Es gab niemals eine Evolution?

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24 Antworten

Nicht alles, was gedruckt zwischen zwei Buchdeckel gebunden ist, ist eine "wissenschaftliche Dokumentation". Und nicht alle Trottel, die als "Wissenschaftler" auftreten, sind auch solche.

Zweifellos steckt in der DNA ein Bauplan drin, weil die Evolution die DNA-Mutationen bevorzugt hat, die eine Vielfalt von Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragen. Eine "lieben Gott" braucht man für diese Erkenntnis nicht.

Manche gehen bei solchen Diskussionen ja immer davon aus, dass am Anfang schon der Plan herrschte, Menschen zu entwickeln, wie wir sie heute sind. Das ist Unsinn, die Evolution spielt eben immer herum und wenn etwas erfolgversprechend ist, wird es weiterentwickelt, in welche Richtung, weiß auch die Evolution zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sie konzentriert sich nur auf den nächsten Schritt.

Zufall ist übrigens ein sehr gutes Entwicklungsrezept. Man hat (ich glaube an der Berliner Uni) Düsen optimiert, indem man sie einfach durch Würfeln verändert hat, so idiotisch die jeweilige Veränderung auch erschien. Nach 45 mal Würfeln, also "Generationen", waren die Düsen um 40% effektiver, als die ursprünglichen, welche die Ingenieure als optimale Lösung propagiert hatten. Dabei hatten sie eine Form, auf die ein Ingenieur niemals gekommen wäre.

Und wenn es wirklich einen Gott gäbe (den es meiner Meinung nach definitiv nicht gibt), dann hätte er bei seiner Schöpfung auf den Zufallsmechanismus keinesfalls verzichtet, denn der hätte ihm ständiges Nachbessern erspart. Und wenn es "Ihn" gäbe, hatte er schon längst nachgebessert, es sei denn, in der Verschlechterung läge der Ansatz zu einer noch viel gewaltigeren Verbesserung.

Aber Verbesserung durch Verschlechterung hat ja auch die Evolution schon ausprobiert, denn eigentlich ist der Zwang für Fische, außerhalb des Wassers zu atmen zu müssen, ja erstmal eine drastische Verschlechterung, sie hat aber direkt zu uns geführt – es sei mal dahingestellt, ob das eine Verbesserung war :-)

Kommentar von SchakKlusoh
19.11.2016, 22:51

Zweifellos steckt in der DNA ein Bauplan drin

Nein, so das stimmt nicht. Die DNA ist der Träger der Erb-Information.

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Diese Dolumentation ist absoluter Schwachsinn, was sie mit deiner "Meinung" im übrigen gemein hat. Evolution ist Fakt. Sie wurde tausendfach bewiesen, belegt und ist eine der anerkanntesten Theorien der Wissenschaft, vergleichbar mit der Atomtheorie. Die Ignoranz welche religiöse Fanatiker gegenüber diesen Tatsachen zeigen ist ebenso traurig, wie lächerlich. Dein Gott ist ein Märchen. Eine antike Märchenfigur ohne jedweden Bezug zur Realität. Er wurde von antiken Bauern geschaffen, welche nichts über diesen Kosmos wussten und versuchten sich mit abstrusen Märchen ein komplexes Universum einfach zu erklären. Damals war dies nur verständlich...wer heute noch auf solche Märchen zurückgreifen muss, ist einfach nur lächerlich ^^

Ich sah mal eine Dokumentation, laut der jemand eine Wundermaschine erfunden hat. Schlechte Dokus gibts viele.

Das mit dem Bauplan hat gar nichts mit einer höheren Macht zu tun. Es handelt sich um eine weitverbreitete Bezeichnung in populärwissenschaftlichen Texten und wird bis heute kontrovers diskutiert. In erster Linie ist es eine Bezeichnung für kausale Zusammenhänge zwischen DNA und von der Zelle produzierte Proteine. Ob das nun als echter Bauplan gilt, oder als Metapher, hängt davon ab, wie wir den Begriff Bauplan genau definieren.

