und wir haben dieses Thema noch nicht behandelt,deshalb sollten wir im Internet danach suchen und da haben wir nichts gefunden und das war meine einzige Hoffnung

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Viele Muslime glauben, Allah hätte dem Propheten Muhammad den Koran (über einen Engel) wörtlich eingegeben!

Deshalb haben viele Muslime bis heute Probleme, hier "Abstriche" zu machen, z.B. wenn es um die Akzeptanz von Homosexualität oder Mischehen geht, z.B. "Muslima/Christ" oder "Muslim heiratet Christin und erlaubt ihr, die Kinder christl. zu erziehen (z.B. wollen die musl. Großeltern dann oft, dass die Buben beschnitten werden)"!

Dieses Forum ist für solche Fragen aber nicht der richtige Ort! Wenn euch euer Lehrer eine solche Aufgabe gibt, muss er euch einen Text zur Verfügung stellen, woraus ihr euch das erarbeiten könnt!

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Die Sichtweisen sind natürlich nicht dieselben. Dann brauchte es keinen Koran. Existenzberechtigung für den Koran ist die Behauptung das das Vorhergehende gefälscht wäre.

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