Es wird immer behauptet, der Islam wäre bösartig.

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Der Islam hat, anders als das Christentum, weder eine "Reformation" erlebt noch eine "Aufklärung". Dies macht ihn extrem anfällig für Manipulationen.

Schon die arabischen Eroberer haben sich aus dem Koran ihre nachträgliche Doktrin für die Rechtfertigung ihrer Kriege zusammengebastelt und einen "Djihad" konstruiert, der einer historisch-kristischen Auslegung des Koran nicht standhalten würde.

Ich kann als christlicher Theologe an einen "heiligen" Bibeltext mit Mitteln der hermeneutischen Wissenschaft herangehen und ihn "weltlich" behandeln. Keine Behörde (auch nicht der Vatikan!) schreibt mir vor, was ich zu glauben habe. Es kommt auf die Argumente an, die Sachkenntnis, den Konsens mit anderen Auslegern. Und darüber kann ich zu einem modernen, aufgeklärten Glauben kommen. In unserer westlichen christlichen Kultur herrscht Gedankenfreiheit.

Ein islamischer Koranausleger hat diese Freiheit nicht. Der Koran ist eine heilige Schrift, praktisch "vom Himmel gefallen", ich darf ihn nicht historisch-kritisch auslegen. Ein Koranforscher, der das kürzlich versucht hat, Nasr Hamid Abu Zaid, wurde deswegen ins Exil geschickt, Niederlande, wo er jetzt verstarb.

http://www.zenithonline.de/kultur/bildung-forschung/?article=807&cHash=2263b52d9c

Eine Glaubensbehörde schreibt vor, was und wie man zu glauben hat. Solange der Islam in dieser Vor-Modernität verharrt, bleibt er extrem anfällig für Manipulationen.

Der Islam an sich ist sicher nicht bösaritger als das Christentum oder das Judentum oder eine andere Religion. Das wird nur - leider - von vielen so empfunden weil es im Islam viele Extemisten gibt. Diese wollen die Leute unterdücken und dazu ist ihnen halt auch das Mittel Terror recht. Und so extrem gibt es da HEUTE halt in keiner anderen Religion. Daher sagen viele der Islam ist böse. Böse sind aber nur die extremisten. Die meisten Moslems empfinden das genauso.

"Der Islam" ist sicher nicht bösartig, sondern höchstens seine Auslegung. Du wirst immer ein paar fehlgeleitete Menschen finden, die irgendeinen Absatz ihrer heiligen Schriften zum Anlaß nehmen, auf andere Menschen einzuschlagen. Aber das hängt immer an der Interpretation, nicht an der Religion selbst. Gruß, q.

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