Ein Link zu irgendeiner höheren Macht oder einer Intelligenz ist daraus aber nicht ersichtlich: Klar wären menschengemachte Baupläne ein Beispiel dafür, was wir mit "Bauplan" meinen. Und vielleicht sind das die ersten Beispiele die uns zu dem Begriff einfallen. Aber genauso war "lesen" lange Zeit ein Begriff für eine intelligente Handlung, bist es Computer gab. Plötzlich konnten unintelligente Systeme auch "lesen". Man sollte sich von der scheinbar teleologischen Sprache also nicht täuschen lassen.

Wenn du dich für das Thema interessierst, empfehle ich dir diese Webseite: http://petergodfreysmith.com/publications

Die meisten Artikel dort haben zwar nichts mit DNA zu tun. Jene, die es tun, erkannt man aber am Titel und sie sind sehr ausführlich.

Kommentar von gromio
06.01.2016, 17:30

....leider zu kurz gedacht, schade.

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Was so als "Doku" verkauft wird, muss nicht immer unter den
ehrlichsten Umständen entstanden sein. Hier mal einen Wissenschaftler so
geschnitten, dass man seine Aussagen verdreht, da mal ein paar
Wissenschaftler mit ihren Aussenseitermeinungen als stille Mehrheit
dargestellt, dort mal für die ganz verrückten Aussagen jemanden
herangezogen, der fachlich ohnehin keine Ahnung hat (aber vielleicht
merkt ja keiner, dass er ein Laie ist) und ganz wichtig: Nicht auf
stichhaltige Sachargumente eingehen!

Um es klarzustellen: Ich denke hierbei keineswegs an Dokus zum Thema Evolutionstheorie. (Viel eher denke ich an The Great Global Warming Swindle und House of Numbers.)

Ich wollte nur mal noch andere Meinungen dazu hören.

Ich denke, dass man diese Einstellung an dieser Stelle durchaus mal Loben muss :)

sie sagten es sei in der Dna eine art Bauplan drin, die eine Höhere Macht erklären würde...

Das ist im Grunde nur das alte god-did-it-Argument: "Die Wissenschaftler wissen über etwas nicht bescheid? Gott wars!!!" Viel mehr kann/braucht man dazu nicht zu sagen. Es mag für dich vielleicht überzeugend sein, aber es ist kein Schluss, der in der Wissenschaft zulässig ist und auch nie sein darf. Würden wir solche Schlüsse in der Wissenschaft zulassen, würde dies das Ende der Wissenschaft bedeuten, da wir nicht länger "Warum" fragen würden, sondern stattdessen den Erkenntnisgewinn mit einer übernatürlichen Erklärung beenden würden: http://star.psy.ohio-state.edu/coglab/Pictures/miracle.gif

Hallo GottesKrieger7,

Was du hier der Naturwissenschaft vorwirfst, ist nicht richtig.

Die Naturwissenschaft versucht immer das jetzige, jeweilige Weltbild zu verändern und zu modernisieren.

Glaubst du etwa, die Wissenschaft hat ein Modell und gut is' oder was ?

Nein, die Leute versuchen immer, es zu widerlegen, zu hinterfragen, doch bei so einem exakten Modell wie der Evolutionstheorie wird dies schwierig, da sie nach allen Beobachtungsdaten einfach einfach den Anschein hat, dass sie stimmt.

Es reicht nicht, sich irgendeinen theologischen Brei aus der Bibel herzudichten um ein wissenschaftliches Modell zu widerlegen.

LG

sie sagten es sei in der Dna eine art Bauplan drin, die eine Höhere Macht erklären würde...

LOL und das zeigt schon, dass das wohl keine richtigen Wissenschaftler waren, sondern indoktrinierte Religionsfanatiker!

Wie gesagt ich glaube ohne zweifel das wir alle von Gott geschaffen wurde

GLAUB doch was du willst. Die Wissenschaft WEIß dagegen mehr als du!

und halte diese Ignoranz der Wissenschaft für Zu extrem !

LOL, welche Ignoranz? Ignorant ist es eher sich im 21. Jahrhundert immer noch an diese veraltete, längst widerlegte Schöpfungsgeschichte festzuhalten. Ignorant ist es, wenn man Wissenschaften ignoriert und sich sein eigenes Weltbild zurecht zimmert.

