Essstörung los lassen

4 Antworten

Du kommst ja jetzt in therapie,aber du wirst in jedem fall noch bis ins junge erwachsenenalter immer wieder in schwierige phasen kommen.das ist normal. Wichtig ist aber, dass du nicht versuchst die krankheit über frühe enge beziehungen oder sogar eigene kinder therapieren. Ein mann oder ein baby stopfen keine löcher in dir. Nimm dir die zeit zum gesundwerden.

das problem bei den meisten essstoerungen ist, dass sich die betroffenen viel zu sehr ueber ihr gewicht definieren. immer steht das gewicht im vordergrund und alles, was die betroffenen von sich fuer interessant halten ist das gewicht, das moeglichst gering sein soll.

was du lernen muesstest ist, dich ueber andere dinge zu definieren. faehigkeiten, talente, ausstrahlung ... etc.

ich habe aufgrund von ganz persoenlichen schlechten erfahrungen mit essgestoerten eine gewisse abneigung gegen betroffene und halte mich in meinem real life von denen fern. und das nicht zuletzt deshalb, weil ich sie als gaehnend langweilig empfinde, weil eben immer dieses eine thema mitschwingt, egal worueber man spricht.

Ich denke,was Dir fehlt,ist einfach ein Urvertrauen in das Leben selbst, Deiner Seele fehlt die Basis. Du hast Angst vor der Weiterentwicklung und wahrscheinlich auch Angst vor der Zeit an sich.Du denkst,wenn Du das Zwangverhalten aufgibst,dann hast Du nichts mehr unter Kontrolle und bist allem schutzlos ausgeliefert. Dieses Thema ist aber zu komplex, um das hier weiter aus zu dehnen. Ich würde es am besten finden,Du vertraust auf die Therapeuten und, wie oben schon erwähnt,auf Dich und dem Lauf der Dinge. Wir sind letzlich alle in irgendeiner Art und Weise dem Schicksal ausgeliefert und auch wir, die wir keine Eßstörung haben,müssen auch versuchen, irgendwie damit fertig zu werden.Alles Gute für Dich!!!

Mobbing, Essstörung, Magersucht, Bulimie, Binge Eating, ich kann nicht mehr?

Ich werde gemobbt und habe keine Freunde. Zunächst wurde ich von meinen Klassenkameraden als fett und hässlich beschimpft, damals wog ich etwa 60kg bei 1,66m. Als ich mir Hilfe bei meinen Lehrern suchen wollte, behaupteten sie, es gäbe an dieser Schule kein Mobbing, ich bilde es mir ein bzw. es läge an mir und ich solle netter zu den anderen sein. Dann fingen sogar meine Lehrer an, mich im Unterricht zu beleidigen, z.B. als dumm und unfähig.
Daraufhin fing ich an abzunehmen, aber ich verlor die Kontrolle und rutschte in die Magersucht ab. Ich aß manchmal fast 2 Wochen nichts, aber trieb mehrere Stunden Sport. So verringerte sich mein Gewicht rasant, bis ich nur noch 38kg wog. Ich strebte nach Perfektion, die es nicht gab. Zum einen war es wohl ein Hilferuf wegen des Mobbings und zum anderen wollte ich einfach nur noch unsichtbar sein. Das Mobbing wurde jedenfalls schlimmer und nun wurde ich aufgrund meines krankhaften Untergewichts gemobbt. Wenn ich Lehrer um Hilfe bat, meinten sie, ich sei gestört und ich solle die Schuld nicht bei anderen suchen.
Irgendwann konnte ich meine strikte Diät nicht mehr einhalten und ich bekam regelmäßige Fressanfälle, bei denen ich bestimmt min. 10000kcal zu mir genommen habe. Ich aß so viel, bis wirklich nichts mehr in meinen Bauch, der jedes Mal stark aufgequollen war, bekam.. Da ich nicht zunehmen wollte und Angst hatte, man würde es mir ansehen, dass ich gegessen hatte, übergab ich mich danach. Und dann kam wieder die Fresserei, Übergeben, etc. (an einem Tag!). Nach kurzer Zeit schaffte ich es, dass ich unter der Woche nichts aß, Sport machte und nur Samstags etwas aß. Dennoch wurde mein Bauch so dick, dass er sich selbst Tage danach nicht abblähte und ich aussah, als wäre ich im 9. Monat schwanger. Jetzt wurde ich aufgrund meines dicken Bauches gemobbt.
Bald dachte ich mir, dass ohnehin alles egal sei. Ich war bereits fett und werde gemobbt. Daher übergab ich mich nicht mehr, hatte aber immer noch FAs und nahm heftig zu. Mein damaliges Gewicht kenne ich nicht, ich hatte Angst vor der Waage.
Danach nahm ich wieder ab, aber ich aß zumindest etwas. Aktuell wiege ich 48kg und an welchem Punkt ich bin, kann ich nicht sagen. Normal essen kann ich jedenfalls nicht, ich esse bloß abends, da ich Angst habe, mein Bauch könnte sich aufbl
Meine Eltern schweigen dieses Thema jedenfalls tot, da es ihnen unangenehm ist, da in unserem Dorf viel (über mich) getratscht) wird. Die Schule darf ich nicht wechseln, was außerdem schwer wird, da nur bei dieser Schule die Fahrtkosten erstattet werden und bei jeder anderen würde es 100€ im Monat kosten, was wir uns nicht leisten können. Eine Therapie kommt nicht in Frage, da das, wenn jemand davon erfährt, und das wird passieren, wieder ein Grund zum Mobbing und für die Dorftratschereien ist.
Ich muss also alleine damit klar kommen. Auf der einen Seite will ich gesund werden, auf der anderen aber auch, dass das Mobbing aufhört bzw. die Mobber mich endlich ignorieren. Hilfe.

