Es wird öfters behauptet, das die Bibel verfälscht wurde. Ohne wissenschaftlichen Beweis. Steckt dahinter eine mögliche Taktik zur Verschleierung von Wahrheit?

16 Antworten

Ich stimmt dir zu, dass eine mögliche Taktik zur Verschleierung von Wahrheit hinter der Behauptung stecken könnte, dass die Bibel angeblich verfälscht sein soll.

Dabei gibt es kein antikes Buch, das besser und genauer überliefert wurde als die Bibel. Das zeigen die vielen übereinstimmenden Textfunde, z. B. die von Qumran.

Natürlich gibt es dazu wissenschaftliche Beweise. Aber die erkennst du ja ohnehin nicht an, sonst würdest du die selbe Frage nicht täglich stellen.

[Quelle: geistigennahrung.org]


In diesem Thread möchte ich gerne die Meinungen und Beweise der Westlichen Wissenschaft über die heutige Bibel widergeben.

Nach diesen Bweisen sollte sich wohl jeder gläubige Christ noch mal fragen ob die Bibel wirklich Gottes uneingeschränktes Wort ist.

1.
Bei zahlreichen sehr alten Manuskripten läßt sich beweisen, daß sie von Schreibern geschrieben wurden, die nachlässig oder gar willkürlich mit dem heiligen Wort umgingen. Das führte zu Abschreibfehlern und offensichtlichen Textverstümmelungen, bisweilen aber auch zu durch Irrlehren beeinflußten Veränderungen des Originaltextes.

Quellen:

Ausführlichere Untersuchungen:

John William Burgon: The Causes of Corruption of the Traditional Text. (hg. von Edward Miller) (1896) (290 S.) Reprint Collinswood, New Jersey (Dean Burgon Society Press) 1998. (Q: BFT, HdB Zürich)
[Gelehrte Abhandlung über die Ursachen der entstellenden und verfälschenden Einflüsse auf den überlieferten Text des NT. Burgon zählt verschiedene Möglichkeiten von Abschreibfehlern bei alten HSS auf – bis hin zu absichtlichen Veränderungen, jeweils mit vielen Beispielen.]

Die Irrlehren der frühen Kirche
und daraus entstehende Verfälschungen der Schrift

Dazu muß man einige Hintergründe aus der frühen Kirchengeschichte kennen. Besonders im 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. kamen zahlreiche Irrlehrer und falsche Strömungen in der Kirche auf. Gewaltige Kämpfe um die biblische Lehre von Christus und andere grundlegende Themen brachen auf.
Es entstanden gefälschte ("apokryphe") Evangelien und Apostelbriefe. Irrlehrer wie Marcion und Tatian scheuten nicht davor zurück, auch Verfälschungen im Text der Heiligen Schriften vorzunehmen, um ihre Ansichten zu stützen. […]

Einige Forscher schreiben Origenes einen großen Einfluß auf die Handschriften des Sinaiticus und Vaticanus zu.
Diese Handschriften wurden vermutlich von Kaiser Konstantin bei dem Origenes-Verehrer Eusebius von Caesarea in Auftrag gegeben, der sie nach den textkritischen Grundsätzen seines Meisters gestalten ließ. So kamen gnostische und andere verderbliche Einflüsse der alexandrinischen Überlieferung in diese Handschriften hinein. […]

Codex Sinaiticus ("Aleph"): Diese Handschrift aus dem 4. Jh. gehört zu den berühmtesten und angesehensten. Sie wurde im 19. Jh. von Tischendorf in einem Abfalleimer des St.-Katharinenklosters am Berg Sinai entdeckt. […]

"Der Text, der zahlreiche Singulärlesarten [= Textformen, die nur Sinaiticus aufweist, R. E.] (und Flüchtigkeiten) enthält, wurde von Tischendorf stark überschätzt, er steht im Wert hinter dem von B deutlich zurück (...)" [20].

Dieses Eingeständnis ist recht vornehm und beschönigend formuliert.
Burgon zählt allein in den Evangelien 1.460 Lesarten, die keine einzige andere Handschrift aufweist – das heißt fast 1.500 Fälle, in denen dieser "Zeuge" auch nach den Maßstäben der Textkritik sich höchstwahrscheinlich geirrt hat!
Die Handschrift wimmelt von offensichtlichen Abschreibfehlern und Nachlässigkeiten wie Auslassung ganzer Zeilen und Wörter. […]

Mindestens 10 Korrektoren waren bemüht, einen Teil dieser Fehler später in Ordnung zu bringen. [21]

Schwerer noch wiegt, daß Sinaiticus, entstanden unter dem Einfluß des Origenes, zahlreiche Auslassungen und Veränderungen hat, die auf absichtliche Beeinträchtigung durch Anhänger von Irrlehren hindeuten.

