Es gibt Menschen die sind 30 Jahre lang zusammen und trennen sich erst dann aber was bringt eine Trennung?

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12 Antworten

Ich habe leider keine sichere Antwort. Ich habe einfach das Gefühl das alle Menschen immer egozentrischer werden. Die Ich-Kultur ist heutzutage groß und keiner will mehr für andere zurückstecken. Und da ohne Kompromisse die Liebe nicht funktioniert...

Paare die nach langen Jahren Schluß machen haben meist ungelöste Problem, die Sie lange Zeit unterdrückt, aber nie gelöst haben. Zumindest ist das meine Erfahrung. Trotzdem alles Gute für Dich. Verzweifel nicht an der Welt. Du kannst nur versuchen selber Dich zu verbessern´, damit es Dir nicht passiert. Andere müssen eigene Entscheidungen treffen.

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Kommentar von DaddyGallard
02.11.2016, 12:25

Du hättest beinah den Code geknackt

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Warum ist was normal "heutzutage"?

"Früher" gab es für Frauen (beispielsweise) nicht so viele Alternativen. In Form von finanzieller, sozialer Absicherung. Zusätzlich wurd ihnen vorher ihr Leben lang von der Gesellschaft eingeimpft das sie ohne Mann nix ist, eine alte Jungfer ist, nur mit Mann an der Seite oder dem Mann im Grabe etwas taugt. Um es einfach mal so zu formulieren. Eine Scheidung/ Trennung kam in der Gesellschaft nicht gut an. Also blieb man zusammen... erduldete alles was negativ war, denn: "Männer sind so, eine Frau ist geduldig".

Weißt du, mittlerweile ist die Gesellschaft so weit das Frauen nicht mehr "geächtet" werden wenn sie sich trennen. Egal wie alt sie sind.

Soviel dazu. Jetzt zu der Frage "Warum nach 30 Jahren"?
Recht simpel: Weil man vorher viele andere gemeinsame Projekte gemeinsam zu meistern hatte und dadurch kaum zum nachdenken kam. Weil diese gemeinsamen Projekte jegliche anderen gemeinsamen Probleme überdeckten/ in den Schatten stellten. Der gemeinsame Hausbau, das gemeinsame Abbezahlen von Krediten über Jahre, die Aufzucht der gemeinsamen Kinder (bis diese aus dem Haus sind), .... Und nach einigen Jahren die man dann gemeinsam alleine lebt wird es dann unter Umständen schwierig. Hinzu kommen "Altersschrullen" oder krankheitsbedingte/ operationsbedingte Wesensveränderungen.

Ja, warum dann nicht trennen... wenns doch einfach nimmer geht? Wenn man das kalte Kotzen bekommt miteinander, sich gegenseitig vielleicht nicht mehr respektieren kann, sich andauernd gegenseitig fertig macht rund um die Uhr (auch in der Gegenwart von anderen). Warum soll man dann noch die letzten 10, oder 20 Lebensjahre aneinander hängen.... wenn es einfach nimmer geht?

Für Aussenstehende ist eine "plötzliche" Trennung nach 30 Jahren schwer nachzuvollziehen. Das ist klar, ging mir auch so als mir meine Eltern das eröffneten. Das Gewohnte fällt einfach plötzlich weg. Die Erkenntnis das es "besser" ist für die Beteiligten, kommt erst später

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Kommentar von Meatwad
04.11.2016, 22:21

Ich nehme mir das jetzt einfach mal raus: Hilfreichste Antwort der Herzen! Der Fagensteller ist ja ohnehin nur an der Bestätigung seines kleinen Weltbildes interessiert bzw daran, dies herauszuposaunen. Meinen Stern hast du jedenfalls.

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Eine Beziehung kann natürlich auch nach dreißig Jahren noch zerbrechen. Gründe können alles Mögliche sein: Man hat sich nichts mehr zu sagen, ein Partner kommt in den zweiten, dritten oder vierten Frühling und verliebt sich neu. Ein Streit, vielleicht aus belanglosen Gründen, der eskaliert. Oder schlicht fremdgehen.

Manchmal kann man sich auch einfach fragen: Wie haben die es bloß so lange miteinander ausgehalten?

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Man liebt sich einfach nicht mehr, bleibt aber zusammen weil man es gewohnt ist...irgendwann merkt man, dass das nichts bringt und trennt sich.

Man streitet nur noch, warum auch immer...durch ein Ereignis oder sonstiges.

Jemand ist fremd gegangen.