Kommentar von mychrissie
10.01.2016, 12:02

Das ist eine absolut richtige Antwort, fehlt nur noch die Empfehlung für "GottesKrieger7", doch mal zu prüfen, ob er aus Lehm besteht und seine Freundin (falls er überhaupt eine hat) aus Rippe.

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1993 -.-

Erst letzten Sommer hat man in Experimenten bewiesen dass sich organisches Material aus anorganischer Materie bilden kann. Und zwar unter den Vorraussetzungen die auf der urzeitlichen Erde anno Pangea gegeben waren.

Du bist nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand der Dinge, wenn du solchen Dokus Glauben schenkst.

Tatsache ist, es gibt keinen Gott. Die Evolution ist schon seit langem wissenschaftlich anerkanntes Faktum und keine einfache Theorie mehr. Sie abzustreiten ist wie die Existenz von Steinen abzustreiten.

Kommentar von VladimirMakarow
05.01.2016, 19:50

Wenn es einen Gott geben würde schon interessant Lebewesen zu schaffen und dann aufgrund von zb deren Sexualität zu hassen und vernichten zu wollen 

Da würde ich an dessen Intelligenz zweifeln XD 

Aber da die Wissenschaft mittlerweile die Frage um Evolution geklärt hat,  müssen wir zum Glück doch nicht mit einem hirnlose Gott rechnen xD

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Kommentar von JuengerJesu
05.01.2016, 20:32

beleidige hier nicht GOTT Vladimir Putin! du bist derjenige der die grammatik nicht kann

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Mein Glückwunsch. Du hast Dich also auch der Glaubensfraktion angeschlossen, die sich Gott als bösartigen und lügnerischren Schelm vorstellt:

Zitat einer anderen Antwort von mir, die aber hier auch zutrifft.

Die Wissenschaft kommt zu einem Alter der Erde von etwa 4,5 Milliarden Jahren.

Die religiösen Fanatiker, die an eine Erde mit dem Alter von 4500
Jahren glauben, die haben ein sehr armseliges Bild von Gott. Denn deren
Gott muss vor 4500 eine Erde erschaffen haben, die bei
wissenschaftlichen Untersuchungen ein Alter von 4,5 Milliarden Jahren
ergibt. Damit wäre die gesamte Erde eine riesengroße Lüge Gottes.


Ich kann mir keinen so bösartigen Gott vorstellen, deshalb glaube
ich, dass diese Fanatiker falsch liegen und die Erden eben tatsächlich
so alt ist, wie sie bei wissenschaftlichen Untersuchungen wirkt.


Denn die Wissenschaft zeigt uns, dass es die Evolution gab und gibt.

Natürlich kann ein Allmächtiger-Gott Alles, also auch eine solche Welt erzeugen, die die Wissenschaft täuscht. Aber damit wären wir wieder bei der o.a. Argumentation.

Darf ich raten - War das eine Dokumentation von Drei-Linden-Film in Kooperation mit Wissenschaftlern von "Wort und Wissen"?

Mein Verstand schmerzt, wenn ich hören muss, dass nur auf Grund dessen weil man etwas nicht erklären kann, gleich ein Schöpfer/Designer/Gott dahinter vermutet wird. Das Kopieren der DNA ist nicht perfekt, sonst gäbe es keine Mutationen geschweige denn Krebs-Zellen.

Versteh mich bitte nicht falsch - Natürlich kannst Du der Meinung sein Gott hätte alles erschaffen, aber solche Behauptungen wie in diesen Dokus sind einfach unwissenschaftlich und nicht konsequent zu Ende gedacht.

Und im übrigen behauptet keiner dieser gläubigen Wissenschaftler es gäbe keine Evolution. Sie vertreten die Ansicht es gäbe nur ein Mikroevolution (vergleichbar mit der Entstehung der Hunderassen aus dem Wolf) aber keine Makroevolution (Ein Fisch entwickelt sich über unzählige Generationen zum Frosch) - Das ist ein großer Unterschied.

