Es geht um Mietnebenkosten und hier um die in der Wohngebäudeversicherung für den Vermieter eingeschlossene Mietverlustversicherung, Hotelkosten im Schadenfall?

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3 Antworten

 auf den Mieter umgelegt werden kann.Das ist nach Rechtsprechung und Literatur streitig.

Das OLG Düsseldorf ist der Meinung, dass lediglich Geb-Feuer/Überspannung, Geb-Leitungswasser und Geb-Elementar auf den Mieter umgelegt werden kann.

Anders OLG Köln, Karlsruhe, Saarbrücken u.a. die auch die Mietverlustversicherung mit Hotelkosten  umlagefähig ansehen. OKG Saarbrücken ist auch der Meinung dass  eine Rückreisekostenabsicherung umlagefähig ist. Die Umlage dieser Kosten wird damit begründet, dass bei Ereignissen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat, der Mieter mit seinen zusätzlichen Ausgaben abgesichert ist.

Letztere Auffassung teile ich und halte Ihren Abzug für falsch. Er kann dazu führen, das der Vermieter erfolgreich kündigen kann.

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Kommentar von bernie65
14.08.2016, 23:11

Werde nochmals mit dem Mieterverein Rücksprache halten, der ja bisher meine Meinung in Ordnung fand , ebenso den Abzug!
Trotzdem danke!Soviel ich weiss, besteht seitens des Vermieters jedoch keine Kündigungsmöglichkeit aus Mietnebenkostenzahlungsrückstand, nur Einklagemöglichkeit der Kosten!

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Die ersten 3 haben nichts mit den mieter zu tun den wiso soll der mieter den Vermieter ein Hotel bezahlen oder eine reise Reiserücktrittsversicherung oder eine mieterveerlustversicherung .Dagegen  ist die gebaüdeversicherung in Ordnung.

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Aber dass du die 10% kürzen kannst, darüber bist du dir sicher? Ich würde sagen, hier ist überhaupt nichts klar. Lass es auf einen Prozess ankommen, aber die Vermieter haben als eine Art Wohnungs-Administratoren einen sehr hohen Stand vor Gericht. Ich rate zur Vorsicht.

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