Erzieherausbildung oder Studium Soziale Arbeit? Pro und Contra?

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2 Antworten

Schwere Frage. Erzieher werden auf ihren job weit besser ausgebildet, das liegt aber auch daran, dass sie viel spezialisierter sind. Für die soziale Arbeit wäre das gar nicht so möglich, dafür ist das Berufsfeld viel zu Umfangreich.

Wenn du definitiv unmittelbar mit Kindern arbeiten willst ist die Erzieherausbildung also besser, wenn auch schlechter bezahlt später. Wenn du dir aber die Möglichkeiten offen halten willst, auch in ganz anderen Feldern zu arbeiten, oder auch nur in die KiTa-Leitung zu gehen, solltest du studieren.

Wenn du Hochschulreife hast und mit Kindern arbeiten willst gibt es auch die Möglichkeit, Pädagogik der frühen Kindheit zu studieren, das ist dafür viel besser geeignet als Soziale Arbeit.

Du solltest bei Sozialer Arbeit bzw Sozialpädagogik auch immer vorher in die Modulkataloge der Unis oder Hochschulen schauen, die Zusammensetzung variiert ziemlich. Bei uns ist es sehr viel Organisation und wenig Pädagogik, woanders kann das ganz anders sein.

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Erzieherausbildung: gut im elementarbereich, kann man mit mittlerer Reife beginnen, schlechtere Bezahlung, weniger Auswahlmöglichkeiten bei den Jobs, weniger Aufstiegschancen

Soziale Arbeit: mehr Bezahlung, größere Auswahl an Jobs, Ausbildung sehr theoretisch = weniger Praxisnah, größere Aufstiegs- und Entwicklungschancen, für jedes Lebensalter eine Möglichkeit dabei (willst du wirklich noch mit 50 mit kleinen Kindern auf dem Boden rumkrabbeln?), braucht Abitur bzw. Fachabitur.

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