Kommentar von dadita
06.01.2016, 11:56

Es mag ein Unterschied sein, Unfug ist es aber trotzdem. Alleine weil es den Unterschied zwischen Mikro- und Malroevolution nicht gibt. Es ist der peinliche Versuch an überholten Märchen festzuhalten. 

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Bist du dir der Doppelmoral bewusst, die du hier durchscheinen lässt? Du streitest echte wissenschaftliche Erkenntnisse aus weltanschaulichen Gründen ab, berufst dich aber gleichzeitig auf die angebliche Wissenschaftlichkeit von Filmen, solange sie deine Ansichten bestätigen. Du bezeichnest die Wissenschaft als ignorant, während du von vornherein jeden Zweifel und damit auch jede Diskussion auf sachlicher Ebene ausschließt. Du fragst nach anderen Meinungen (wobei Meinungen hierbei keine Aussagekraft haben), greifst aber User, die nicht mit dir einer Meinung sind, verbal an. Das ist allerunterste Schublade, nur am Rande.

Die Synthetische Evolutionstheorie ist eines der am besten bestätigten Modelle in der modernen Naturwissenschaft. Eine Widerlegung ist theoretisch möglich, ist aber bisher trotz aller Bemühungen fundamentalistischer Kreise nicht erfolgt und bleibt auch in Zukunft unwahrscheinlich. Hätte dieser Film, der vor über 20 Jahren veröffentlicht wurde, tatsächlich die Aussagekraft, die du ihm zuschreibst, hätte das unter Garantie größere Wellen geworfen. Da das nicht der Fall ist, vermute ich, auch ohne ihn gesehen zu haben, dass es sich beim Inhalt des Films um die gewohnten kreationistischen Verdrehungen handelt, mit all den üblichen Strohmännern und Argumenten ad ignorantiam.

Die Funktionsweise und der Aufbau der DNA ist schon seit längerem bekannt, aber anders als von Kreationisten dargestellt, ist dieses Forschungsgebiet niemals mit der Evolutionsbiologie in Konflikt geraten. Sogar ganz im Gegenteil, die Genetik stützt die Evolution nur weiter, da sie neue Verfahren zur Verwandschaftsbestimmung lieferte und uns ermöglichte, die Evolution auf der kleinstmöglichen Ebene zu verstehen und nachzuvollziehen. Auch um einen Gottesbeweis auf Basis der Genetik hat man sich bisher vergeblich bemüht.

Kommentar von gromio
06.01.2016, 17:37

Wissen hier alle, was genau die synthetische ET beschreibt?

Ein Auszug :

"Hervorzuheben ist, dass ausschließlich Gene für evolutionäre Veränderungen verantwortlich sind, die Gene der Individuen bilden hierbei die Grundlage ihrer Selektion, wobei der Phänotyp die "Zielscheibe" der Auslese darstellt. In einem Abstraktionsschritt werden nun die Gene aller Individuen einer Population "verglichen". Unterschiedliche Varianten desselben Gens in verschiedenen Individuen einer Art werden als Allele bezeichnet, sie sind die Grundlage für die unterschiedliche Merkmalsausprägung im Phänotyp. Erbliche Unterschiede zwischen Individuen gehen auf unterschiedliche Allele, in seltenen Ausnahmefällen auch auf unterschiedliche Gene, zurück. Die Genetik auf der Ebene eines einzelnen Organismus tritt in den Hintergrund zugunsten der Betrachtung von Veränderungen des Genpools der ganzen Population (d.h. Fortpflanzungsgemeinschaft)[15].

Die charakteristischen Kennzeichen der Synthetischen Theorie sind also:

Populationskonzept und Genzentrismus
Gradualismus
externalistische Ausrichtung auf die gerichtete Selektion
Adaptationsmus
Populationsdominanz "

Da wäre ja dann nur noch die Frage zu beantworten, was genau Gene dazu veranlasst, sich zugunsten eines Phonotyps zu verändern und dabei den eigenen Genpool in den Hintergrund treten zu lassen.....und vor allem: Wie genau identifiziert so ein Gen denn den Phonotyp?

cheerio

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Kommentar von stefanbluemchen
30.12.2016, 23:57

Hinterfragt doch mal die Evolutionstheorie. Denn gerade die DNA beweist, dass hier kein General Zufall am Werk war. Oder ist Intelligenz Zufall? Kann die Wissenschaft sagen, wie Leben in unbelebte Materie kam? Und mit Kreationismus hat dass nichts zu tun. 

