Es droht eine Zwangsversteigerung. Kann der Hauseigentümer vorher das Haus verkaufen?

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9 Antworten

Solange die Zwangsversteigerung nur droht, und ein entsprechender Vermerk im Grundbuch samt Beschlagnahme des Objektes zugunsten der Gläubiger noch nicht amtlich vollzogen ist, kann der Eigentümer ohne weiteres verkaufen.

Ist die Inbeschlagnahme zu Gunsten des Gläubigers erst einmal erfolgt, dann geht ohne dessen Zustimmung zunächst nichts mehr.

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Die Bank als Gläubiger muss dem zustimmen. Ohne deren Zustimmung gehts nicht. Du kannst sie auch nicht zwingen, die Zustimmung zu geben. Letztlich kommt es auf den Kaufpreis an, ob es für die Bank ausreichend ist, die Schulden wenigstens zu einem angemessenen Teil zurück zu bekommen.

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Ein freihändiger Verkauf ist grundsätzlich möglich. Dies muss dann allerdings mit dem Betreiber der Zwangsvollstreckung abgestimmt werden. Dabei kommt es im wesentlichen darauf an, zu welchem Preis verkauft werden soll.

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Es darf jedenfalls kein symbolischer Verkauf - quasi zur Rettung des Hauses - sein. Das wird sonst angefochten. Auch über mehrere Monate (die genaue Frist kenne ich leider nicht) vor der Zwangsversteigerung. Also, wie die anderen schon geschrieben haben: der Preis muss stimmen.

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Hallo bei einer Zwangsversteigerung kann man:

a) Prüfen das Darlehen umzuschulden

b) Prüfen das Objekt fremd zu verkaufen

Verschenken und der Beschenkte übernimmt das Grundpfandrecht eher nicht.
Heutzutage wird keine Schuldübernahme mehr gemacht.
Wenn dann finanziert der Käufer mit seiner Bank ein neues Darlehen für die Kaufpreisfinanzierung.

Ebenso kann jedoch für den bisherigen Eigentümer auch die Umschuldung des gekündigten Darlehens prüfen.

Ich helfe deutschlandweit Immobilieneigentümern bei gekündigten Baufinanzierungsdarlehen.

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Ja, der Hauseigentümer darf verkaufen.

Die Verhandlungen gestalten sich jedoch dann schwierig, wenn ein Kaufinteressent für seine Bank einen Grundbuchauszug braucht, denn dort ist das Zwangsversteigerungsverfahren eingetragen.

Das führt dann oft zu neuen Preisverhandlungen. Aber wenn es viele Nachfragen gibt, könnt Ihr sicher einen guten Preis erzielen.

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wenn die Bank mit einverstanden ist und sie ihr Geld bekommt dann sicher.

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hallöchen - wenn was droht, kann man dem entgegenwirken. ein vorheriger verkauf kann also durchaus einer zwangsversteigerung entgegen halten.

entscheidend ist aber dier nutzen/effekt, um aus schulden herraus zu kommen.

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Klar, dann kann er mit dem Verkaufserlös gut die Schulden tilgen.

Aber die Bank muss dem zustimmen

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hobenner 07.10.2017, 10:24

und wenn die Band nicht zustimmt (warum auch immer): Giebts eine Möglichkeit zum Einspruch ?

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