Erzieherausbildung oder Studium "Soziale Arbeit" - Was lohnt sich mehr?

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Wenn du heute Erz. werden möchtest, meide eine Fachschule und wähle eine Hochschule/Uni mit Studiengang "Frühe Kindheit" oder "Kleinkinderz." o.ä.

FS qualifiziert eher unter dem notwendigen Level (Bildungsthema, Sprach- Integrations-Themen u,a.m..). ABITUR bringt notwendige Voraussetzung,, meist in FS nicht vorhanden.

Aufstiegsmöglichkeiten als Erz. sind sehr gering , allenfalls Kita-Leitung, die aber zunehmend mit Betriebswirtzusatzstudium.

Verdienst sehr mäßig, um z.B. davon eine Familie zu unterhalten. Das wird sich mit Studium Frühe Kindheit erst langsam ändern - noch bezahlen die meisten Träger eine studierte Frühe Kindheits-Pädagogin wie eine FachschulErzieherin.

Perspektive hier: Träger (Kirchen DRK, AWO, Gemeinden usw. ) wollen nach wie vor sparen.

SA, also Studium, hat überall eine bessere Eingangsbezahlung als wie es Erz. haben. Nach dem Examen sind diverse Möglichkeiten des Arb.platzes gegeben: z. B. Schule, Verwaltung, Jugendhilfe u.a.m.

Aufstieg eher möglich, Arb.platz meistens vielfältiger als Erz..

Fortbidungen werden für beide Berufe vielfältig angeboten, oft allerdings mit Selbstbezahlung (besonders bei beratungs- und psycholog. Fort - und Weiterbildung),

Erfahrung habe ich, allerdings etwas veraltet.

Ausbildung und Studium dauern heute etwa gleich lange. Vorteil Erzieher - man bekommt leichter einen Ausbildungsplatz als einen Studienplatz in Sozialer Arbeit (NC immer so um die 1,5 herum).

Grundsätzlich - Studium ist immer besser, da die spätere Auswahl an Beschäftigungs-, Aufstiegs-, und Verdienstmöglichkeiten deutlich größer ist.

Am Ende hängt es auch von Deiner Lebensplanung ab. Wen Du heute 20 Jahre alt bist und kein überdurchschnittliches Abi hast, wirst Du lange auf einen Studienplatz warten müssen. Dann Studium und dann 2 Jahre arbeiten und dann bist Du relativ schnell über 30 Jahre, na ja, dann Familie.....Als Erzieherin wiederum werden Dir die (zumeist gleichlautenden) Angebote hinterhergetragen. Bis Du da in die Familienphase kommst, hast Du schon einiges an Geld verdient.

Genau so ist es, gibt es eigentlich kaum noch was hinzuzufügen.

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Was studieren? Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften oder Soziologie?

Hallo,

ich habe eine wichtige Frage zur Studienfachwahl. Ich habe dieses Jahr meine Erzieherausbildung beendet und habe vor noch ein Studium ranzuhängen, da ich später nicht nur mit Kindern sondern vor allem mit Migrantenjugendlichen arbeiten möchte und die Ausbildung nicht wirklich befähigt, auch in einem Tätigkeitsfeld der Sozialarbeit zu arbeiten. Von daher würde ein Studium der Sozial Arbeit besser passen.

Allerdings soll dieses Studium doch der Erzieherausbildung sehr ähneln, was ich von einigen Studentinnen gehört habe, die auch zuvor meine Ausbildung abgeschlossen haben. Käme dann für mich nicht das Studium der Erziehungswissenschaften bzw. Soziologe / Sozialwissenschaften in Frage, welche sicherlich alle wissenschaftlicher aufgebaut sind, aber auch mir mehr Möglichkeiten für Berufsfelder offenhalten? Beispielsweise interessiert mich total in einer Organisation zum Schutze von Minderheiten zu arbeiten und dort z.B. die Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Auf der anderen Seite möchte ich es mir nach dem Studium von den drei möglichen (wissenschaftlichen) Fächern nicht unnötig schwer haben, in einem Feld der Sozialen Arbeit zu beginnen, weil ich damit möglichweise nicht auf das Stellenprofil passe und kein Sozialarbeiter bin. Und das obwohl ich ja die Erzieherausbildung habe. Oder liege ich da falsch? Und falls ich doch Arbeit finde, wie wird die Vergütung sein? Werde ich als Erzieher eingestuft oder wird man trotz höherwertigen Uniabschluss wie ein Sozialearbeiter eingestuft?

Natürlich werde ich (und habe ich bereits) Praktika in den genannten Arbeitsfeldern absolviert, aber irgendwie bin ich mir trotzdem unschlüssig, da...

Soziale Arbeit = bessere Chancen auf Arbeitsplatz, niedrigeres Gehalt (?), dafür feste und eindtige Berufsgruppe

Erzieherungswissenschaften /Soziologie ect. = interessiere mich sehr, besseres Niveau im Studium, besseres Gehalt, mehr Möglichkeiten von Arbeitsfeldern, dafür aber Unsicherheiten bei der Arbeitssuche, wie bei vielen Geistes-und Gesellschaftswissenschaften.

Hat jemand vielleicht Gegenargumente bzw. kann mir sagen, was tendenziell besser zu mir passt, so dass ich sowohl in Verbänden und Organisation arbeiten kann, aber auch mit Jugendlichen?

Vielen Dank im Voraus!

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