Erziehung Dobermann

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

ein dobi ist ein sehr sensibler hund,der extrem viel ruhe/entspannung braucht,aber auch arbeit...ein dobi verzeiht dir fehler nicht so schnell(er ist dann sofort gestresst und zeigt rassetypische unarten),es ist wichtig das er eine liebevolle aber auch konsequente erziehung kriegt und zwar in seiner sprache...ein dobi zulesen ist nicht immer ganz einfach,das braucht gute beobachtungsgabe...ein dobi ist sehr fixiert auf eine person,wobei er den rest seines rudels aber auch liebt...gegen aussen sind sie die starken,aber innerlich extrem sensibelchen,was bedeutet das du sehr klar für den hund sein musst um diese gratwanderung zu schaffen...ein impulsiver mensch ist nichts für den dobi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn du mit einem dobermann kommst, wird es leute geben die die strassenseite wechseln weil sie angst, bzw. vorurteile haben. um so wichtiger wird es sein, mit dem hund so lange wie möglich in die hundeschule zu gehen, kurse zu besuchen, wo er mit anderen hunden zusammen sein kann. ein gut sozialisierter hund macht dir weniger probleme mit andern hunden, denen du unterwegs begegnest. ich hatte früher einen braunschwarzen grossen mischling. viele hielten ihn auf den ersten blick für einen rottweiler und haben um uns einen bogen gemacht. heute habe ich einen weissen schäferhund und alle finden ihn süss und möchten ihn streicheln, dabei ist es ein schäferhund, aber die weisse farbe macht ihn harmlos. ich würde mir nie einen listenhund anschaffen, genau aus den gründen. ich würde dir empfehlen in einen dobermannverein einzutreten, die unternehmen immer mal was zusammen und die könnnen dir sicher alle fragen die im lauf der zeit auftreten beantworten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MandyJ
29.11.2013, 08:54

Ich weiß natürlich was ein Doberman für eine Wirkung hat. Aber sie wird selbstverständlich nicht kupiert (unnötig, verboten und schmerzhaft für die Tiere), deswegen hoffe ich das sie nicht ganz so respekteinflößend rüber kommt. Wie gesagt nur weil es ein Dobermann ist und auf irgendeiner Liste steht ist sie ja nicht von Grund auf gefährlich. Die richtige Erziehung ist der springende Punkt.

1

Neben all den anderen wichtigen Dingen, wie gute Sozialisation und Konsequenz ein Tipp:

Dobermänner gehören zu den Hunden, die eine sehr reduzierte Körpersprache zeigen. Andere Rassen sind weit einfacher zu "lesen". Aus diesem Phänomen resultieren auch die immer wieder aufgestellten Behauptungen, dass Dobermänner "unvermittelt angreifen" würden.

In Wahrheit tun sie das nicht, sie kommunizieren lediglich auf einem körpersprachlich minimalistischen Niveau (und natürlich gibt es individuelle Ausnahmen). Jeder Besitzer tut also gut daran, die Verhaltensweisen, die Mimik und die Körpersprache seines Hundes sehr genau zu studieren. Dann wird ihm nämlich auch das kleinste Signal reichen, um das Verhalten seines Hundes einschätzen zu können.

Hilfreich speziell für die Welpenerziehung finde ich

  • Anton Fichtlmeier: Grunderziehung für Welpen
  • Thomas Baumann: Was Hündchen nicht lernt
  • Welpentraining mit Gudrun Feltmann: Der gute Start

Die Bücher sind von ihren Ansätzen her in mancher Beziehung durchaus unterschiedlich. Und genau das ist wichtig zu erkennen: Es gibt kein Rezept. Man muss seinen persönlichen Weg suchen und finden.

Entscheidend ist aber dabei, nicht ständig rumzuprobieren, sondern möglichst vorher viel zu lesen, sich eine Meinung bilden, wie man es angehen möchte und das dann auch konsequent tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wichtig vor allem auch beim Dobermann: An der Beißhemmung arbeiten, das heißt schon mit dem Welpen das "Aus" trainieren und ihm beibringen, dass Kneifen und Kaufen am Menschen nicht erlaubt ist. Ansonsten auch wie bei jedem anderen Welpen an der Gehorsamkeit arbeiten, dem Hund klare Regeln geben, einen festen Platz, auf dem er liegt, wenn er Pause hat, und eine konsequente Erziehung. Das heißt, was er generell nicht soll, dass darf er auch nicht ausnahmsweise. Viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Liberty66
29.11.2013, 15:08

PS: Bei der Hundeerziehung kommt man durch LOB und Förderung der erwünschten Verhaltenseisen ans Ziel, "Bestrafungen" sind absolut tabu. Das ist ein Punkt, den die meisten Hundehalter mit der Zeit vergessen, wenn der Hund dann "von alleine" wissen soll, was richtig ist, dann vergessen sie das Lob und wundern sich, wenn der Hund erneut Grenzen ausprobiert oder unerwünschtes Verhalten zeigt. Also, wenn Euer Hund brav ist, nicht müde werden, dies auch immer mehr oder weniger deutlich zu loben, das hält ihn auf der richtigen Bahn. Das bitte zur Gewohnheit machen wie das tägliche Zähneputzen.

1

Befass Dich vielleicht nicht so spezifisch mit der Rasse, sondern eher mit dem Wesen des jeweiligen Hundes, ergo mit dem eurigem... ;-)

Wichtig m.M.n. von Anfang an nicht überfordern, nicht zu viel mit machen, ist noch nen Welpe und braucht erst einmal noch viel an Wärme und Schutz.

Kleinere Erziehungsübungen würde ich in den Alltag mit einbauen, z.B. ein Pfötchen heben bevor man raus geht, könnte für den Hund so generalisiert werden und er wird es vermutlich im Laufe der Zeit als Signal dafür nutzen um sich bemerkbar zu machen, wenn er raus möchte.

