Esperanto

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6 Antworten

Esperanto habe ich vor ca. 30 Jahren gelernt und praktiziere die internationale Plansprache nahezu täglich. In und über Esperanto gibt es im Netz viele Plauderecken und auch solche, in denen man diese Sprache, die u.a. sechs mal leichter als Englisch für uns Deutsche ist, z.B. http://de.lernu.net/ Hilfreich sind auch die verschiedenen Gruppen in den Städten und Gemeinden, die einem gern mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber auch im Ausland hat man über Esperanto sofort gute Verbindungen zu den Einheimischen. Im Grunde gibt es eine Reihe von Vorteilen, die natürlich die "Kritiker" nicht sehen wollen, weil nicht sein darf, was nicht sein kann.

Ich spreche Esperanto auf muttersprachlerähnlichem Niveau (C2). Ich spreche sehr gern Fremdsprachen, habe Allgemeine Sprachwissenschaft studiert und bin zurzeit Vorsitzender des Deutschen Esperanto-Bundes e.V.

Über Esperanto gibt es in der Öffentlichkeit falsche Vorstellungen. Es wird jetzt in der 4. Generation gesprochen und hat sich zu einer normalen Sprache entwickelt, an der nichts mehr "künstlich" ist (wie immer man das auch definieren will).

Es ist um Welten leichter zu erlernen als Englisch, dessen Rechtschreibung nur sehr schwer und dessen korrekte Aussprache gar nicht erlernbar ist. Die meisten halten ihr Schul- oder Touristen-Englisch für ausreichend. Ja, wenn man da keine hohen Ansprüche stellt!

Es ist klar, dass man heutzutage um Englisch nicht herumkommt; das macht ja auch nichts. Aber Esperanto ist keine ausschließende Alternative, sondern man lernt es nebenbei dazu und findet so Anschluss an eine kleine, aber sehr interessante Sprechergemeinschaft in aller Welt.

Dabei gibt es keine "Einheimischen" und sprachliche "Ausländer" wie beim Englischen. Man fühlt sich als Angehöriger der Menschheit. Diese Erfahrung hat schon viele begeistert.

Ich selbst habe einen Lehrauftrag für Esperanto an der Universität Münster. Gerade haben 11 Studenten bei mir eine Semesterabschlussprüfung gemacht. Es ist verblüffend, wie gut sich einige von ihnen nach so kurzer Zeit ausdrücken können.

schon allein die Idee einer solchen Sprache ist zum scheitern verurteilt... warum sollte ich eine neue sprache lernen, mit der ich mit maximal ~2 Mio Menschen kommunizieren kann, wenn ich schon Englisch kann, was wesentlich mehr Leute können?

Ja, ich spreche Esperanto. Ich bin sogar Esperanto-Muttersprachler. Ich besuche häufig Esperantotreffen und kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es mehrere Tausend Esperanto-Sprecher gibt.

ja, zum Beispiel ich spreche es, seit vier Jahren, auf Niveau C1. es ist wirklich die am leichtesten erlernbare Sprache.

Ich finde Esperanto ist eine tolle Sprache. Leicht zu lernen, schön in den Ohren und jede Nation hat sie als Fremdsprache :-)

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