Es ist so viel die Rede, dass ältere Menschen bei der privaten Krankenversicherung über hohe Beiträge sich beklagen. Dennoch wird der Basistarif nur selten?

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3 Antworten

Der Basistarif als Mogelpackung

In der Werbung der PKV wird behauptet, dass der Basistarif den gleichen Versicherungsschutz biete, wie er in der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist.

Dies ist nicht richtig: Spätestens dann, wenn der Hausarzt Sie darauf aufmerksam macht, dass er Sie nicht zum Basistarif behandeln möchte, werden Sie den Unterschied erkennen.

Der Hausarzt wird Sie nämlich darüber aufklären, dass seine Abmachung mit der Kassenärztlichen Vereinigung ihn lediglich dazu verpflichte, gesetzlich Versicherte zum günstigen Tarif zu behandeln.

Da aber der Basistarif kein Tarif der gesetzlichen Kranken-versicherung ist, besteht aus seiner Sicht keine Behand-lungspflicht von privat versicherten Patienten.

Damit der Arzt sich aber doch noch dazu bereit erklärt, Sie zu behandeln, wird er zusätzlich zum Basistarif noch weitere „Kosten“ mit Ihnen abrechnen wollen.

Diese weiteren Kosten werden aber von der PKV im Basistarif nicht übernommen.
Sie müssen von Ihnen selbst getragen werden und können allenfalls bei derSteuererklärung noch eingesetzt werden.

Es lohnt sich also nicht, mit dem niedrigeren Basistarif sparen zu wollen unddafür noch zusätzliche Kosten der Krankenbehandlung auf sich zu nehmen.

Der Basistarif ist ein Produkt der Lobby der PKV, bei dem unsere Volks-vertreter – wie z. B. Herr Spahn (CDU)  - sich wieder einmal mehr haben kaufen lassen.
Beide – PKV- und Volksvertreter - werden aber nicht müde, ständig wider besseren Wissens zu behaupten, dass die Absicherung des Krankheitsrisikos durch den Basistarif das Ergebnis ihrer gemeinsamen Bemühungen im Kampf um sozialen Errungenschaft sei.



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Weil sich auch der Basistarif im Alter deutlich erhöht.

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