ESt: Kinderfreibetrag und Nachweis

3 Antworten

§ 32 Abs. 4 EStG:

Ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, wird berücksichtigt, wenn es [...] 3. wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten; Voraussetzung ist, dass die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten ist.

Das Kind ist aber nicht wegen der Biehinderung außerstande, sich selbst zu unterhalten, sondern aus anderen Gründen. Daher ist aufgrund des Gestzeswortlautes der Kinderfreibetrag nicht zu gewähren.

Noch ein Hinweis von mir persönlich an A: bevor er sich erdreisten sollte, für sein Kind eine Freibetrag beantragen zu wollen, sollte er zunächst einmal das Verhältnis zu seinem Sohn wieder reparieren.

Danke für die Antwort. Die moralische Verwerflichkeit des A seinem Kind gegenüber mal außer Betracht gelassen: Weil K sich selbst nicht unterhalten kann, wird das Kindergeld weitergezahlt. Besondere Prüfungen hierfür gibt es durch die Familienkasse nicht mehr. Ausreichend seien der Schwerbehindertenausweis und die Studienbescheinigung als Nachweise gewesen.

Das Kindergeld und der Kinderfreibetrag hängen doch zusammen, oder nicht? Die Formulierung des Gesetzestextes ist in diesem Zusammenhang auch identisch.

Könnte dann A allein wegen dem Hinweis, dass Kindergeld gezahlt wird, den Kinderfreibetrag beantragen?

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@lesekatze32

A's komplette Ignoranz seinem Kind gegenüber einmal außer Acht gelassen, wird ihm auch das nichts nützen. Die zuständige Familienkasse setzt das Kindergeld fest. Der Kinderfreibetrag jedoch wird vom Finanzamt gewährt. Es handelt sich hier um ein zweistufiges Verfahren, bei dem die Voraussetzungen auf den Anspruch doppelt überprüft werden. Wenn das Finanzamt zu dem Schluss kommen sollte, dass der Kinderfreibetrag nicht zu gewähren ist, was es wird, weil die Voraussetzungen immer noch nicht vorliegen, dann wird es eine Kontrollmitteilung an die zuständige Familienkasse übersenden und diese wird das zu Unrecht ausgezahlte Kindergeld nebst Zinsen wieder zurückfordern.

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Schön, dass du den Buchstaben A* für den netten Kerl benutzt, der zu seinem behinderten Kind KEINEN Kontakt mehr hat....aber gerne den Kinderfreibetrag nutzen möchte.

Verdopplung der Kinderfreibeträge bei unbekanntem Vater?

Und zwar folgendes: Ich bin verheiratet und habe Kinder. Der Vater des Kindest ist unbekannt. Ich habe in meiner Steuererklärung die Verdopplung der Kinderfreibeträge beantragt da der Vater unbekannt ist.

Nach §32 (6) Nr. 1 : Bei der Veranlagung zur Einkommensteuer wird für jedes zu berücksichtigende Kind des Steuerpflichtigen ein Freibetrag von 2 358 Euro für das sächliche Existenzminimum des Kindes (Kinderfreibetrag) sowie ein Freibetrag von 1 320 Euro für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes vom Einkommen abgezogen. 2Bei Ehegatten, die nach den §§ 26, 26b zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden, verdoppeln sich die Beträge nach Satz 1, wenn das Kind zu beiden Ehegatten in einem Kindschaftsverhältnis steht. 3Die Beträge nach Satz 2 stehen dem Steuerpflichtigen auch dann zu, wenn 1. der andere Elternteil verstorben oder nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist oder..

Der Vater des Kindest ist zwar nicht verstorben aber er ist unbekannt, das ist doch das selbe. Kann ich einen Einspruch einlegen? Oder hat das Finanzamt recht?

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Kindergeld/-freibetrag Einkommenssteuer für Ausländisches Kind

Nen guten Morgen,

also es wird ein bisschen speziell, aber ich hoffe trotzdem auf Hilfe. Meine Freundin ist selbstständig in Deutschland und auch hier gemeldet(EU Staatsbürge/RO), ihr Kind wohnt in Rumänien bei seinem Vater (verheiratet-dauerhaft getrennt lebend).

Jetzt habe ich gestern mal die Steuererklärungsunterlagen abgeholt und mir fiel auf, dass der Kinderfreibetrag eigentlich auch für sie gelten müsste (LG 3), und somit (da die Vorraussetzungen fast identisch sind) auch Kindergeldanspruch besteht.

So weiter im Text: Sie leistet Unterhalt fürs Kind auf freiwilliger Basis und fährt es 2mal im Jahr für längere Zeit besuchen (Summe 6-8Wochen), eigentlich kann man ja bis zu 4 Nettomonatslöhne für Heimreisen/Unterhaltsleistungen von der Steuer absetzen, allerdings bin ich mir jetzt nicht mehr sicher, ob das auch gilt wenn die Voraussetzungen für Kindergeld erfüllt sind, oder ob das in gegenseitigen Abzug gebracht wird.... "Voraussetzung für diese Steuerermäßigung ist, dass für die unterhaltene Person weder der Steuerpflichtige noch eine andere Person Anspruch auf einen Kinderfreibetrag , Kindergeld oder auf einen Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf ( Freibetrag Betreuung/Erziehung/Ausbildung ) hat. "(steuerlinks.de)

Was sollten wir/sie jetzt tun? Kindergeldantrag rückwirkend stellen (unter 4Jahre in Deutschl.)? Sollte man die Steuer mit Unterhaltsbelastung ausfüllen oder wäre ein zeitgleicher Antrag auf Kindergeld, dann nicht nahe am Betrug? Oder einfach beides machen und davon ausgehen, dass des Finanzamt eh vorhandene Ansprüche prüft?

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Mein Ex zahlt keinen Unterhalt. (Das wie und warum tut jetzt hier nichts zur Sache)

Ich habe Stkl.2, beide Kinder leben bei mir, ich beziehe Kindergeld.

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ich habe jetzt die möglichkeit einen 450€ job zu machen für 2-3 Monate. Mein Regelsatz beträgt in Moment 361,50€. Was wird mir da Abgezogen? ich bin noch unter 25 Jahre aber bekomme kein Kindergeld mehr, leider kommt die Familienkasse seit 5 Wochen des Einstellungsbeschluss nicht nach, bzw die Bestätigung das Kindergeld eingestellt wird nach.

Es handelt sich legendtlich um einen Aushilfsjob für gering gefügige Beschäftigung (Winterdienst, Mülltonnen rausbringen, Laub hacken, Lampen austauschen) kleine Hausmeister Tätigkeiten.

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Sie hatte mir auch schon eine Email geschrieben: leider verstehe ich die auch nicht ganz nur das 100€ Freibetrag sind. hier ein mal die Email:

" Guten Morgen Herr , grundsätzlich sind 100,00 € frei, alles was über 100,00 € wird mit einem Freibetrag für Erwerbstätige anerkannt, dieser ist jedoch unterschiedlich je nach Einkommenshöhe. Wenn Sie genau 450,00 € ist der Freibetrag 170,00 € (Grundfreibetrag 100,00 € und 70,00 € Freibetrag für Erwerbstätige). Dann würde aber der Freibetrag von 30,00 € für Ihr Kindergeld wegfallen, da der Grundfreibetrag nur einmal gewährt wird. "

Bitte helft mir.

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