Es geht um Geschichte, kann mir einer helfen, bitte?

4 Antworten

Nein. Hitler war überzeugt, dass es ein "Weltjudentum" gibt, dass die bolschewisierung der Erde durchführen will und eine "Herrschaft der Juden" anstrebt, in welcher dann alle anderen Völker ausgeplündert werden.

So war sein Kampf gegen das Judentum mit der Angst der Ausrottung seines eigenen Volkes verknüpft. Und der Übergang zur systematischen Verfolgung war eher fließend als ein fester Tag. Dennoch waren die Reichskristallnacht, Operation Barbarossa und das eintreten der USA in den Krieg gewaltige Faktoren, welche die Ausrottung eskalieren ließen.

So sagte Hitler nach Eintritt der USA in den Krieg öffentlich

"Wenn es dem internationalen Finanzjudentum, in und außerhalb Europas, gelingen sollte die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa."

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Befasse mich seit 6 Jahren eingehend damit
Wenn es dem internationalen Finanzjudentum...

nicht ganz! 30. Januar 1939 danach noch einmal erwähnt, kein Zusammenhang mit den USA

Weltjudentum

ein internationales Finanzjudentum! das sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

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@Stressika
Wenn es dem internationalen Finanzjudentum...
nicht ganz! 30. Januar 1939 danach noch einmal erwähnt, kein Zusammenhang mit den USA

was?

ein internationales Finanzjudentum! das sind zwei verschiedene Paar Schuhe!

nicht für Hitler.

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@S0cialist

wie "was?" weißt du selbst nicht mehr was du in deinem Text geschrieben hast?

das eintreten der USA in den Krieg gewaltige Faktoren, welche die Ausrottung eskalieren ließen.

kein Zusammenhang zu Hitlers Worten wie von dir zitiert, zudem kein Zusammenhang für die Verschärfung der Maßnahmen an die Juden!

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@Stressika

Das Zitat stammt aus der Kriegserklärung an die USA 1941....ich denke den Zusammenhang solltest sogar du sehen

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@S0cialist

Ich befasse mich seit nunmehr 30 Jahren mit diesem Teil der deutschen Geschichte intensiv und bin gespannt auf diesen Teil der mir bislang gänzlich vorenthalten wurde.

Hier das Zitat aus der Kriegserklärung an die USA vom11.12.1941 überreicht von Joachim von Ribbentrop an den US Diplomaten Leland B. Morris:

Nachdem die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika von Ausbruch des durch die englische Kriegserklärung an Deutschland vom 3. September 1939 heraufbeschworenen europäischen Krieges an alle Regeln der Neutralität in immer steigendem Maße zugunsten der Gegner Deutschlands auf das Flagranteste verletzt, sich fortgesetzt der schwersten Provokationen gegenüber Deutschland schuldig gemacht hat, ist sie schließlich zu offenen militärischen Angriffshandlungen übergegangen. Am 11. September 1941 hat der Herr Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich erklärt, dass er der amerikanischen Flotte und Luftwaffe den Befehl gegeben habe, auf jedes deutsche Kriegsfahrzeug ohne weiteres zu schießen. In seiner Rede vom 27. Oktober ds. Js. hat er noch ausdrücklich bestätigt, dass dieser Befehl in Kraft sei. Gemäß diesem Befehl haben seit Anfang September ds. Js. amerikanische Kriegsfahrzeuge deutsche Seestreitkräfte systematisch angegriffen. So haben amerikanische Zerstörer, z. B. die "Greer", die "Kearny" und die "Reuben James", planmäßig das Feuer auf deutsche U-Boote eröffnet. Der Staatssekretär der amerikanischen Marine, Herr Knox. hat selber bestätigt, dass amerikanische Zerstörer deutsche U-Boote angegriffen haben. Ferner haben die Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika auf Befehl ihrer Regierung deutsche Handelsschiffe auf dem offenen Meere völkerrechtswidrig als feindliche Schiffe behandelt und gekapert. Die Reichsregierung stellt daher fest:
Obwohl sich Deutschland seinerseits gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika während des ganzen gegenwärtigen Krieges streng an die Regeln des Völkerrechts gehalten hat, ist die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika von anfänglichen Neutralitätsbrüchen endlich zu offenen Kriegshandlungen gegen Deutschland übergegangen. Sie hat damit praktisch den Kriegszustand geschaffen. Die Reichsregierung hebt deshalb die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika auf und erklärt, dass sich unter diesen durch den Präsidenten Roosevelt veranlassten Umständen auch Deutschland von heute ab als im Kriegszustand mit den Vereinigten Staaten von Amerika befindlich betrachtet.
Mit vorzüglicher Hochachtung
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@Stressika