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Der rachsüchtige Alte und sein rebellischer Filius haben auf jeden Fall Humor. Sonst würden sie sich nicht Leute wie dich als ihre Krieger und Wortführer erwählen. Aber nach den diversen Päpsten, die uns die beiden beschert haben, darf man sich über gar nichts mehr wundern.

Die Evolution gibt es nach wie vor, Sterne kommen und gehen

Oh doch, die "Evolution" gab es in den Hirnen einiger Menschen, die unserem ewigen Gott (Jes.45,22) nicht glauben (Ps.53,2).

Kommentar von SchakKlusoh
19.11.2016, 23:05

Es bringt doch nichts, sich über ihn lustig zu machen!

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Unbewiesene Annahmen kann man nur "glauben", nicht "für wahr halten".

Vieles wird geglaubt, ohne daß Gründe dafür sprechen:

Das Vierblättrige Kleeblatt

Lieschen fands am Rain.                                                                               Voll Freude, es zu haben,                                                                                 sprang Lieschen übern Graben                                                                     und brach ihr bestes Bein.

"Spinnelein am Morgen"                                                                                    Lieschen wirds ganz heiß!                                                                            Der Tag bringt keine Sorgen                                                                            und abends bringt Papa Himbeereis.                                                  

Der Storch bringt keine Kinder,                                                                         die Sieben bringt kein Glück                                                                            und einen Teufel gibt es nicht                                                                           in unsrer Republik.

Das stimmt. Wo hätte dieser auch herkommen sollen ?

Unser Schöpfer lebt (Jes.45,22) und hat alles unter Kontrolle (Offb.20,4-5).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) hat mit Jesu Tod verloren (Röm.6,23; Offb.20,2.10).

das macht durchaus Sinn aber warum werden die Menschen immer schlimmer anstatt Gott ähnlicher ? Fehler im Bauplan ?

Kommentar von TreuZuGott333
05.01.2016, 20:46

Du hast da den Faktor vom Bösen nicht bedacht. Es gibt ja noch den Teufel

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Versuchs mal mit Dokus die auf dem Stand der Dinge sind und tatsächlich von Wissenschaftlern gemacht wurden.

Kein Wissenschaftler dein sein Salz wert ist, würde derartige Missinformation in eine Doku setzen.

1. Die Evolutionstheorie ist nicht wiederlegt.

2. Die DNA liefert weder Beweise noch eine Erklärung für eine höhere Macht.

3. Die Wissenschaft ist nicht ignorant ob des ganzen Schöpfungsmythos. Sie weiß lediglich besser als jede alte Legende, ohne Beweise zu glauben.

Kommentar von GottesKrieger7
05.01.2016, 22:02

Trotzdem alles aufgebaut auf thesen und spekulationen einen 100%igen beweis gibts für gar nix!!

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Kommentar von gromio
06.01.2016, 10:09

Ich empfehle erneut "das kooperative Gen", Joachim Bauer, ab Seite 69 zu lesen, dies wird DIR neue Denkanstöße geben.

cheerio

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Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Nach der Bibel gibt es einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem wäre, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die Bibel sagt, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur  Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in  die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu  allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben"

(Römer 5,12).

Natürlich gibt es Evolution innerhalb von Arten (Mikroevolution). Man kann das an vielen Beispielen erkennen (Industriemelanismus, Tier- und Pflanzenzucht usw.). Aus einem Wolf konnten Pudel und Schäferhunde gezüchtet werden, doch sie gehören alle zur gleichen Art. Im Labor wurden Fruchtfliegen, die eine hohe Vermehrungsrate haben, verschiedenen mutagenen Substanzen ausgesetzt. Als Ergebnis hat man zwar ganz unterschiedliche Fruchtfliegen erhalten in Bezug auf ihre Größe, Farbe, die Anzahl der Beine, Flügel usw., es ist aber keine neue Art entstanden.

