Es sagte mal einer,wenn man den islam.Terrorismus besiegen will, muß man die USA besiegen - was meint er damit - ich dachte die kämpfen doch selbts dagegen?

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10 Antworten

Die USA oder überhaupt die westlichen Staaten (Europa und Nordamerika)  sind aus Sicht der islamischen Extremisten die imaginären Feindbilder der militanten Islamisten.  Um einen Krieg zu führen braucht man ein Feindbild für die Soldaten, bei Hitler waren es die Juden, später die Russen, dann die Briten, Franzosen und USA,  in den mittelalterlichen kriegen waren es die Nichtchristen,  usw. usw....  Ohne ein imaginäres Feindbild sind die Soldaten nicht zu hasserfullten Kriegern zu machen. Ob der Gegner nun wirklich schlecht oder schädlich ist ist dabei vollkommen egal,  wichtig ist die Propaganda die gegen einen Feind gemacht wird. Gießt man immer wieder Ol ins Feuer entsteht der Krieg von ganz alleine. Am besten hetzt man dabei auch noch verbündete Staaten oder Völkergruppen gegen den Feind auf,  dann muss ein Staat manchmal nicht mal selbst in den Krieg ziehen um den Feind zu vernichten

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Was ist für dich denn "Terrorismus"?

Die größten Terroranschläge aller Zeiten waren die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, welche von den USA begangen und bis zum heutigen Tag nicht entschuldigt oder gar in Ansätzen erstattet worden sind. Also ja, wer den Terrorismus besiegen will, muss unweigerlich bei den USA anfangen - selbst Putin hat das mittlerweile verstanden, und der ist einer, der seine einst gefasste Meinung nur selten revidiert.

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Kommentar von OKSMNL
03.09.2016, 17:46

mit islamis. Terror meine ich was die USA und die restliche "westliche Welt" darunter verstehen so wie es im Fersehen erzählt wird. Wenn das stimmt was Du sagst und andere auch hier sagen und wenn man den Terrorismus besiegen will - das höre ich doch immer im Fernsehen - warum fallen dann soviele Bomben in Syrien oder Irak und nicht in Newyork? Entschuldige die Frage - ich verstehe das nicht.

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Das ist eines der Totschlagargumente derer, die sich mit dem Islamismus mehr Feindbilder teilen, als sie zugeben wollen.

Der islamistische Terror bezieht sich nicht in erster Linie auf die Politik der USA oder des Westens allgemein, sondern auf die Werte, für die der Westen steht (dass diese Werte da nicht komplett gelten oder auslebbar sind, darüber müssen wir hier garnicht diskutieren): nämlich individuelle Freiheit (v.a. sexuelle). Der Islamismus ist eine zutriefst regressive, barbarische Ideologie und jeder, dem etwas an seiner Freiheit liegt, tut gut daran, entschieden dagegen vorzugehen.

Natürlich fänden wir es alle schöner, wenn es den "war on terror" nicht geben müsste und wenn schon, dann auch, dass er nicht so blöd abläuft, wie er es oft tut. Mitnichten bedeutet es aber, dass man sich nicht gegen die zur Wehr setzen muss, die mit einer solch barbarischen, menschenverachtenden Gewalt versuchen, ihre Ideologie zu verbreiten. Und dass man Menschen, die ihre Argumente auf Waffengewalt stützen, mit "Friedlichkeit" nicht besiegen kann, dafür sollte nicht zuletzt das Schicksal Nazi-Deutschlands ein gutes Beispiel sein. Ich will mir garkeine Welt vorstellen, in der die USA sich nicht in den 2. Weltkrieg "eingemischt" hätte...

