Es kommt alles immer wieder, wie gehe ich am besten damit um?

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3 Antworten

Liebe Sophie,
Ich sprech dich jetzt einfach mal so an...

Deine Geschichte ist echt unfassbar und die Schuld lieg KEINESFALLS bei dir!
Ich wurde früher auch gemobbt, und es hat sogar die Schulleitung zugesehen, ohne etwas zu unternehmen. Ich weiß, wie schwer es ist, diesem Teufelskreis zu entkommen. Ich habe, als mir gesagt wurde, dass ich nicht Schuld bin, auch gezweifelt.

Sophie, du musst versuchen, die Angreifer/Mobber "auszuschalten", denn wenn du wegen so etwas zur Polizei gehst, dann ist das kein petzen!

Lass dich nicht fallen und nimm am leben Teil...

Wenn du noch irgendwelche Fragen oder Anregungen hast, darfst du jederzeit mich fragen...

Viele liebe Grüße

Sophiesweety 31.07.2016, 02:57

Mein Problem ist nur leider nicht unbedingt die leute die mobben. Sooo schlimm ist das auch garnicht das größte Problem was sich dabei in meinem Kopf festgesetzt hat ist dieses Paranoide was ich mir angeeignet habe. Ich geh ja auch mit meinen freunden raus und weiß wie viel mist man baut und das es auch spaß machen kann aber ich kann ja nicht zur polizei gehen wenn eine gruppe von Jugendlichen lacht. Ich weiß nicht ob du so genau verstehst was ich meine. Ich weiß nicht einmal ob das überhaupt irgendeiner versteht... Aber danke für deine unterstützenden worte. :)

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Jojo23d 31.07.2016, 09:25

Du hast das alles nicht verdient! Es ist das aller letzte, wenn ne Gruppe zum Beispiel über dich die ganze Zeit tuschelt... Mein Ratschlag ist, dass du zu einem Psychologen gehst. Das hört sich erstmal schlimm an, aber es tut gut, mit einer Person darüber zu sprechen, die nicht direkt im Geschehen mit drin ist. Ganz liebe Grüße

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Zum Ersten "Hut ab" vor Deiner Aufrichtigkeit. Bei vielen muss man sich die Geschichte zusammen Reimen. Zu der Person, der Du Dich anvertrauen kannst. Es gibt Menschen, die die Probleme anderer zwar nicht an sich ranlassen, aber damit von den eigenen Problematiken abgelenkt werden. Frag mal an, ob Du ihr/ihm was anvertrauen dürftest, mit dem anschließenden Hinweis, dass ihr/ihm es auch schwer fallen kann.
Eine Frage brennt mir dennoch auf den Lippen ;) wieso fällt der Psychiater rigoros weg?

Sophiesweety 30.07.2016, 23:30

Erstmal muss ich mich bedanken für deine Antwort. Ein Psychater kommt für mich nicht in frage weil ich nicht nur panische angst habe voher zu meinen Eltern über meine Probleme zu reden sondern habe ich auch Angst mit einem Psychater generell zu reden. Wir haben eine Sozial Arbeiterin bei uns an der Schule und als ich mich einmal mit ihr ganz normal unterhalten wollte, wollte mein Körper die ganze Zeit weglaufen bevor "sie etwas merkt". Das hört sich jetzt zwar so an als ob ich nur Krüppel Freunde habe aber ein paar von ihnen gehen auch zum psychater aus den verschiedensten Gründen und sie sagen das sie zwar dahin gehen aber ihnen dadurch nicht geholfen wird.

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Wiesel1978 30.07.2016, 23:50

Ein Psychiater hilft auch nicht direkt. Eine sehr Beschreibung ihrer Tätigkeit ist eine Metapher. Sie gehen mit Dir durch einen Raum voller Probleme, die sie natürlich erst sehen können, wenn du sie ihnen zeigst. Dafür zeigen Dir diese Menschen dann Türen und helfen Dir sie zu öffnen. Hindurchgehen musst Du aber allein. Und frag doch mal bei einem Psychologen an, das ist wieder eine andere (wenn auch ähnliche) Hausnummer. Da kann man Dir sicher auch beantworten, ob Deine Eltern überhaupt mit ins Boot müssen (meiner Meinung nach, wäre dies anzuraten)

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Sophiesweety 31.07.2016, 00:05
@Wiesel1978

Ohne meine Eltern wird das wohl nichts da ein Psychater ja auch bezahlt werden will. Und das funktioniert nicht so einfach ohne Eltern.

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Wiesel1978 31.07.2016, 10:25

Verdammt -.- hast Du vllt schon bei Sozialinstitutionen oder Kirchen nachgefragt? Sind nur Dinge die mir spontan einfallen :)
Ok, beste wär natürlich der Talk mit Mama

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Mit den Eltern reden oder vllt. neue Freunde suchen...

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