Erzählt die Bibel lauter Mythen?

4 Antworten

Geschichten aus der Bibel

Adam ist keine nur biblische, sondern auch eine mythologische Gestalt. Denn anders als viele auch historisch nachweisbare Gestalten der Bibel führt uns Adam zurück in das riesige Gebiet der Mythologien, des Vorderen Orients. Schöpfungsmythen hat es dort zuhauf gegeben: U. a. auf einer babylonischen Keilschrifttafel ist ein Schöpfungsmythos gefunden worden, der erzählt, dass am Anfang der Menschheitsgeschichte ein König steht usw. Es gibt das Gilgamesch-Epos und viele andere Mythen aus dieser Gegend und dieser Zeit. Worin unterscheidet sich denn dieser biblische Mythos von den vorderorientalischen, vorderasiatischen Mythologien? Adam ist ein Kind Gottes und Gott ist ein Arbeiter. Dieser berühmte erste Satz des Alten Testaments, "bereschit bara elohim et haschamajim...", ist insofern einzigartig, weil das kein Gott ist, der irgendwo in weiten Fernen thront und die Menschlein, die gar keine Rechte haben, arbeiten und schuften lässt. Nein, diese Menschen sind hier mit eingeladen zu arbeiten und zu schaffen: Arbeit ist etwas Schönes. Wir sind Kinder Gottes und das ist die große Botschaft. Adam kommt im Hebräischen – von "adamah". Und "Adamah" ist der Erdling. Er ist aus Erde geschaffen, von der Erde leben wir und von den Produkten der Erde – und zur Erde müssen wir zurückkehren. Dies steckt in dem Namen "Adam" Die Bibel spricht von Adam, also vom Menschen.Das heißt, er steht für alle Menschen: Er ist keine Person, der andere untergeordnet werden. Stattdessen wendet sich der Gott der Bibel von Anfang an, an alle Menschen und damit eben auch an die einfachen Menschen. Das ist kein Eigenname und am Anfang in den ersten Kapiteln erscheint er auch einfach als die Figur, das Geschöpf, das keinen Namen hat, das ganz schlicht "Mensch" genannt wird. Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«.Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet wird, bedarf es aber auch der sorgfältigen Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen . Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht ohne seine Flanke.Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch volkommen und voll.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die sind alle miteinander Verwannt.Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er hatte als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt. Adam dagegen hatte nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben hat. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen sind die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth. Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenkt, stammen die jetzigen Menschen gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !. Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke !

Eva Es liest sich wie ein spannender Roman. Unser aller Mutter Eva kommt in der Bibel vom ersten Kapitel der "Genesis" vor: . Sie ist auch die erste Theologin. Was da mit der Schlange geschieht: Das sind alles Metaphern und symptomatische Gespräche, die da geführt werden. Sie werden in Chiffren erzählt, die bis auf den heutigen Tag unser Leben beeinflussen. Fangen wir gleich richtig an, und beschäftigen wir uns mit dem hebräischen Original, um das wir nicht herumkommen werden. Sie heißt im Original Chawah und natürlich nicht Eva. Das heißt: Lebensspenderin, Sprecherin und Sinngeberin. All das steckt in dem kleinen Namen Chawah. "Adam" kommt von "adamah": Das ist der Erdling, wenn man es wörtlich übersetzt. Und das ist schon eine sehr ernste Frage, denn wir bestehen ja wirklich aus Mineralien. Z.B besteht ein schöner schlanker Mann zu 70, 80 Kilo aus Mineralienerde und aus Wasser: Das ist der Mensch, das ist Adam – von "adamah", der Erdling. 

Männin, das wäre schön, denn das ist wieder eine andere Ebene. In gutem Hebräisch heißt "isch" Mann und "ischah" Frau. Da haben wir schon die Zweieinigkeit, Das heißt Mann und Männin. 

In vielen Religionen steht am Anfang eine Frau im Mittelpunkt, und sie kommt, wenn man die "Genesis" liest, so wie sie uns mit den darin enthaltenen Metaphern vorgelegt wird, sehr gut weg. Denn sie ist in der Tat, so wie sie heißt, die Sprecherin: Sie führt die ganzen theologischen Gespräche mit dem Schlangerich. Das ist die zweite, wichtige Tatsache.