...zur Frage

Wie viel kg Zunahme ist gesund pro Woche?

Hallo, ich habe seit 2,5 Jahren eine Essstörung. Hatte zuerst Magersucht, dann Magersucht mit Essanfälle, dann Binge eating und jetzt Bulimie. Ich war bereits in mehreren Kliniken (hatte da aber immer Normalgewicht). Nun habe ich starkes Untergewicht (BMI knapp 15) und war jetzt in einer Klinik, wo ich täglich über 3000kcal zu essen bekam und auch knapp 2kg pro Woche zugenommen habe. Nun bin ich nicht mehr dort, sondern in der Psychiatrie (wegen Selbstmordgedanken) und danach möchte ich zu Hause selbst zunehmen. Ich finde dass knapp 2kg pro Woche extrem viel sind und finde das irgendwie auch ungesund?! Ich möchte relativ normal essen und langsamer zunehmen. Wie viel Gramm sind GESUND die Woche? Am liebsten würde ich normal essen wie jeder Mensch und nur 200g die Woche zunehmen. Ist das zu langsam? Ich habe Angst so weiterzuessen und sobald ich im Normalgewicht bin, wieder zu reduzieren und das dann als Verzicht zu sehen und wieder in den Kreislauf von Essattacken zu rutschen.

...zur Frage

Low Carb gegen binge eating?

ich habe binge eating und das ist in meinem fall keine (!) psychologische essstörung, sondern ein körperliches problem. weil ich an adipositas litt, habe ich von mai 2016 bis januar 2017 dreißig kilogramm abgenommen. am ersten februar 2017 kam ich wegen angst-, zwangsstörung und depressionen in eine klinik, in der sehr viele magersüchtige patienten behandelt werden. um niemanden mit essstörung negativ beeinflussen zu können, musste ich wieder ALLES essen - und zwar in rauen mengen. in einer klinik, in der beinahe jeder zunehmen muss, darf niemand diät machen. und deshalb wurde ich gezwungen, nach acht monaten eiweißdiät wieder kohlenhydrate zu essen. nach drei tagen bekam ich meinen allerersten fressanfall, weil mein blutzucker unkontrolliert in die höhe schoss, insgesamt habe ich in der klinik sieben kilo zugenommen, die ich zuhause wieder abnehmen konnte, und die fressanfälle begleiten mich nach wie vor. ich wurde derart konditioniert, dass ich auf die kleinste menge glucose mit heißhunger reagiere. mein gewicht kann ich trotz der fressattacken noch halten, auf dauer würde ich aber wieder zunehmen und das möchte ich um jeden preis verhindern, weil ich EIGENTLICH immer noch auf diät bin, weil ich IMMER NOCH leichtes übergewicht habe. und die einzige möglichkeit, weiterhin abzunehmen, wäre low carb. allerdings war ich schon mehrmals für einige wochen komplett vegan und weiß nicht, ob ich mir vorstellen kann, für eine gewisse zeit wieder so viel fleisch zu essen. was kann ich gegen den heißhunger tun?

...zur Frage

Niemand weiß wie sehr ich leide: was kann ich gegen emotionales Überessen tun?

...zur Frage

Kann man die Binge Eating-Essstörung selbst behandeln und wenn ja wie??

Ich esse Mittags in stressiger und lauter Umgebung des Speisesaals bis mir übel ist. Ich kann mich nicht kontrollieren. Langsam essen, nur eine halbe Portion essen, nach der Portion gehen, Ärzte, Therapien, Ernährungsberatungen und Ernährungsumstellungen helfen nicht!!! Laut Internet und Psychologe habe ich eine leichte Binge Eating-Essstörung. Kann ich auch selbst was für meine Kontrolle tun und das vermeiden?

...zur Frage

Essstörung. Bulimie, Magersucht, EDNOS, ..., ...?

Hi Ich weiss aufgrund meiner Therapeutin, dass ich eine Essstörung habe... Jedoch welche hat sie mir nicht gesagt.. Und ich find den Mut nicht sie zu fragen.. Deshalb wollte ich euch hier fragen, was ihr denkt an welcher Essstörung ich leide..? Ich übergebe mich nachdem Essen oft.. Auch habe ich (Fr)Essanfälle die ich dann wieder rauswürge... In letzter Zeit treibe ich nachdem oder vordem Essen auch Sport(von dem meine Therapeutin noch nichts weiss!) Würde mich wundernehmen in welche Kategorie dies gehört... Ich weiss, dass es nicht gesund ist was ich momentan mache!! Ich bin Therapie und momentan noch stationär bis zum 15.juli. Und bitte nur ernstgemeinte Antworten! Danke jetzt schon!:) <3

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?