Es gibt Menschen die machen sich gerne unbeliebt aber warum?

19 Antworten

Wenn man es zu selten bis nie schaffte, akzeptiert und geliebt zu werden, so sehr man sich auch anstrengte, und so sehr man als Kind daran nichts ändern konnte, dann ist man sehr wütend und auch hilflos.
Wenn man es also nicht schaffen konnte und kann, so wie man ist, geliebt zu werden, dann will man das zerstören, weil der Mensch die Liebe dringend braucht um leben zu können.
Und beim Zerstören dann bekommt man wenigstens noch etwas Aufmerksamkeit und eventuell nötige Grenzen gesetzt, was man so lange schon sehr vermisste.

Wenn man sich nicht beliebt machen kann, bleibt einem ja nur, sich unbeliebt zu machen, um wenigstens irgendwas zu bewegen, irgendwie an Aufmerksamkeit zu kommen. Zumindest dann, wenn man es eben nicht besser kann bzw. gelernt bekommen hat.

Jeder Mensch will ernst und wahr genommen werden.
Natürlich sollte man sich das vorrangig selbst geben, geben können. Wenn ich dies allerdings nie lernte, nie gezeigt bekam, so glauben viele, dass man es nur von Anderen erhalten kann. Sie glauben, sie seien von der Aufmerksamkeit, Gunst und Liebe anderer komplett abhängig, was in Wirklichkeit natürlich nicht der Fall ist, aber sie glauben das.
Und dafür tun sie viel. Dafür geben sie alles. Weil es so wichtig und dringend ist. Und übersehen bei allem, dass sie es sich selbst geben könnten.

Sie rebellieren, schlagen wild um sich, verletzen, provozieren, rasten aus...... Wozu? Um gesehen zu werden, um wahr genommen zu werden, um sich spüren zu können.....und natürlich, weil sie keinen anderen Weg dafür sehen können, und natürlich, weil sie glauben den Umständen hilflos ausgeliefert zu sein, was natürlich nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen müsste!

Sie tun eigentlich nur das, was ihnen selbst mal widerfahren ist: Sie demütigen, sie versuchen anderen ihre Würde zu nehmen, einfach nur, weil es ihnen auch so geschehen.

Deshalb ist, natürlich unter anderem, Bildung so wichtig.

Du wirst ernten was du säst. Ich bin auch so ein typisches Opfer. Und darunter leide ich sehr. In einem Punkt muss ich dir jedoch dringend widersprechen, weil ich es besser weiß:

Es ist ein FAKT, dass JEDER den Umständen und seiner Umwelt hilflos ausgeliefert ist. Ich habe erkannt, dass das Autonomiegefühl eben nur ein Autonomiegefühl ist und somit eine Illusion. Jedes Wesen, das über ausreichend Intellekt und die entsprechenden Informationen verfügt kommt zu dieser Erkenntnis. Wenn du mir das nicht glaubst, dann musst du mächtig borniert sein oder bis jetzt getäuscht worden sein, oder dich täuschen oder selbst belügen oder dein Kenntnisstand ist insuffizient.

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@Azdak

Du wirst ernten was du säst.

Ganz genau! So ist es immer. Deshalb auch ist das Leben sehr sehr gerecht!

Ich bin auch so ein typisches Opfer.

Was wohl wirst du gesät haben, um Opfer zu sein?
Opfer sind immer zugleich auch Täter!

Es ist ein FAKT, dass JEDER den Umständen und seiner Umwelt hilflos ausgeliefert ist.

Ich glaube, dass man den Umständen nicht ausgeliefert ist und jederzeit sein Leben umkrempeln könnte, z.B. indem wir unsere Gedanken verändern, weil unsere Überzeugungen mächtig sind, denn sobald wir an etwas glauben, beginnt dieser Glaube zu steuern, was wir sehen und fühlen.

Ich sehe immer die Möglichkeit, etwas zum Besseren hin zu wenden, wenn man sich wirklich ernsthaft darum bemüht.
Es gibt im Leben auch keinen wirklichen Misserfolg, kein Versagen, denn solange ich aus meinen Fehlern lerne, bin ich meiner Ansicht nach erfolgreich.
Und meine Vergangenheit muss wirklich nicht zwingend meine Zukunft sein.

Ich glaube, dass es eher unsere eigenen (schwammigen oder festen) Entscheidungen, weniger unsere Lebensumstände sind, die unser Schicksal bestimmen.

Jedes Wesen, das über ausreichend Intellekt und die entsprechenden Informationen verfügt kommt zu dieser Erkenntnis. Wenn du mir das nicht glaubst, dann musst du mächtig borniert sein oder bis jetzt getäuscht worden sein, oder dich täuschen oder selbst belügen oder dein Kenntnisstand ist insuffizient.

Hier trägst du ganz schön dicke auf, lässt keine andere Meinung mehr gelten. Ist das am Ende dein wahres und wirkliches Problem?
Und es dich doch jetzt ok für dich, wenn ich höflich antworte - oder?
Hier kann ich also nichts mehr dazu sagen, hier bist du einfach nur starr und eingeschränkt, ja sogar beleidigend.
Und wozu eigentlich? Was glaubst du säst du hiermit? Und dann wunderst du dich noch?
Weißt du ich denke dass die Aussagen in diesem Absatz wohl eher auf dich, als auf mich, zutreffen.

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Es gibt solche Menschen, damit man die guten von den schlechten Menschen unterscheiden kann. Würde es diese nervigen Menschen nicht geben, wären viele Menschen ähnlich.

Wie diese Menschen ticken, kann ich leider nicht sagen. Ich selbst kann nicht nachvollziehen, wieso die so drauf sind. Vor allem kann ich nicht verstehen, was sie davon haben, als sich unbeliebt in der Gesellschaft zu machen. 

Eins steht allerdings fest. Diese Menschen können sich nicht ändern. Sie werden immer so bleiben, wie sie sind. Aus diesem Grund empfehle ich jedem, wenn möglich, von solchen Menschen fern zu bleiben. Die Hilfe anzubieten bringt auch nichts. Es ist einfach nur verlorene Zeit.

Mach dir über solche Menschen keine Gedanken. Einfach ignorieren und dich auf andere Dinge im Leben konzentrieren.

Nun ja, ob diese Sorte Zeitgenosse/in das gerne tun, weiß ich nicht. Ich denke eher, sie wären gerne beliebt, aber sie sind nicht fähig, Sympathien auszudrücken oder für sich selbst zu wecken. Auf jeden Fall sind sie gierig, wenn nicht gar süchtig nach Aufmerksamkeit, wobei ihnen jedes Mittel Recht ist, diese zu erlangen - auch wenn die Aufmerksamkeit aus Ablehnung besteht. Letztlich kostet einen der Umgang bzw. der Kontakt mit solchen Menschen eine Menge Energie, vor allem dann, wenn man sich wehren oder Dritte in Schutz nehmen muss. Ich versuche, ein solches Umfeld zu meiden - und gehe meinen Weg ohne Miesmacher und Miesepeter, Schwarzseher, Mahner und dergleichen.

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