Essbare Pflanzen im Wald

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4 Antworten

da musst schon selbst googeln solche dimensionen das hat geht los mit pilzen,pflanzen,früchten

Hallo, tommel1999, man kann tatsächlich eine Menge ergoogeln, aber nicht jeder kann damit vorweisen, was man selber ausprobiert hat! Ich bin stundenweit von der Stadt weg in der Wildnis am Waldrand aufgewachsen und habe mich von Kind auf mit der Natur beschäftigt, all die Kräuter nachfolgend habe ich oft gesammelt und auch zubereitet, und es war eine Bereicherung!

Da war erst mal der 'schreckliche Giersch', ein verhaßtes und schwer zu vertreibendes 'Unkraut', zubereitet wie Spinat gibt es ein köstliches Gemüse,seperat oder mit anderen Wildkräutern gemischt, junge Blätter im Frühling geben auch Salat!

Brennessel, fürchterliches Unkraut? Wir haben eine Ecke im Garten! Brennessel kann man zubereitet wie Spinat als Gemüse oder als Suppe essen! Das besondere Merkmal der Brennnessel ist ihr hoher Eiweißgehalt, ähnlich wie die Sojabohne. Auch Mineralstoffe und Vitamine hat die Brennnessel reichlich. Sie wirkt auf den Organismus entgiftend und blutreinigend, ist gut gegen Rheuma und Gicht und wirkt auch bei Leber- und Gallenleiden. Junge Triebe kann man auch, etwas zerieben, roh im Salat beimischen!

Vogelmiere, herrlich als Salat, alleine oder gemischt mit anderem, als Suppe oder Gemüse! Sie enthält viel Vitamin C und vor allem dreimal so viel Karotin wie die Karotte. Vogelmiere ist kräftigend und entwässernd!

Gänsekohl oder Gänsdistel, wächst wild auf Äckern, in Gärten, auf Schuttplätzen oder Wegrändern, jung als Salat, später als 'Kohl' - Gemüse oder gemischt mit anderen! Einfach lecker!

Löwenzahn, jung als Salat, später als Salatzugabe, als Gemüse, die jungen noch geschlossenen Knospen kann man wie Rosenkohl mit Butter und Gewürz schmoren, schmeckt sehr gut, aber Vorsicht, wirkt abführend, zu viel davon kann Durchfall geben!

Wilde Brunnenkresse, wächst an Bächlein oder Tümpel oder Sumpf, fein geschnitten ist sie ein leckerer vitaminreicher Brotbelag, man kann sie als Salat seperat oder als Salatbeigabe zubereiten!

Hirtentäschel, hartnäckiges 'Unkraut' im Garten und auf dem Acker, die jungen Blattrosetten und die schmalen Stängelblätter als Salat verwendbar! Hirtentäschel ist gut fürs Blut, bringt Herz und Blutdruck in Ordnung! Viel Vitamine!

Gänseblümchen,Die jungen Blätter und Blütenknospen und auch die bereits geöffneten Blüten schmecken sehr gut im Salat. Die nussartig schmeckenden Knospen eignen sich auch, in Essig eingelegt, als Kapernersatz. Ihre blutreinigende Wirkung macht sie zu einem wichtigen Bestandteil der Frühjahrssalate und -suppen.

Rotklee, Vitamin C und E - Karotin, ätherische Öle und andere wertvolle Stoffe sind in den Pflanzen enthalten. Blätter und junge Blütenköpfchen kann man von April bis Oktober sammeln und zusammen mit anderen Kräutern als Salat und Gemüse verwenden. Der Rotklee eignet sich auch gut zum Trocknen oder Einsäuern. Er ist besonders eiweißreich. Ein heißer Aufguss des blühenden Krautes wirkt gegen Husten. Rheuma und Verdauungsstörungen.

Schafgarbe, Die jungen, zarten Frühlingsblätter kann man in großen Anteilen in den Salat geben. Die älteren Blätter von Pflanzen, die bereits den Blütenstiel entwickelt haben, sind klein gehackt als Gewürz verwendbar, z. B. auch als Brotbelag! Die Blätter enthalten fast 1 % ätherische Öle, viel Kupfer, Harze, Vitamine, Gerbstoffe und antibiotisch wirksame Substanzen. Schafgarbe wirkt stoffwechselanregend, blutreinigend und beruhigend und wirkt bei Atemwegs-, Magen-. Darm- und Gallenerkrankungen!

Sauerampfer hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt und ist sehr reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, für den Salat gleichzeitig Blattwerk und Würzkraut, eignet sich gut für Suppen, Pürees, Fischgerichte und Omelette! Es hat eine harntreibende und blutreinigende Wirkung!

Das beigefügte Video unten zeigt Bilder von eßbaren Pflanzen in folgender Reihenfolge:

Fullscreen für Bilder Namen, bzw. in der Reihenfolge: Bärlauch Blüten und Blätter, Beifuss, Brombeerblüten und -blätter, distel, Feldsalat, gaensebluemchen, Girsch Geißfuß, Gundermann, Hirtentäschelkraut, Hopfen wild, Klette Große die Pfahlwurzel, Knoblauchsrauke, weinberglauch, Lindenblüten und junge Blätter, Löwenzahn - geschlossene Blüten - Blüten mit Stempel - Blätter - Pfahlwurzel als Kaffee-Ersatz -(Stengel für Kinder giftig!), Meerrettich - Kren, Nachtkerze, pignut echter Kerbel die Wurzelknolle - Erdkastanie, Pinie Nadeln als Tee - Pinienkerne, Rohrkolben Binsen - Junge Triebe und die Schilfrizome, Schafgarbe, Scharbockskraut - Blätter, schluesselblume, Spitzwegerich, Taubnessel, veilchen, Vogelmiere, zitronenmelisse, Buchempfehlung: Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden, im AT Verlag

Natürlich kann man noch viele Pflanzen zu Tee verwenden, z. B. habe ich Johanniskraut, Schafgarbe, Holunderblüten, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Schöllkraut, Labkraut, Steinklee, Taubnessel, Frauenmantel u.s.w. gesammelt!

Um alles auszuprobieren,brauchst Du das halbe Leben! Viel Spaß!

L. G. Sonnenblume

Relativ viel ist essbar, aber das meiste schmeckt einfach schrecklich. Zudem sehen sich viele giftige und essbare Pflanzen sehr ähnlich, so dass eine hohe Verwechselungsgefahr besteht.

Leih dir am besten ein paar Bücher über heimische Vegetation aus und beschäftige dich gründlich damit.

mikewolf 16.03.2012, 00:43

@ Förster wenn er nicht mal Google bedienen kann, wie will er dann Bücher lesen ???

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Löwenzahn als Salat, und Wurzeln geröstet als Kaffee

Fichten, Tannen und Kifernnadeln als Tee

Schafgarbe als Zutat im Salat oder Fisch

Brennessel als Salat oder Spinatersatz

Brunnenkresse ( in natürlichen Bach ) als würziges Kraut auf Butterbrot oder als Salat

Birkenwasser Grob gesagt waren es Antworten ohne Google, aber warum suchst du nicht selber ?

Gruß Wolf

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