Essay für die Schule über den Veganismus?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

An sich kannst du natürlich erklären, was die Vorteile/Nachteile vom Veganismus sind oder welche Beweggründe es gibt und sowas.

Aber pass auf, dass du nicht so rüber kommst, als würdest du jeden bekehren wollen, das kommt überhaupt nicht gut an und ist meiner Meinung nach ein absolutes No-Go.

Liebe Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ja da hätt ich was:

"Die Kuh ist kein Auto"

In der öffentlichen Diskussion ist alles ganz einfach: Die Kuh ist ein
Klima-Killer, Punkt! Das Rindvieh rülpst riesige Mengen Methan in die
Atmosphäre und gelegentlich furzt es auch noch. Wegen dieser Emissionen
werden Kühe gern mit Autos verglichen - und verlieren: Denn ihr Ausstoß
besteht nicht aus Kohlendioxid, sondern aus Methan, das vielfach
schädlicher ist fürs Klima als CO2. Doch was ist an dieser Diskussion
falsch? Beinahe alles.

https://www.ila-web.de/ausgaben/343/die-kuh-ist-nicht-das-problem

oder auch:

The Vegetarian Myth: Food, Justice, and Sustainability

http://www.amazon.de/Vegetarian-Myth-Food-Justice-Sustainability/dp/1604860804

oder

Warum veganes Leben Unsinn ist

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern. Gott spielt zwar nicht mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen. Das hat schon im
Christentum prima funktioniert. Dessen Gebot, Hinz und Kunz zu lieben,
hat die Lieblosigkeit in der Welt möglicherweise mehr vorangebracht als
der Vorschlag, Hinz und Kunz lediglich zu achten.

Wer also – wie Karen Duve – die konsequent ethische Position bezieht,

dass Fleischesser sowie Vegetarier, die Milchprodukte und Eier auf dem

Speiseplan behalten, moralisch gar nicht erst mitspielen dürfen, wird

sich seinerseits vor den Frutariern rechtfertigen müssen, die nur essen,

was die Pflanzen freiwillig hergeben. Die Frutarier geraten gegenüber

den Lichtköstlern ins moralische Hintertreffen, weil diese nur von den

Strahlen der Sonne leben. Lichtköstler wiederum müssen sich im Vergleich

zu Hungerkünstlern – die im dunklen Loch hausen, um Tieren nicht die

Sicht zu nehmen – arg verfressen vorkommen.

100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern

„veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und

-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe auch schon ein paar Menschen dazu gebracht

Sowas macht man nicht!

würde aber gerne den Veganismus an mehr Leute bringen. 

Den will KEINER von dir propagiert wissen!

Das würde sich jetzt natürlich anbieten, Leute zum Nachdenken anzuregen. 

Was hat die Propaganda und die ganzen Lügen aus der Veganerlobby mit "Nachdenken" zu tun?

Glaubst du ernsthaft es "regt zum Nachdenken" an, wenn den Grundpfleiler des Veganismus propagierst, indem du jeden Landwirten verleumdest, dass er seine Tiere nicht ordentlich hält? Glaubst du ernsthaft, dass solche Lügen förderlich sind? Also ich würde mich schämen mit Lügen Menschen zu einer Ideologie zu drängen, die völlig unökologisch und ungesund ist!

Ich bin mir nur unsicher, wie ich ihn nennen soll.

"Tofuwolf und die sieben Chia-Samen - ein veganes Märchen"

Habt ihr vielleicht Vorschläge für Fragestellungen, Aussagen, die man Diskutieren kann?

Ich würde gerne mit Veganern diskutieren wollen warum sie uns ständig ihre unökologische Mangelernährung aufschwatzen wollen!

Wäre ich in deiner Klasse, würde ich dich in Grund und Boden diskutieren!