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Kommentar von RudiRatlos67
03.09.2016, 20:21

Der Islamismus ist eine zutriefst regressive, barbarische Ideologie

Das sehe ich anders.... ich glaube nicht das im Koran irgendetwas von Unterdrückung oder Barbarismus steht.... Die Stelle an der steht, dass man sich ne Bombe um den Bauch wickeln muss um sich inmitten einer Menschengruppe in die Luft sprengen muss um Gott zu gefallen habe ich auch vergeblich gesucht, auch von Steinigen oder Burka tragen steht nichts drin....
Aus meiner Sicht (ich habe mich mal etwas, aber nicht sehr eingehend mit dem Koran und dem Islam auseinander gesetzt) ist der Koran ein Buch der Nächstenliebe und verantwortungsvollem Umgang mit seinen Mitmenschen.
Schlimm ist nur, das was die Extremisten daraus machen. Nicht der Islam ist schlecht sondern die Religionsauffassung einer Minderheit.
Das Christentum war und ist aber in dieser Hinsicht keinen Deut besser. Die schlimmsten großangelten Verbrechen im Namen der Kirche liegen nur ein paar hundert Jahre zurück. Googel doch mal nach der Herkunft von Sprichworten wie; das ein Kind in den Brunnen gefallen ist, oder ähnlichem... Die Christen waren und sind keinen Deut besser als die Islamisten... nur Zeitversetzt. Der Extremismus der Christen ist abgeebbt... das ist alles.

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Naja , genau genommen hat ja die USA die IS erstmal stark gemacht .

Hätten sich die USA nicht in innerpolitische Sachen von Syrien eingemischt würde es die IS heute vermutlich gar nicht geben .

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Kommentar von DerKleineRacker
03.09.2016, 20:19

Es gab vor dem IS bereits andere Terrororganisationen, der IS hat sich bloß von Al Quaida abgespalten.

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Die USA unterstützen aktuell durch Waffenlieferungen Organisationen wie die Al Nusra-Front, die zu Al Qaida gehören, um sie gegen Assad einzusätzen. Das ist ein Verhalten, das typisch für die USA ist - man unterstützt oder erschafft Terror-Organisationen, und versucht sie anschließend zu kontrollieren und gegen den Feind einzusetzen.

Selbstverständlich gilt das gleiche auch für Deutschland und einige andere Länder: Wir liefern durch unsere Tornado-Aufklärungsmissionen wichtige Informationen, die auch indirekt an Al Nusra weitergeleitet werden und so diesen Terror-Organisationen (oder auch "gemäßigten Rebellen") helfen.

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Weil die usa die Terroristen bzw Söldner anheuerte ausbildete und bewaffnete um Sie als Unterstützung im Kampf gegen assad und oder Gaddafi benutzen zu können danach haben sich viele von den Söldner den IS angeschlossen. Die USA hat ja auch die Militärregierung der Ukraine gebildet.

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Kommentar von PatrickLassan
16.09.2016, 09:06

Es gibt keine Militärregierung in der Ukraine.

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Die USA und speziell Bush jr. (seines Zeichen Präsidentensohn, Kokser und selbst Präsident) haben nach den Anschlägen vom 11.09.2001 und ihrem Auf- und Ausruf zum heiligen Krieg, ihren Lügen vor versammelter Weltpresse über vorhandene Atomwaffen im Feindesland, ihren "Kollateralschäden", der blutigen Erde, die sie bei ihren Einmärschen und Vernichtungszügen hinterlassen haben, erst den Boden bereitet für den IS. Oder hast Du vorher etwas von dem gehört? Ich nicht.


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Kommentar von RudiRatlos67
03.09.2016, 15:33

Ob nun IS, PLO, Bin Laden,  oder oder oder was die Christen im Mittelalter gemacht haben machen die Islamisten in unserer Epoche....  Der eine hat was der andere haben will,  oder will verteidigen was ein anderer nicht hat..... Das wird es auch noch einige Jahrzehnte geben bevor vielleicht irgendwann mal Weltfrieden herrscht

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Verschwörungstheoretisches Propagandagesülze der 5. Kolone des islamistischen Terrors...

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Achja? Und was ist mit den Islamisten wie z.B. im Süden Thailands die mit Autobomben Menschen in die Luft sprengen?

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Die USA lieferte Jahrzehnte Waffen an diese Verbrecher.... Jetzt bekommen die alles zurück...!

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Kommentar von Huckebein3
04.09.2016, 15:31

Kurz, knapp und auf den Punkt!

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