Tatsächlich stammt das Zitat aus 1939, ich finde leider die genaue Rede nicht als Audio, aber ich glaube es auch so. Ich habe tatsächlich diese Aussage mit dem Göbbels tagebucheintrag in verbindung gebracht, in welchem er Bezug auf diese aussage nimmt. Dieses stammt aus 1941

"Er prophezeite den Juden, dass sollten sie noch einmal einen Weltkrieg anzetteln, sie ihre eigene Ausrottung erfahren würden. Das war nicht nur eine Phrase, der Weltkrieg ist hier und die Ausrottung der Juden muss die notwendige Konsequenz sein."

Tatsächlich kenne ich die Kriegserklärung an die USA (Ich meine die Rede dazu, nicht die offizielle Erklärung) und tatsächlich sagt er dieses Zitat in ihr nicht.

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@S0cialist
"Er prophezeite den Juden, dass sollten sie noch einmal einen Weltkrieg anzetteln, sie ihre eigene Ausrottung erfahren würden. Das war nicht nur eine Phrase, der Weltkrieg ist hier und die Ausrottung der Juden muss die notwendige Konsequenz sein."

Dieses hatte Goebbels nicht in seinem Tagebuch notiert, sondern in einem Aufsatz in der deutschen Wochenzeitung "Das Reich" mit dem Titel »Die Juden sind schuld!« vom 16.11.1941. Es hieß darin, dass sich an den Juden die Prophezeiung bewahrheite, die der Führer am 30. Januar 1939 im Deutschen Reichstag aussprach, dass: wenn es dem internationalen Finanzjudentum gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein werde, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa. Wir erleben gerade den Vollzug dieser Prophezeiung und es erfüllt sich am Judentum ein Schicksal, das zwar hart, aber mehr als verdient ist. Mitleid oder gar Bedauern ist da gänzlich unangebracht.

Der Hintergrund waren zum einen die durch den Feldzug "Barbarossa" großen Einsätze der Sonderkommandos gegen den jüdischen Bolschewismus der Sowjetunion und zum anderen der bereits laufende Prozess der Ausrottung dieser in den verschiedenen Vernichtungslagern (diese waren bereits angelaufen, auch wenn die in Kenntnissetzung der unterschiedlichen, wichtigen deutschen Organe für diese Maßnahmen erst am 20.01.1942 in der Wannseekonferenz auf Linie gebracht wurden). Dort wurden dann ja auch bereits die ersten Ergebnisse aus Ländern wie Litauen, Lettland und Estland usw. mitgeteilt. Eine Verschärfung der Judenmaßnahmen mit dem Eintritt der USA in den Krieg ist nicht gegeben. Die zunehmenden Schwierigkeiten im Land der Sowjets ließ das ganze eher stocken, da die Versorgungslinien der Bahn, auf den auch die Transporte der Juden durchgeführt wurden (die Kriegsanstrengungen und der Kampf gegen das Judentum wurden stets in ihrer Priorität gleichgesetzt) für Nachschub der kämpfenden Truppe freigehalten werden musste. Im Monat Feb.1942 wurden nach wochenlangen vergeblichen Bemühungen der Wehrmacht um die Transportkapazitäten die Deportationen vorerst eingestellt. Der Grund dafür war die sich dramatisch zuspitzende Lage an der Ostfront seit Ende November 1941.