Deshalb ist Mikroevolution zweifelsohne bewiesen und beobachtbar. Die Bibel sagt dazu, dass Gott die Lebewesen nach ihrer Art erschaffen hat. Innerhalb der Arten gibt es die Möglichkeit zur Veränderung durch Evolution.

Makroevolution, der Übergang von einer Art in eine andere, ist aber eine Theorie, die weder bewiesen noch beobachtet wurde. Man versucht, sich durch hohe Jahreszahlen dieses "Problems" zu entledigen und Makroevolution auf diese Weise zu erklären. Wissenschaftlich einwandfrei bewiesen und beobachtbar ist aber nur die Mikroevolution.

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

Kommentar von dadita
06.01.2016, 12:03

Völliger Unfug. Was bei einem Kreationisten allerdings bedauerlicherweise zu erwarten ist. Es bedarf einer gewissen Einfachheit des Denkens um trotz der Übermacht an gegenteiligen Beweisen an antiken Märchen festzuhalten.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution, Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess. 

Beides ist Fakt. Durch Fossilien, DNA-Sequenzabgleiche und tausende andere Methoden bewiesen. 

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Kommentar von DiegoderAeltere
06.01.2016, 15:21

Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären.

Nein, die Evolutionstheorie ist der Versuch, die grundlegenden Mechanismen der Evolution in Worte zu fassen. Die Frage nach einem Gott ist hierbei vernachlässigbar.

Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind.

Selektion ist nur ein Faktor unter mehreren. Für die Entstehung von neuen Arten ist vor allem der Mechanismus der Isolation wichtig. Und die Konkurrenz findet in den meisten Fällen zwischen Individuen derselben Art und nicht zwischen unterschiedlichen Arten statt.

Die Bibel sagt (...)

Was in der Bibel steht oder nicht, ist für eine wissenschaftliche Debatte aber irrelevant, da sie keinerlei Beweiskraft enthält.

Makroevolution, der Übergang von einer Art in eine andere, ist aber eine Theorie, die weder bewiesen noch beobachtet wurde.

Abgesehen davon, dass du hier den Begriff "Theorie" falsch verwendest, gibt es nach wie vor keinen Hinweis auf eine Grenze zwischen Mikro- und Makroevolution. Welcher Mechanismus soll denn verhindern, dass eine Art in die andere übergeht?

Artbildung ist auch ein beobachtbares Phänomen. Uns sind zahlreiche Beispiele von Arten in allen Stadien der Aufspaltung bekannt. Wir kennen Arten, die durch räumliche Trennung, unterschiedliche Balzverhalten oder Aktivitätszeiten in Unterarten zerfallen sind, die unterschiedliche äußere und genetische Merkmale aufweisen, sich aber trotzdem uneingeschränkt kreuzen können (z.B. Midas-Buntbarsch). Wir kennen Ringspezies, bei denen sich zwischen Populationen derselben Art, die seit längerer Zeit getrennt waren, Fortpflanzungsbarrieren gebildet haben (z.B. Grünlaubsänger). Und wir kennen eng verwandte Arten, die nur in sehr seltenen Fällen noch zur Rückkreuzung fähig sind, wobei die entstandenen Hybride selbst unfruchtbar sind (z.B. Maultiere).

Davon ganz abgesehen, sind wir auf direkte Beobachtung nicht angewiesen, um zu zeigen, dass etwas existiert. Oder willst du auch die Atomtheorie anfechten, da sie ausschließlich auf indirekten Schlussfolgerungen basiert? Kein Mensch konnte schließlich bisher Protonen, Neutronen und Elektronen beobachten. Gemäß deiner Logik ist die Existenz dieser subatomaren Teilchen damit unglaubwürdig.

Damit will ich sagen: So, wie wir auch indirekt auf Protonen im Kern eines Atoms schließen können, können wir auch indirekt auf Makroevolution schließen. Durch den Fossilbericht beispielsweise: Wir kennen Fossilien von Tieren, die es heute nicht mehr gibt. Rezente Arten tauchen aber erst in sehr jungen Gesteinsschichten auf. Das deutet darauf hin, dass sich die rezenten Arten aus früheren, heute ausgestorbenen Arten entwickelt haben.

