Es geht um Sozialstunden die nicht abgeleistet wurden, ich bitte drigend um hilfe!

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4 Antworten

Wenn die Sozialstunden nicht innerhalb der Frist abgeleistet werden, KANN das Gericht die Bewährung widerrufen. Dann wäre die Strafe zu verbüßen.

Voraussetzung ist aber, daß 1. der Verstoß "gröblich und beharrlich" ist und 2. der Vestoß schuldhaft sein muß. http://dejure.org/gesetze/StGB/56f.html Dazu muß es in jedem Fall eine Zuweisung einer Einsatzstelle gegeben haben. Denn selbstverständlich muß der Verurteilte wissen, wo er die Stunden abzuleisten hat. Hat er keine Post bekommen, dann hat er allein deshalb eigentlich nix zu befürchten. Dazu kommt, daß ein Widerruf eigentlich nur dann möglich ist, wenn das Gericht selbst eine Einsatzstelle vorschreibt.

Vor einem Bewährungswiderruf wird das Gericht dem Verurteilten in jedem Fall noch Gelegenheit geben, sich zum Sachverhalt zu äußern. Dann kann er alles das auch vorbringen.

Wenn der Verurteilte vollzeit arbeitet und das bei der Verurteilung noch nicht der Fall war, wäre auch ein Antrag auf Umwandlung der Sozialstunden in eine Geldauflage möglich. Zumindest in Niedersachsen wären das dann 5,-€ je Stunde, also 500,-€.

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Das kann ihm gut passieren das er einen Arrest bekommt weil er die Stunden nicht abgeleistet hat. Da hätte er vorher mal nachfragen müssen. Jetzt ist es wohl zu spät...

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Es wird nicht immer so eiß gekocht.

Das Problem für Deinen Freund ist, dass er sich bei der Staatsanwaltschaft melden muß, wenn er eine Unterbrechung bei der Ableistung seiner Sozilastunden hat.

Eine Unterbrechung und ein Wecheln der Arbeitsstelle ist noch lange nicht ein Grund für die sofortige Haftstrafe.

Er sollte bei der Staatsanwaltschaft erklären können, warum er die Sozialstunden nicht ableisten konnte, warum er die Stelle wechselt.

Ohne Gespräch mit der Staatsanwaltschaft löst er sein Problem nicht.

Am besten ist es, er liest sein Urteil nochmal ganz genau, niemand ist bereit es ihm zu erklären. geändert wird es nicht.

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Kommentar von samaness
27.10.2012, 19:20

Was meinen sie mit Wechseln der Arbeitstelle ,er hat die Arbeitstelle schon über 2jahren

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Da kommt er nunmal nicht raus. Und wer 100 Sozialstunden kriegt, der kann auch nicht ganz unschuldig sein. Und er wurde auch mit Sicherheit ausreichend informiert. Und wenn er nach 6 Monaten immernoch keine Stelle zugewiesen bekommen hat, warum hat er dann nicht mal nachgefragt? Sorry, aber er ist selbst Schuld und muss die Suppe jetzt auslöffeln.

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Kommentar von HiggsBoson
27.10.2012, 16:47

Um die Stellen muss man sich selbst kümmern. Nur wenn man nichts findet, kann das Gericht eventuell helfen.

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