Mein Rat: Lass es und nehm ein anderes Thema, was du NEUTRAL behandeln kannst. Beim Veganismus bist du völlig voreingenommen und kannst nicht neutral über das Thema reden. Die Grundpfeiler des Veganismus sind verlogene "Tierquälerei" und angebliche Ökologievorteile, was genauso totaler Pfeffer ist!

Ideologien haben in Schulen NICHTS zu suchen! Von daher suche dir bitte ein alternatives Thema!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du musst niemanden irgendwas näher bringen, wer vegan leben will macht das von sich aus. 

Am besten nimmst du ein anderes Thema.

Niemand möchte über seine Ernährung belehrt werden. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mensch12343
12.05.2016, 14:36

Wer aber nie darüber nachdenkt wird auch nichts verändern. Ohne meine Schwester wäre meine Ernährung (und die meines Vaters ) z.B. nie die, die sie jetzt ist.

2
Kommentar von Omnivore10
12.05.2016, 19:19

Unfassbar, dass ich mal vollkommen deiner Meinung bin!

1

leb dein eigenes leben und lass andere damit in ruhe. die meisten menschen fühlen sich mittlerweile abgestoßen von veganern weil diese meistens so handeln wie du und sich missioniert fühlen allen menschen unter die nase zu reiben dass sie veganer sind und alle menschen unbedingt überzeugen müssen vegan zu leben.
mit deinem artikel wirst du hass auf dich und andere veganer lenken und die menschen davon abbringen vegan zu leben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ASmellOfRoses
13.05.2016, 08:32

Nein, viele Menschen fühlen sich vielmehr abgestoßen bzw. unangenehm berührt, weil bereits das bloße Vorkommen von Veganern sie an ihr Gewissen erinnert und an das, was sie lieber verdrängen - einfachste Psychologie...:)

2
Kommentar von RangerRubber
13.05.2016, 18:44

wenn ich das richtig interpretiere bist du also veganer und meinst dass wir ein schlechtes gewissen haben wenn wir fleisch essen.
naja nein... eigentlich überhaupt nicht. menschen fühlen sich nicht schlecht wenn sie tiere essen. das liegt in unserer natur denn wir hätten nicht besonders lange überlebt wenn die menschen schon in der steinzeit ein veganes leben bevorzugt hätten.
heute brauchen wir natürlich kein fleisch mehr um zu überleben aber unsere natürlichen instinkte sind noch dieselben wie vor tausenden von jahren. deshalb fühlen sich die meisten menschen nicht schlecht wenn sie ein tier essen aber sie fühlen sich schlecht wenn sie einen menschen essen.

0
Kommentar von RangerRubber
14.05.2016, 10:33

naja wenn wir ein schlechtes gewissen haben würden wenn wir fleisch essen würden wir veganer werden. ich habe eig noch nie wirklich über das tote tier nachgedacht was auf meinem teller liegt selbst wenn es von einer noch so schlechten massentierhaltung ist. ich meine massentierhaltungen halte ich schon für grausam etc aber das heisst nicht dass ich mich schuldig fühle wenn ich ein tier von dort esse. es ist eher so dass ich es für vernünftig halte kein fleisch davon zu kaufen als dass ich schuldgefühle bekomme.
aber wenn das fleisch von einem relativ gutem schlachthof ist gibt es für mich absolut kein problem das fleisch von dort zu kaufen und zu essen.

PS: du solltest lieber aufhören zu behaupten dass wir uns beim fleisch essen schuldig fühlen. ich weiß nicht wieso aber du kommst dabei so
rüber wie ein typischer "veganer besserwisser" und es stößt die leute vom veganismus ab. nicht böse gemeint ich sag es nur damit dus weißt.