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@tinimini

Die Gestalt Noach`s mit seiner Arche hat immer wieder die Frage nach der Sintflut aufgeworfen. Man hat sich gefragt, was dieses Geschehen damals war, das da erzählt wird. Je weiter das 20. Jahrhundert fortschritt, desto mehr haben sich die Naturwissenschaften damit befasst. Man hat dann nicht nur gleich lautende Texte in Assyrien gefunden, sondern einForscher, George Smith, hatte schon 1872 im Britischen Museum nachgeforscht und eine Tontafel gefunden, auf der eine ähnliche Geschichte berichtet wurde. Es haben dann Grabungen in Ninive stattgefunden und man hat die Arche gesucht, die am Berg Ararat gelandet sein soll. Wir kommen heute wohl nicht ganz ohne die Naturwissenschaften aus. Denn der Standpunkt der Wissenschaft lautet heute, dass die Sintflut damals wirklich stattgefunden hat. 1993 hat ein Geologenehepaar, Alexander und Edith Tollmann, haben nachgewiesen , dass diese Sintflut genau im Jahr 9545 vor Christus stattgefunden hat. Ein paar Jahre plus oder minus hat man aber zugestanden. Das war keine Sintflut, die einfach so von einem ärgerlichen Gott ausgelöst worden ist, sondern das war ein kosmisches Ereignis.Die Zeitrechnungen der Bibel sollte man nicht wörtlich nehmen. Denn die Sumerer haben z. B. gerechnet, dass jeder ihrer Könige im Minimum 18000 Jahre lang regiert hat: bis hin zu 65000 Jahre. Ich will damit sagen,dass die Zeit eigentlich keine Rolle spielt. ob etwas vor 9000 oder vor 90000 passiert ist, ist völlig irrelevant – alle Fundamentalisten im Land mögen mir verzeihen. Manche zählen eben so wörtlich wie es in der Bibel steht, manche unter den Christen addieren die Lebensalter der verschiedenen Leute vor Jesus und nach Jesus auf und kommen so auf ihre Altersangaben. Aber auf diese Weise kann man das eigentlich alles garnicht berechnen und angeben. Denn der Noach ist ja laut Bibel 900 Jahr altgeworden. Diese Zeitangabe ist natürlich nicht nachvollziehbar. Dass aber etwas geschehen sein musste, beweist sich durch die Tatsache, dass in allen Mythologien und Traditionen der Völker des Mittleren Ostens davon die Rede ist. Das reicht von den Sumerern über das Gilgamesch-Epos bishin zu den Ägyptern. Es ist also klar, irgendetwas muss geschehen sein. In die deutsche Sprache ist im Zusammenhang mit diesem Ereignis ein falsches Verständnis hineingekrochen: Man spricht nämlich im Deutschen immer von der “Sündflut", um die "Sintflut" zu benennen. Dies ist aber germanistisch total falsch: Es geht hier nämlich keineswegs um die Sünde, sondern um den Sund, wie man ihn z. B. in Norddeutschland antreffen kann. In Norddeutschland gibt es ja wirklich den "Großen Sund" und den"Kleinen Sund" als Meerenge. Der Sund ist der Bruch: Die Sintflut, die"Sundflut", symbolisiert in Wirklichkeit einen Bruch zwischen Menschen und Gott: durch die Schuld der Menschen. Die Zahl, die ich vorhin genannt hatte, ist ja keine Zahl, die der Bibel entnommen worden wäre. Das ist vielmehr eine Zahl, die mit wissenschaftlich genauen Methoden errechnet worden ist, wie man das heute machen kann. Insofern müssen wirdiese Zahl also als korrekt zur Kenntnis nehmen. Das heißt also, dass dieses Ereignis der Sintflut in einer bestimmten Phase der Erdgeschichte geschehen ist.

