Es geht um meine Schwester...?

8 Antworten

Ich verstehe Dich ganz genau. Es hört sich bis auf den Alkohol und die Drogen so an, als meintest Du meine Tochter. Es wäre jetzt gerade für mich interessant zu wissen, wie alt sie ist.

Wenn sie noch im Teenageralter ist, dann würde ich sagen. Es ist eine Phase. Eine Scheiß-Phase, eine schlimme Phase für alle die mit drin hängen, aber auch eine schlimme Phase für sie.

Damit macht ihr alles richtig. Meine Tochter ist zur Zeit auch unnahbar. Egal was man tut, es ist falsch und mein Sohn und ich sind an allem schuld, was ihr "schlechtes" geschieht.

Einerseits darf man nicht in ihre Nähe, andererseits hält sie mir vor, dass ich nichts mitbekomme, das ich noch nicht mal merke, wenn sie Panikanfälle bekommt.

Sie bekommt tatsächlich in den letzten Wochen vermehrt Panikattacken. Wenn es ihr ganz schlecht geht, ritzt sie sich auch. Ich hab das alles mitbekommen, aber sie blockt komplett ab und lügt mir in der Hinsicht offen ins Gesicht.

Aber dann heißt es, ich kriege nichts mit und kümmere mich nicht um sie.

Es ist total schwierig. Einerseits kann man nicht viel machen. Sie müssen tatsächlich mit sich selber ins reine kommen und irgendwann mal raffen, was sie sich und allen anderen antun.

Andererseits kann man nicht nur daneben stehen. Vor allem wenn Deine Schwester ja offensichtlich auch ein paar größere Dummheiten macht, wie Alkohol und Drogen.

ok, sie sagt, sie macht es nicht und weiß, wie schlimm das war...... stimmt das denn? Das weiß man halt nicht und es ist ungeheuer schwierig.

Es bringt nichts. Man muss dahinter sein.... nicht immer ganz offensichtlich, aber auch ein bisschen versuchen sie zu lassen. Man muss so ein Mittelding finden.

Sehr gut ist, dass sie zum Psychologen geht.

Ich weiß jetzt halt nicht, wie alt sie ist. Wenn sie schon älter ist, also volljährig, dann ist es nochmal schlimmer und man kann ja auch nicht mal mit dem Psychologen reden.

Aber wenn sie noch minderjährig ist, dann kann Deine Mutter zumindest mal dem Psychologen sagen, wie die Situation zu Hause ist und auch ihre Bedenken mitteilen. Dann weiß der/die Psychologe(in) wenigstens, was Deine Schwester noch alles für Probleme hat und kann anders mit ihr arbeiten.

Ich bin mit meiner Tochter auch beim Psychologen und sie erzählt natürlich nur ihre Seite. Nächste Woche habe ich einen Termin bei der Psychologin. Natürlich wird sie mir nichts über meine Tochter erzählen wegen Schweigepflicht, aber ich kann ihr wenigstens ein paar Sachen erzählen und habe ein klein bisschen das gute Gefühl, dass sie nicht komplett auf sich allein gestellt ist und dass die Psychologin, je nachdem was meine Tochter macht, ein bisschen auf sie einwirken kann.

Mehr als Ihr macht, könnt Ihr nicht tun. Wie gesagt, man muss ein gesundes Mittelding finden. Und wenn Deine Schwester mal kurzzeitig etwas besser drauf ist, geh mal mit ihr spazieren oder walken, Fahrradfahren..... wie auch immer und versuche ein bisschen mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Alles Gute

Fühle so mit dir... Meine Schwester ist minderjährig und mit ihr reden gar nicht möglich. Sie Kommt morgen den ganzen Tag zu mir mal schauen wie es wird. Ich mache auch viel mit ihr gehe mit ihr raus essen alles, weiß einfach nicht wo das Problem liegt.

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Ich denke, Du machst schon viel, vielleicht zu viel. Prinzessin zu sein ist schon ein Privileg, das hört sich ungut an.

Da sie beim Psychologen ist, hat sie wohl ihr Problem erkannt und arbeitet daran.

Sag ihr, dass Du jederzeit für sie da bist, sie auf Dich zukommen soll, das hat auch etwas mit ihrer eigenen Fürsorge und ihrem Leidensdruck zu tun

Versucht mal, ihr keine Sonderoptionen zuzugestehen.

Alles Gute, besonders für Dich, Du leidest ja sehr unter der Situation

Also der Begriff Prinzessin, ist unzutreffend für deine Schwester. Ich würde als verwöhnt näher bringen.

Eine Prinzessin ist ein Person die vorbildlich voran geht, so wie Politische Interessen vertreten würde. Außerdem ist die eine gebildete Person innerhalb des eigenen Umfeldes, nicht verzogen.

Isoliert euch nicht selber durch einige Vorurteile.

Ist Sie erwachsen oder noch Jugendliche?

Vielleicht hat sie irgendein Problem und sie ist sich sicher, dass ihr das nicht akzeptieren wird und ihr nicht helfen wird. Also Angst könnte ne Rolle spielen.

Außerdem wenn schon selber sagt, dass sie sich ändern will und auch zum Psychologen geht, dann hat sie ja schon mal paar Schritte gemacht. Deshalb würde ich sagen mehr miteinander reden(ganz ruhig) und das Gefühl geben, dass ihr für sie da seid.

Sie ist minderjährig.. Ja sie hat es eingesehen aber checkt es nicht. Sie war auch lange nicht mehr beim artz mein ich, anfangs wegen corona und jetz keine Ahnung wieso

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Wenn sie nicht will, kannst Du/könnt ihr NICHTS machen!

Da muss sie ganz alleine durch.

Erst wenn sie um Hilfe bittet oder so, erst dann macht es überhaupt Sinn, sich zu kümmern.

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