0
Kommentar von RangerRubber
16.05.2016, 10:36

du sprichst über das fleischessen als wäre es etwas komplett unnatürliches wofür man sich schuldig fühlen sollte.
und nein ich bin relativ gut informiert wie das fleisch auf meinen teller gekommen ist aber es ist mir ziehmlich egal. ich habe auch unter anderem filme wie earthlings usw geguckt.
wie kommst du eig darauf dass du besser weißt ob ich mich beim fleischessen schuldig fühle als ich? veganer denken ganz anders über fleisch als normale menschen. veganer nehmen es denke ich mal als schrecklich wahr fleisch zu essen während ich mich so sehr anstrengen kann wie es geht und immer noch keine negativen gefühle kriege.
und ich habe auf diese frage geantwortet weil es wirklich ein ernstgemeinter tipp war. veganismus würde sehr viel beliebter sein wenn veganer nicht immer versuchen würden andere menschen zu missionieren. dadurch würden viel mehr menschen zum veganismus wechseln wollen. also das ganze missionieren was veganer allgemein betreiben ist eher selbstzerstörerisch.

0

Guter Vorsatz, aber du siehst ja hier:

Deine Frage war sozusagen ein Schuss in den Ofen oder auch ein Stich ins Wespennest...:)

Einige User fühlen sich gleich angegriffen und gehen in Verteidigung - warum auch immer...

Ich würde dir empfehlen, den Begriff "Veganismus" komplett außen vor zu lassen und stattdessen das Thema "Ethik" aufzugreifen...

Kannst ja tiefer in die Materie eindringen, indem du die Frage stellst, inwiefern und nach welchen Kriterien Menschen ihre Ethik auf andere beziehen/anwenden, einige/bestimmte Lebewesen davon ausschließen und warum...

Versuch aufzuzeigen, wovor soviele noch die Augen verschließen, ohne anklagend rüberzukommen...

Bücher über die ethische Beziehung Mensch/Tier gibt es zuhauf - eins davon ist

"Artgerecht ist nur die Freiheit" von Hilal Sezgin (findest dort bestimmt viele Anregungen)

Das ist eine schwierige Gratwanderung, aber du weißt, warum und für wen du einstehst...

Viel Erfolg wünsch ich dir ! :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Earthling98
12.05.2016, 11:19

Genau so was meinte ich! Ich will nicht "missionieren" aber einfach auf Tatsachen hinweisen die mir vor einige Zeit ja auch noch nicht bewusst waren. Danke:)

2

Immer diese "Ich muss alle üerzeugen, so toll zu werden wie ich Mentalität". Das nimmt langsam Züge a la Zeugen Jehovas an. Lass die Menschen doch leben wie sie wollen, genauso wie dir keiner auf den Geist geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Arrowfighter
12.05.2016, 07:47

Seh ich genauso Menschen wie der Fragesteller braucht echt keine Sau

2
Kommentar von Tofurky
12.05.2016, 12:13

Mittlerweile gibt es zahlreiche Wissenschaftler, die glauben, dass der Konsum von Fleisch nicht für unsere Entwicklung verantwortlich war, sondern die Tatsache, das wir angefangen haben Nahrung zu kochen. Leben und leben lass ist ein schönes Motto, vorallem wen man sich daran hält. Dass diesers "Tiere essen ja auch Tiere -Argument " Quatsch ist, ist dir doch eigentlich klar oder?

3

Ein Essay soll ein kenntnisreicher, auf wissenschaftlicher Basis stehender Fachaufsatz sein, der klar Stellung bezieht und sich auf wenige Seiten beschränkt.

Wenn Du vor hast, Deine Mitmenschen mit den abgedroschenen längst widerlegten Veganerparolen einzuseifen, ist das nicht geistreich und kein Essay sondern Missionierergerede.

In einem durchdachten Essay könnte man untersuchen, warum heute der Veganismus eine "Klassenzimmer-Religion" ist - die aber in der breiten Bevölkerung keinen Rückhalt hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ASmellOfRoses
13.05.2016, 08:10

Wenn dieser "Rückhalt" nicht ständig und permanent anwachsen würde, gäbe es vor allem hier nicht derart viele Antiveganer, die wohl um ihr heiliges Fleisch fürchten - Stichwort "VeggieDay"...:)

2

Was möchtest Du wissen?