Es gibt Gebiete, wo es keine Sklaverei gibt. Ist das ein Relativsatz?

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3 Antworten

Also, was immer du tust, ein Komma wird gebraucht.

Bei Benutzung von "wo" kommt immer gelch der Verdacht auf, es könne sich um schlechtes Deutsch handeln. Das ist es auch, wenn umgangssprachlich gesagt wird:
"Der, wo heute kommt, ist der neue Lehrer."
Da ist wo völlig fehl am Platze, weikl es sich um keinen Ort handelt.
Aber richtige Konstruktion mit einem Relativsatz, klingt vielen so hölzern, dass sie lieber das völlig falsche "wo" verwenden:
"Der, der heute kommt, ist der neue Lehrer."

Der Satz in der Frage geht aber durchaus als adverbialer Nebensatz durch.

Man könnte ihn auch als Relativsatz konstruieren:
"Es gibt Gebiete, in denen es keine Sklaverei gibt."

Wir haben dann noch die Möglichkeit, dass es sich um einen indirekten Fragesatz handelt: "Er fragt sich immer wieder, wo es keine Sklaverei gibt."

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Kommentar von paulklaus
24.02.2016, 18:49

Zitat: Wir haben dann noch die Möglichkeit, dass es sich um einen indirekten
Fragesatz handelt: "Er fragt sich immer wieder, wo es keine Sklaverei
gibt."

Richtig ! Aber damit irritierst du den Fragenden mehr, als dass du ihm hilfst (meiner bescheidenen Ansicht nach). "wo" ersetzt / ist das Relativ-Pronomen ! Das reicht doch !

Denn es IST JA KEIN indirekter Interrogativ-NS !!

Jetzt auch noch "wo" als Interrogativ-Pronomen zu erwähnen - - - ich weiß nicht...

pk

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Es handelt sich um einen Relativsatz. 
Wenn etwas Räumliches ausgedrückt wird, kann "wo" anstelle der auch möglichen Konstruktion aus Präposition und Relativpronomen (das wäre hier: in denen) verwendet werden.

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Nein. 

Ein Relativsatz wäre es mit: " ..., in denen .."

Gruß, earnest

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Kommentar von paulklaus
24.02.2016, 18:51

"wo" ersetzt, bzw. IST das Relativ-Pronomen !!

pk

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