Konsequenz ist bei jedem Hund wichtig, aber nicht zu verwechseln mit strenger oder harter Hand, diese strenge oder harte Hand braucht weder ein Dobermann noch ein anderer Hund.

Auch würde ich persönlich keinerlei Erziehungsmethodiken anwenden, die mit Bedrohung oder Einschüchterung von statten gehen, d.h. ein drüber beugen, lautes, bedrohliches und strenges "Nein" schreien usw. würde ich auch unterlassen. Erst einmal weiß der Hund von Anfang an sowieso nichts damit anzufangen und 2. ist es ein Wort welches man eben auch ständig im Alltag viel zu viel nutzt. Somit von Anfang an einen vernünftigen und positiv trainierten Verhaltensabbruch beibringen, der kann sich im weiteren Verlauf Eures Zusammenlebens immer wieder positiv auswirken und wirklich extrem hilfreich sein.

Hier wurde der vermeintliche Tipp genannt:"Erziehung und zwar in seiner Sprache" vergiss es...

Die Sprache eines Hundes kann kein Mensch erlernen und solche Tipps sind immer wieder gerne gehört und schnell geschrieben, beinhalten aber Erziehung wie ein berdohliches und einschüchterndes drüber beugen, strenges zum teil auch lautes "AUS, PFUI" oder "NEIN" schreien. Auch fixieren des Hundes kann man bei dieser Art der Erziehung oftmals beobachten oder auch knurren und Zähne zeigen dem Hund gegenüber. Das sind Trainingstipps, die kannst und solltest Du getrost vergessen, denn einerseits sind sie sehr Vertrauensschädigend und andererseits potentiell gefährlich.

Sei ihm gegenüber liebevoll, achte auf seine Körpersprache, versuche Dich in Deinen Hund in gewissen Situationen rein zu versetzen und Du wirst mit ein wenig Übung, ein bisserl Empathie und ein bischen denken, Deinen Hund verstehen lernen, lesen lernen und zu ihm eine super gute Beziehung aufbauen können, insofern Du diese eben nicht von Anfang an mit bedrohlichem oder einschüchterndem Verhalten Deinerseits versaust.

Auch könnte eine gut geführte Hundeschule hilfreich sein, vielleicht eine gute Welpenspielgruppe, in der nach Möglichkeit nicht mehr als 6 Hunde gleichzeitig sein sollten, dort können Hunde sehr sehr viel lernen, gerade in diesen jungen Jahren ;-)

Liebe Grüße Anda

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MandyJ
29.11.2013, 09:06

Vielen Dank für deine Antwort, war wirklich sehr hilfreich. Das mit dieser "strengen Erziehung" habe ich auch schon oft gehört aber selbst nie richtig verstanden. Der Hund soll ja keine Angst vor mir haben. Ängstliche Hunde reagieren oft mit aggressiven Verhalten und gerade das möchte ich nicht. Konsequent und liebevoll sollte es meiner Ansicht nach sein. Die Körpersprache eines Dobermanns zu lesen kann sehr schwierig sein aber ich denke wenn ich von Anfang an genau hinschaue werde ich meine kleine sehr gut kennen lernen und selbst die kleinsten Regungen deuten können. Dazu gehört eine Menge vertrauen und das schafft man sich nicht mit einschüchterndem Verhalten gegenüber seines Tieres. Ich habe hier in der Gegend leider noch keine passende Schule gefunden aber ich bleibe dran auch wenn ich dafür etwas weiter fahren muss. Vielen Dank :)

1

Beziehung statt Erziehung heißt das Zauberwort. Je mehr Ihr den Hund mit Respekt, Würde, Freundlichkeit, Ruhe, Gelassenheit, Klarheit, Mitgefühl, Verläßlickeit, Achtsamkeit und Beständigkeit behandelt, desto mehr wird er sich ebenso verhalten. Hunde lernen durch Nachahmung. Bitte geht nur in eine Hundeschule, die ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiten. So wird Euer Hund zu Eurem Freund und Familienmitglied und nicht zu Eurem (gemachten) Feind. Hunde sind hochsoziale domestizierte Tiere und das Handling wäre so leicht, wenn der Mensch es nicht immer mit Gewalt und Macht angehen würde.

Alles Liebe :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich kann nur von unserem Dobi reden, der 13 Jahre alt wurde.

Es sind teilweise sehr nervöse Hunde, allerdings im Gehorsam gut zu handeln. Sie lernen sehr schnell. Sie brauchen aber eine sehr konsequente Führung und sind extrem wachsam. Aber wie gesagt, ich kann nur von unserem reden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ob der Hund überhaupt erlaubt ist, würde ich zuerst abklàren: http://www.20min.ch/interaktiv/Schweizer_Hunderecht/film.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von chynah
29.11.2013, 01:20

der Link ist 3 Jahre alt… Ob das alles noch aktuell ist?

1
Kommentar von MandyJ
29.11.2013, 08:47

Ja ist erlaubt. Sie wird eine Hundeschule besuchen und wenn nötig sämtliche Scheinchen und Tests ablegen. Nur weil es ein Listenhund ist, ist sie nicht automatisch gefährlich und die Haltung verboten. Kommt alles auf die richtige Erziehung an.

0

vor allem mit andern gut sozialisierten Hunden spielen lassen, das was die sich untereinander an Sozialverhalten beibringen ist Gold wert für einen zufriedenen ausgeglichenen Hund und vermindert Agressivität (für jeden Hund, denn Listenhunde sind ja nicht von Grund auf gefährlicher)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn es mehrere Verantwortliche gibt sollten alle das gleich Erziehungsmuster haben. Das wird wohl das größte Problem sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?