Oder durch die Homologien. In allen Reichen des Lebens finden wir durchgängige abgestufte Ähnlichkeiten der Morphologie, des genetischen und pseudogenetischen Materials und der Embryonalentwicklung. Das deutet vielmehr auf eine Verwandtschaft hin als auf einen getrennten Usprung.

Oder durch Rudimente und Atavismen. Viele Merkmale von Embryos und erwachsenen Tieren stellen reduzierte Organe von stammesgeschichtlichen Vorfahren dar. Allein der menschliche Körper ist voll davon: Kiemenbögen bei Embryos, die rudimentäre Nickhaut, Gänsehaut, Blinddarm, Steißbein, an der Ohrmuscheln angesetzte Muskeln, Weisheitszähne etc. Wenn in einzelnen Fällen diese Merkmale vollausgeprägt vorliegen (Atavismus) zeigt das, welche Funktion dadurch ursprünglich erfüllt wurde. Bei anderen Arten gibt es solche Rudimente ebenso: Augen bei blinden Höhlentieren, Aftersporne bei Schlangen, Beckenknochen bei Walen, Griffelbeine bei Pferden, Gehäusereste bei Nacktschnecken, Dentin bei Hühnern, Flügelreste bei Kiwis, Blattreste bei Schmarotzerpflanzen usw.

Man versucht, sich durch hohe Jahreszahlen dieses "Problems" zu entledigen

Diese hohen Jahreszahlen und Altersangaben sind keine Notlösung, sondern basieren auf echten methodischen Messungen. Dass die Erde nur wenige tausend Jahre alt sein soll, wird durch mindestens ein Dutzend absoluter Datierungsmethoden widerlegt, z.B. durch Dendrochronologie, Lumineszenzdatierung, Elektronenspin-Resonanz-Datierung. Aminosäurendatierung, Warwenchronologie, Radiokarbonmethode, FTD usw. (ermöglichen alle eine Altersangabe von mehreren zehntausend bis zu wenigen Millionen Jahren). 

Das Alter des Sonnensystems und damit der Erde kann man durch eine ganze Reihe von radiometrischen Messmethoden ermitteln, u.A. durch die Zerfallsreihen K-Ar, U-Pb, Rb-Sr, Sm-Nd, Re-Os und Pb-Pb. 

Mit Rb-Sr und anderen Zerfallsreihen wie I-Xe und relativen Datierungsmethoden kann man Zeiträume bestimmen, die zwischen einigen Millionen und einigen Milliarden Jahren liegen. Wie du also siehst, sind die geologischen Zeiträume keine Erfindung, sondern sehr genau bestimmt.

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Ich schick dir mal einen Link, wo du deinen, (meinen und von vielen anderen) Glauben bestätigt findest:

http://wernergitt.de/

Ich glaube an Gott, meinen und deinen und der ganzen Menschheit Schöpfer.

Nichts ist aus Evolution enstanden. Alles geschah auf das Wort: "Es werde ... und es ward." 1.Mose 1

LG Netie

Kommentar von DarkSepia
07.01.2016, 23:35

Laut Gitt ist Information immaterielles Zeug. Ich frage mich, wie man dann zwischen DNA, welche Information enthält, und DNA, welche keine Information enthält, unterscheiden kann. Bisher beobachteten wir nur materielle Vorgänge.

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Kommentar von SchakKlusoh
19.11.2016, 23:04

Wir haben Beweise, was hast Du?

Deinen Glauben? Okay, behalte ihn, wenn er Dich erfüllt glücklich macht, aber rede nicht über Dinge, die ncihts mit Glauben zu tun haben und von denen Du nichts verstehst.

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Die "Evolution" wurde vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) erfunden, um die Menschheit zu verwirren (2.Kor.4,4).

Dieser wird vom wiederkehrenden Chistus gefangen werden (Offb.20,2).

Glauben wir unserem ewigen Schöpfer, sind wir gerettet (Röm.6,23; Offb.20,4).

Kommentar von SchakKlusoh
19.11.2016, 23:00

Deine Ironie wird diesen Religiösen auch nicht überzeugen.

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