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Hitler beschuldigte die Juden der Grund für die Niederlage im ersten Weltkrieg gewesen zu sein, somit schuf er für sich dieses Feindbild. Er betrachtete die Verbannung der Juden aus dem deutschen Leben als Problemlösung. Nachdem 1935 die Nürnberger Rassegesetze vollendet worden sind, werden jenen Deutschen die Bürgerrechte verwehrt, die von mindestens drei, der Rasse nach volljüdischen Großeltern abstammen. Der beginnende Boykott und die Maßnahmen gegen die Juden empfand ein Großteil der Bevölkerung als gerechtfertigt und wurde mit Genugtuung aufgenommen, dabei ist besonders das Jahr 1937 ein prägendes Element der deutschen Gesellschaft. Der harte und kalte Weg der Bürokratie im Reich presst die Juden systematisch aus und erniedrigt sie. In Berlin werden im Jahr 1937 die ersten Parkbänke mit der Aufschrift "Nur für Arier" aufgestellt. Im arischen deutschen Volk herrscht oftmals die Meinung, das der Jude das Kapital beherrsche und viele Spitzenpositionen besetzen würde. Bereits während der Weimarer Republik, zur Zeit der größten Not im Volk, meinte man das die jüdische Bevölkerung aufgrund ihrer Geschäfte in lebenswichtigen Bereichen in die eigene Tasche gewirtschaftet hätte und somit der Hauptgrund für das Leid und die Not im Reich gewesen sei. Ihre zum Teil starken Stellungen in der Finanzwirtschaft, Textilwirtschaft, Presse, Film- und Theaterwesen wurde aufgrund ihrer eigentlichen prozentual geringen Anzahl in der Bevölkerung als unangebracht empfunden. Viele Juden sehen jetzt als einzigen Ausweg die Immigration, in jüdischen Schulen werden Kinder zum Teil bereits auf ihre Zukunft in Palästina vorbereitet. Für willige jüdische Auswanderer wurde seitens deutscher Behörden dieser Schritt schmerzhaft erschwert, es musste das Eigentum (Häuser, Firmen und Wertgegenstände) weit unter Preis verkauft werden. Hunderttausende verlassen das Reich und suchen zum größten Teil Zuflucht in den direkten Nachbarländern. Die Hürden für die Einreise in diese Staaten sind aber hoch, willkommen sind diese Menschen hier nämlich nicht wirklich. Nach den Pogromen im November wurden rund 26.000 jüdische Männer und Jugendliche wurden in die Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen deportiert. Viele von ihnen starben. Andere mussten ihr Eigentum aufgeben. Die meisten Inhaftierten wurden erst nach einer Unterschrift unter einer "Auswanderungserklärung" wieder freigelassen. Nach dieser Nacht wurden fast alle jüdischen Organisationen aufgelöst und die jüdische Presse verboten. Juden durften nicht mehr handeln.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Deutschland unter nationalsozialistischer Diktatur

Mit dem "Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung" der Juden ist die Reichsprogromnacht 1938 gemeint, ganz einfach weil sie eindeutig diesen Übergang darstellte.

Die Gründe für die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden sind sicherlich vielfältig. Mitteleuropa hat eine lange Vorgeschichte des Antisemitismus, und Hitler tat mit der Verbreitung seiner Ideologie nicht viel mehr als diese Vorgeschichte anzuzapfen, den Hass der deutschen Bevölkerung zu schüren und in Richtung des Judentums zu lenken. Der Rest sollte jedem bekannt sein.

Die Vorstellung, "die Juden waren (zu) reich" ist nicht mehr als NS-Propaganda. Tatsache ist, dass es bei der Verfolgung der europäischen Juden keine wesentliche Rolle spielte, ob sie wohlhabend waren oder nicht. Dieser "Punkt zählt" also nicht.

Nein, der Punkt zählt nicht, denn der bestätigt nur das antisemitische Klischee, dass alle Juden reich gewesen wären!

Lies mal von Joseph Roth das Buch "Hiob"! Da wird beschrieben, wie arm die Juden im Osten Europas waren!

Folgende Ereignisse führten zur systematischen Verfolgung der Juden nach dem 9. November 1938

  • der Ausbruch des II. Weltkrieges.
  • die Wannseekonferenz und der Beschluss der "Endlösung der Judenfrage".

Ich meinte eigentlich auch nicht alle Juden. Aber ist der andere Punkt denn richtig ?

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@Juju04

Nein, denn die Nazis sahen die Juden nicht als Religionsgemeinschaft, sondern als Gegenrasse zu den "Ariern". Verbessere das alles noch einmal!

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