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@tinimini

Und die Menschheit hat sich dann in ihren Geschichten daran erinnert: Interessant ist dabei allerdings, dass sich nicht nur die Völker des vorderen Orients daran erinnert haben. Nein, auch in den Veden, den heiligen Schriften der altindischen Religion, oder in südamerikanischen Indianergeschichten taucht diese Sintflut immer wieder auf, tauchen zumindest ähnliche Ereignisse auf. Die Naturwissenschaftler kommen aber nun zu der Auffassung, dass dies ein Impact-Geschehen gewesen sein muss: Sprich, es muss zu diesemZeitpunkt ein gewaltiger Himmelskörper auf der Erde eingeschlagen sein. In seinem Fall hat er sich in sieben Teile zersprengt und es ist genau nachzuweisen, wo diese sieben Teile hingefallen sind. Diese Teile haben dann diese riesige Flut, diese riesige Flutwelle erzeugt. Allerdings, und das sagt uns auch die Naturwissenschaft, finden solche Ereignisse immer wieder stat . Noach steht stellvertretend für die ganze Menschheit vor uns. Wir dürfen nicht vergessen, dass hier eben keine einengende Geschichte dargestellt wird, die nur für Juden oder Hebräer Gültigkeit hätte. Nein, diese Geschichtespielt ja lange vor den Geschehnissen am Berg Sinai. Alle Menschen auf der ganzen Erde sind also betroffen in dieser Geschichte. Und Gott sagt jaauch später, nach dieser so genannten Sintflut: "Es wird nie mehr eine Gefahr für die Erde in solchen Ausmaßen kommen." Aber dass die Menschen sich selbst so etwas antun könnten, dass sie sich ausrotten könnten, ist bereits an diesen Stellen in der Bibel zu lesen. Dort steht, dass das so gegeben ist, denn die Menschen werden weiterhin so bleiben, wiesie sind. Diese Sintflut war eben keine Sündenbereinigung. Es ist eben soetwas wie eine Naturkatastrophe geschehen. Danach hatte unsere Erde allerdings so oder so weiterhin Bestand. So können wir es in der Bibellesen. Der Globus wird also auch in Zukunft nicht in die Luft fliegen,und die Menschen werden sich trotz dieser Katastrophe früher oder später erneut bis aufs Blut bekämpfen. Dieses Ereignis ist aber dennoch über diese 10000 Jahre im Bewusstsein der Menschheit unauslöschlich erhalten geblieben. Weiter zurück scheint es jedenfalls keine Erinnerungen zu geben. Die Bibel zieht jedoch die Schöpfungsgeschichte sozusagen mit dieser Sintflut zusammen: Denn die Sintflut und die Noach-Geschichte schließen sich unmittelbar an die Schöpfungsgeschichte an. auch wenn wir die Jahresangaben in der Bibel unterschiedlich interpretieren können. Denn auch von Adam bis zu Noach ist ja einige Zeit vergangen. die Jahre, die dort angegeben sind,sind mit den unsrigen nicht vergleichbar. Unser lieber Noach steht jedenfalls genau in der Mitte zwischen Adam und Abraham.Dies hat natürlich eine Bedeutung. Mich fasziniert jedenfalls dieseGeschichte auch deshalb, weil dort die Lebenszeiten von Noach und seiner Generation bis hin zu Abraham in Hunderten von Jahren vorgestellt werden. Erst bei Abraham werden dann die Leute ganz normal alt: 100Jahre . Ich rechne also an dieser Stelle keinesfalls mit unserem Zeitmaßstab. Das ist eigentlich auch völlig unwichtig. Klar ist jedenfalls, dass etwas geschehen ist zwischen Adam, also der Schöpfung, und Abraham, etwas, das mit dem beginnenden Gedächtnis der Menschheit zusammenhängt. Noach liegt jedenfalls noch vor unserem persönlichen Gedächtnis, er stellt ungefähr die Mitte dar zwischen Schöpfung und Abraham, unserem wirklich fest haltbaren Gedächtnis. Ich habe in dem Zusammenhang etwas Interessantes festgestellt. Während die Sumerer zu der Zeit noch 65000 Regime-Jahre für ihre Könige angeben, wird hier bei Noach scheinbar die Zahl 10 entdeckt. Denn die Bibel spielt mit einer ganz großen Wiederholungsfreude immer wieder auf diese Zahl an: Noach ist die zehnte Generation nach Adam und die zehnte Generation vor Abraham; alle Lebensdaten von Noach teilen sich durch 10 usw Das sind alles symbolische Zahlen.