Gibt auch noch mehr Gründe warum ne Beziehung nicht mehr geht, wann ist dabei ja egal.

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Menschen entwickeln sich eben nicht immer in die gleiche Richtung - und ja, manchmal passiert das auch erst nach vielen vielen Jahren.

Wieso sollte man denn zusammen bleiben, wenn man merkt, dass die Beziehung nicht mehr das ist, was man sich für sein Leben vorstellt?

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Ein häufiger Grund warum sich viele Paare nach einer sehr langen Bezienung trennen ist dass die Kinder erwachsen geworden sind und nicht mehr zuhause wohnen. Viele Paare bleiben NUR wegen den Kindern zusammen...!!! Und wenn dann die erzieherische und ernährende Aufgabe/Verantwortung vorbei ist, sind sich beide Personen einander direkt ausgesetzt und merken dass es nicht mehr stimmt, oder niemals gestimmt hat.

Ich finde dass man seinen Kindern keinen Gefallen macht wenn man ihretwegen zusammen bleibt. Denn Kinder spüren die Spannung. Und leider fühlen sich sehr viele Kinder verantwortlich dafür dass es zwischen den Eltern nicht (mehr) klappt.

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Kommentar von DaddyGallard
02.11.2016, 12:24

Lächerliche Eltern und hätten niemals Eltern werden dürfen unter solchen Bestimmungen Kinder groß zu ziehen. Das ist Zwang und hat eindeutig nichts mehr mit Reife zutun !

Eine Menschenverachtende Würdigung unter diesen Umständen Kinder aufwachsen müssen.

ES TUT MIR EINFACH LEID FÜR VIELE MENSCHEN DIE ES HEUTE NOCH NICHT GEMERKT HABEN  UND SO UNREIF LEBEN MÜSSEN AUFGRUND IHRER SOZIALEN VERHÄLTNISSE.

Wer den Code knackt, kennt den Schlüssel...

DG

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Man merkt das nicht nach 30 Jahren. Die Menschen verändern sich mit der Zeit, Interessen verschieben sich, manchmal nervt man sich dann nur noch an, weil man einfach auf anderen Planeten unterwegs ist.

Deshalb ist es dann besser, man trennt sich.

Wir sind auch 30 Jahre zusammen, noch funktioniert es einigermaßen. Nicht alles mehr so wie früher, aber wir kommen noch gut klar. Man muss es halt akzeptieren, dass sich der Partner und man sich selbst auch geändert hat, das geht aber nur in bestimmtem Rahmen.


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Trennung, liebe sind Begriffe. Der Inhalt dieser Begriffe, verändert sich jedoch wenn du in Beziehung zu einem anderen Menschen stehst. Hier ist entscheidend die Zeit und Jahre die aus dir einen anderen Menschen machen.

Ein kleines  Beispiel:

Ich habe einen Freund (Menschen) und in den habe ich mich verliebt.
Ergebnis = Alles ist rosarot, man schaut durch eine "andere" Brille.

Ich habe einen Freund (Menschen) und in den habe ich mich verliebt. Ergebnis = Alles ist Regenbogenfarbig, man schaut durch "10.000" Brillen.

Mit anderen Worten, Menschen die diese lange Zeit in Beziehung standen, bilden ein ganz ihr eigenes "System" mit Rücksicht und Distanz umzugehen.

Und Ja, die Kraft kann schwächer werden, so das schnell der Gedanke da ist "ich trenne mich". Das sagt dir der Verstand. Dann ist da doch auch das Herz und das Herz überzeugt den Verstand und fängt an das gute zu suchen.

Vor allem jedoch ist es der Strang der Geduld, der Rücksichtnahme und der Gegenübertragungsgefühle wie jeder einzelnd auf die für die Moment "unpassende Situation" reagiert.

Zur Verdeutlichung empfehle ich dir einen Film:

Wolke 9

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Man verändert sich ja auch mit den Jahren. Man lernt auch im "höheren" Alter neue Leute kennen. 

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ursache ist immer schicksalshaft, da beide nichts mehr miteinander abzumachen haben.

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Sie ist aus Mitleid bei dir geblieben, aber jetzt ist sie nur noch angeekelt und hielt es nicht mehr aus.

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im leben gibt es nie stillstand?

ehe ist mehr als eine freundschaft? und für eien freundschaft muss man was tun?

das geben und nehmen sollte immer ca ausgeglichen sein? wenn das in schieflage kommt und nichts getan wird.............................?

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