Codex Vaticanus (B): … Die Qualität der Abschrift ist etwas besser als bei Sinaiticus, obwohl auch hier viele Schreibfehler und Nachlässigkeiten vorkommen. Allein in den Evangelien enthält B 589 Lesarten, die sich nur bei ihm finden. […]

Der Textforscher Herman Hoskier stellte fest, daß sich Sinaiticus und Vaticanus in den Evangelien an 3.036 Stellen widersprechen! [23]
Auf eine normale Bibelseite umgerechnet wären das etwa 30 widersprechende Stellen pro Seite!

[...]

[20] Aland/Aland, Der Text..., S. 118.

[21] Belege dafür bei Burgon, The Revision Revised, Nachdruck, Collinswood N.J. (Dean Burgon Soc. Press) o.J., S 12; vgl. auch Mauro in Fuller (Hg.), True or False? The Westcott-Hort Textual Theory Examined, Grand Rapids (Institute for Biblical Textual Studies), S. 72-80.

[22] Der Kommentar von Aland/Aland zu diesem „wissenschaftlich begründeten“ Vorurteil von Westcott und Hort anläßlich Mt 21,28: „(...) hier führt ihre Bevorzugung von B (Codex Vaticanus) sie (wie so oft) in die Irre.“ Der Text..., S. 262.

[23] vgl. William P. Grady, Final Authority, Schererville, Indiana (Grady Publications) 7. Aufl. 1995, S. 98.

Quelle: "Die Bibel(n)?"
(Rudolf Ebertshäuser)

hi,

Gilbschleuder,

manche wollten die Bibel an ihre Lehren anpassen, nicht die Lehren an die Bibel.

Dreieinigkeit

Mehr als 3.Jhdte. nach Fertigstellung der Bibel fügte ein Verfechter dieser Lehre ein in 1.Joh.5:7: "..im Himmel.der Vater , das Wort u. der Heilige Geist, diese drei sind eins". DIESER  ZUSATZ kommt im Originaltext NICHT vor!

Name Gottes

Aufgrund des jüdische Aberglaubens entschieden sich viele Bibelübersetzer, den Gottesnamen aus der Bibel zu entfernen (durch "Gott" oder "Herr" ersetzt)

Wie die Bibel bewahrt wurde

Die meisten Bibelabschreiber gingen höchst professionell vor.

Zwischen dem 6. und 10.Jhdt. schrieben die MASSORETEN den hebräischen Text ab.

Es heißt, daß sie die WÖRTER und die BUCHSTABEN zählten, um einen fehlerfreien Text abzuliefern.

Vermuteten sie einen Fehler in der Vorlage, schrieben sie eine Randbemerkung.

Zum anderen kann man heute schon allein durch die gewaltige Menge an Manuskripten Fehler AUSFINDIG machen!

Bestätigen ALTE  MANUSKRIPTE, daß man den INHALT  der BIBEL  BEWAHRT hat?

Als man 1947 die SCHRIFTROLLEN vom TOTEN  MEER fand, hatte man die Möglichkeit , den MASSORETISCHEN Text mit Schriftrollen zu vergleichen, die TAUSEND Jahre älter waren.

Man stellte fest, daß die Überlieferung des Bibeltextes über eine Zeit von mehr als tausend Jahre durch die Hände jüdischer Abschreiber äußerst WORTGETREU und GEWISSENHAFT erfolgt ist.

Dass die Bibel also über einen LANGEN  ZEITRAUM oft abgeschrieben wurde, hat ihrer Glaubwürdigkeit keinesfalls geschadet.

Sie ist das WORT  GOTTES und ER hat dafür gesorgt und sorgt immernoch dafür, daß dieses WORT seinen Zweck erfüllt .


Du hast recht manche passen die Bibel an ihre Lehren an zum Beispiel ist die nwü der Zeugen Jehovas massiv verändert worden.allein 237 mal hat man im nt den Namen jehova eingefügt obwohl dieser dort nie war.

1
@ManfredFS

ManfredFS,

Zeugen Jehovas scheinen dir nicht mehr aus dem Kopf zu gehen....

Hast du eigentlich ein "eigenes Leben" oder "bestimmen" sie deinen Tagesablauf?.

Armes Menschlein. Du tust mir wirklich sehr leid in deinem Hass

2
@juste55

Also Jesus war 24/7 im Einsatz für Gott, daher habe ich kein Problem damit 24/7 die Wahrheit zu verkündigen. So was nennt man Vollzeitdienst, kennst du doch. ich lasse mein Geld für mich arbeiten dann habe ich mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Und das wichtigste ist, Menschen vor Verführern zu warnen, vor Sekten, die Menschen in die Irre führen und ihnen damit die Ewigkeit stehlen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Jede Seele, die ich von den ZJ hin zu Christus ziehen kann freut den ganzen Himmel.

0
@ManfredFS

ManfredFS,

"das Wichtigste, Menschen vor Verführern zu warnen"...

Wo bleibt dein eigenes Leben, ManfredFS, wo bist du mit deiner Frau und deiner Familie zusammen?

Das Wichtigste sollte deine Familie sein, deine Frau....

Es kann nicht sein, daß du DAS , was o.a. ist , zu deinem LEBENSINHALT machst

2

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lichterspiele

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