Es gibt keine schlechte Musik nur unterschiedliche Geschmäcker Was haltet ihr von dieser Aussage?

15 Antworten

Würde ich nicht so behaupten. Es gibt zwar viele verschiedene Geschmäcker, aber das bedeutet noch lange nicht, das es keine schlechte Musik gibt.

Vielleicht gehe ich mit einigen Musikrichtungen etwas hart ins Gericht, aber meiner Meinung nach gibt es Musik und Interpreten, die sind künstlerisch einfach wertlos. Es geht der Musikindustrie genauso wie der Filmindustrie. Die Filme werden immer schlechter und sind mit Actionszenen total überladen. Der Anspruch bleibt auf der Strecke.

Mit der Musik ist es das gleiche. Ich höre wirklich alles, von Klassik über Rock, Heavy Metal, HipHop, Funk, Soul, Blues, Jazz uvm.

Bestimmte Musikrichtungen aber finde ich so entgleist, das es mich nicht wundert, wenn sich das nur 11 bis 15 Jährige reinziehen. Am schlimmsten finde ich Musik und Texte von solchen Interpreten, die durch ihr Verhalten auffallen, weil sie meinen, sie müssen sich so verhalten, wie sie es in ihren Texten propagieren.

Dazu gehört zB. Bushido. Ich würde dessen Musik als geistigen Dünnschiß bezeichnen. Aber es gibt noch mehr solch gestörte Persönlichkeiten, die selbst schon über 40 sind und mit ihrer Musik 11 Jährigen die Kohle aus der Tasche ziehen.

Sehe ich anders. Musik lässt sich auch als Handwerk auffassen. Es gibt handwerklich anspruchsvolle Musik welche erhebliche Fertigkeiten von den jeweiligen Musikern abverlangt. Dann gibt es Musik welche sich mittels Musiktheorie entstanden sind, hier vor allem klassische Musik. Schlecht ist für mich Musik bei der keine neue Innovation zu hören ist. Die keine neuen Klangmuster besitzt.

Selbst wenn man die Musikrichtung X nicht mag muss es nicht heißen, dass sie schlecht sein muss. Anders herum genauso.

Die Masse bekommt den Mainstream, der Rest schaut sich um nach anderen Genren.

Ja, es gibt verschiedene Geschmäcker. Allerdings müssten sich Personen mit verschiedenen favorierenden Genren rationaler unterhalten in Sinne von:"Ich mag zwar (Genre X) nicht aber man muss zugeben, dass der Sänger/die Sängerin singen kann."

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