Erzwungene Minusstunden während des Betriebsurlaubs

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Wenn du nicht arbeiten kannst, weil der Betrieb wegen einer Renovierung geschlossen wurde, ist das nicht dein Problem sondern das des Arbeitgebers.Denn der Arbeitgeber befindet sich im Annahmeverzug und trägt das Risiko des Arbeitsausfalls.Siehe dazu den § 615 BGB:

Kommt der Dienstberechtigte mit der Annahme der Dienste in Verzug, so
kann der Verpflichtete für die infolge des Verzugs nicht geleisteten
Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung
verpflichtet zu sein. Er muss sich jedoch den Wert desjenigen anrechnen
lassen, was er infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder
durch anderweitige Verwendung seiner Dienste erwirbt oder zu erwerben
böswillig unterlässt. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend in den
Fällen, in denen der Arbeitgeber das Risiko des Arbeitsausfalls trägt.

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Minusstunden bei zu geringen Wochendstunden?

Folgender Fall: Arbeitnehmer (AN) hat in Kleinbetrieb einen 40h-Vertrag. Nun verhält es sich so, dass ein Arbeitszeitkonto geführt wird und laut Vertrag Minusstunden mit Urlaubs-und Krankheitsvertretung ausgeglichen werden. Jedoch ist AN alleine im Betrieb. Der Geschäftsführer arbeitet nicht selbst im Ladengeschäft mit.

Nun ist es so das AN kündigt und der Chef sagt, es wären Minusstunden die ausgeglichen werden müssen und dafür die Urlaubstage verrechnet werden sollen. Jedoch ist es so, dass in der Woche keine 40Std. Arbeit leistbar sind, da die Öffnungszeiten dies gar nicht zulassen. Das Geschäft ist Mo, Di, Do & Fr von 10 - 18 Uhr geöffnet. Sa von 10-13 Uhr. Das ergibt eine maximale Wochenstundenzahl von 33 Stunden (nach Abzug der 1/2 Std. Pause). Das bedeutet man versucht nun, der AN ein horrendes Konto an Minusstunden zu verrechnen, obwohl es gar nicht möglich war a) diese zu vermeiden, b) auch keine Urlaubs-oder Krankheitsvertretung zum Ausgleich verfügbar war, mal davon abgesehen, dass die AN eh schon jede Minute da ist, die das Geschäft geöffnet hat.

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