Erzwungene Kreativität?

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3 Antworten

Das Problem mit den vielen Ideen, die dann nicht auf die Reihe zu bringen sind, hab ich auch öfter, wenn auch nicht bis zu Kopfschmerzen hin.

Meine Lösung des Problems ist, die Ideen nicht sooo wichtig zu nehmen, dass alle irgendwie mal veröffentlicht werden müssen. Gerade weil Ideen bei mir keine Mangelware sind, leiste mir auch mal den Luxus, einige davon fallen zu lassen. Die wichtigsten Ideen vergisst du eh nicht, sie werden dann die Grundideen eines Textes.

Entscheidend für die Lesbarkeit eines Textes ist der Gedankengang, der rote Faden. Bei seiner Entwicklung merke ich schon, dass einige Ideen gut reinpassen und andere weniger. Und wenn ich dann anfange zu schreiben, kommen auch noch Ideen, die andere nicht mehr so wichtig erscheinen lassen. Wenn der Text dann fertig ist, sind mindestens die Hälfte der Anfangsideen nicht mit drin. Aber das macht nichts, denn wichtig ist, was beim Leser ankommt, und das ist immer noch eine ganze Menge.

Allerdings schreib ich keine Romane, meistens nur Artikel oder Gedichte, doch es könnte da ähnlich sein.

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Kommentar von pacifier
16.09.2014, 22:49

Auch dir danke ich für deine schöne Antwort :)

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Ich würde zunächst Deinen Roman in Abschnitte unterteilen. Und dann jedes Kapitel für sich bearbeiten - jedes Kapitel bekommt eine eigene Mappe für sich. Dadurch wird das Ganze schön übersichtlich. Du kannst dann auch jeder Zeit "hin- und herhüpfen". Sobald Du eine gute Idee für ein bestimmtes Kapitel hast, bringst Du es sofort in der Stoffsammlung des jeweiligen Kapitels unter. Und versuche ein Auge dafür zu bekommen, welche Gedanken für Deinen Roman relevant sind und welche nicht. Die nicht relevanten solltest Du sofort eliminieren.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg dabei ! :)

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Kommentar von pacifier
06.09.2014, 21:39

Danke für deine Antwort :)

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Das Problem mit den vielen Ideen ist mir bekannt, zwar nicht so schlimm mit Kopfschmerzen, aber dennoch bekannt.

Ich habe das eigentlich so gelöst wie du. Eine Liste erstellt, wo nach und nach die Ideen drauf kommen.

Und manchmal tut es ganz gut sich durchzulesen, was man schon geschrieben hat. Man weiß, wie weit man gekommen ist. Bei mir ist es so, dass mir einzelne Szenen recht präsent durch den Kopf spuken, wo ich mir selbst sage: Nein, so weit bin ich noch nicht. Und wenn so weit ist, freue ich mich riesig.

Es kann auch helfen von jemand anderen es mal lesen zu lassen und sich dessen Gedanken dazu anzuhören. Auch seine Gedanken wie es weiter geht.

Und manchmal kommt man einfach nicht voran. Dann vielleicht es mal etwas lassen und dann eines Morgens kommt dir dann die Idee! Und ich meine wirklich morgens, zumindest ist es bei mir so.

Wichtig ist nur, dass du eine Struktur findest, mit der du selbst leben kannst.

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Kommentar von pacifier
02.09.2014, 20:31

Danke für deine Antwort! :))

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