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@tinimini

Man hat die Zahl 10 entdeckt. Im Hinblick auf die Zahlen können wir davon ausgehen, dass das in der Bibel nichts mit dem sumerischen System zu tun hat. Letztlich ist es nicht wichtig zu wissen, wann das passiert ist. Diese Sintflutgeschichte ist Teil der Genesis, ein Teil jener Teile derBibel, die Moses zugeschrieben werden. Moses scheint sich dabei auf die assyrischen Berichte gestützt zu haben, denn Moses kommt nach den Assyrern. Wobei es in dem biblischen Bericht zwei Versionen gibt. Da gibt es den Priesterbericht und den Jahwitischen Bericht.Dazwischen liegen 400 Jahre. Das heißt, in den Mythendarstellungen gibt es Bewegungen von Land zu Land, von Volk zu Volk, vor allem im Vorderen Orient. Diese Aufteilung gibt es in der hebräischen Tradition nicht. Die hebräische Bibel wird in einem Strang, so wie sie uns geliefert wird, gelehrt, gelesen und gelebt. Und sie ist auch, bevor sie aufgeschrieben wurde,lange mündlich erzählt worden. Wann, zu welchem Zeitpunkt Moses gemäß der hebräischen Tradition auftritt, dann würde ich sagen, dass er in die ägyptische Zeit hineinfällt. So, wie Moses auftritt und so, wie die Kinder Israels in ihrer Einflusssphäre vor uns treten, ist das eher ägyptisch als assyrisch, denn das kommt erst viel später bei den Propheten herein. Da kommen dann erst wieder solche Dinge wie das Gilgamesch-Epos und die anderen "fernöstlichen" Einflüsse hinzu. Denn die Gegenden östlich des gelobten Landes waren damals die fernöstlichen Länder, weil man solche Länder wie China zu diesem Zeitpunkt natürlich noch gar nicht kannte. Diese "fernöstlichen", assyrischen Stränge kommen also im Fall der hebräisch-jüdischen Tradition erst später. Anfangen tut dieGeschichte mit ägyptischen Einflüssen. Auch wenn die assyrischen Tontafeln vor Moses liegen. Übrigens gibt es auch noch diealten Mernepta-Tafeln: Das ist 1600 Jahre vor Jesus. Diese Tafeln sind da, und das sind immerhin ägyptische Stränge. Die Ägypter waren ohnehin sehr sensibel gegenüber den Veränderungen beim Fluss und beim Niederschlag, denn sie lebten und starben ja mit den Bewegungen des Nils. Genau,das Bewusstsein der Leute damals. DerBeginn dieser unserer Geschichte im Heiligen Land stellt eher eine kleinbäuerliche Geschichte dar: mit einem kleinen zentralen Fluss namens Jordan. Das wollte ich einbringen, denn dort gab es keine Erfahrungen mitÜberschwemmungen. Man war sich dort der Gefahr, was Wasser undRegen alles bedeuten können, nicht bewusst. Demgegenüber haben dieägyptischen Völker und dann später auch das Volk Israels aufgrund seiner Zeit im ägyptischen Exil wegen des Zusammenlebens mit dem Nil dieseBegriffe von Überschwemmung und Wasserfülle eingeführt. Dazu kommt ,dass die Abrahams-Geschichte – die erst nach Noach kommt, aus dem Zweistromland kommt, wo wir dann auf Euphrat und Tigris stoßen. Dort gibt es auch ein Bewusstsein von der Kraft des Wassers. Umso stärker eben die Tatsache, dass diese Geschichte mit Noach in der Bibel so groß erzählt wird: in einem Volk, das an sich in einem sehr kleinen trockenen Land sitzt. Hier kommt das Phänomen der Erinnerung aller Völker an dieses Urereignis eines Einbruchs aus dem All zum Tragen: mitsamt derÜberschwemmung der ganzen Erde und mit der Zerstörung allen Lebens. Wir können hier natürlich nicht alles nachweisen und genau belegen. Wasjedoch wirklich ist, ist die Frage, welche Moral man aus dieser Geschichte folgern kann. Nachweisen können wir diese Ereignisse mit Hilfe derNaturwissenschaften heute schon. Das scheint schon alles zu stimmen. Dennoch ist die Moral der Geschichte dabei das Wichtige. : Wir sollten noch in die Vorgeschichte des Noach zurückgehen.Bei uns im Deutschen ist die Sintflut irrtümlich zur Sündflut geworden . Aber in der Vorgeschichte von Noach und der Sintflut steht doch der Zorn und der Ärger Gottes. Die Menschen haben nicht gegen Gott gesündigt, nicht deswegen ist diese Katastrophe geschehen, wie man häufig meint. Nein, und diese Erkenntnis ist für uns heute noch wichtig, die Katastrophe kam aufgrund des schlechten Umgangs der Menschen miteinander. Dies ist im 20.Jahrhundert so aktuell wie anno dazumal.

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@tinimini

Das ist ein liebevoller Gott, denn dieser Gott sagt: "Du kannst deinen Gott nicht am Menschen vorbei lieben!" Das heißt, es geht nicht so, wie es z. B. im Mittelalter häufig geschehen ist, als sichMenschen dachten: "Ich bin ein anständiger Priester, ich lebe auf dem Berg Athos, male ein Bild und mir ist es egal, was die Menschen dort unten machen." Nein, die entscheidende Frage ist die Frage, wie der Mensch mit seinen Mitmenschen umgeht: Das zählt! Liebe deinen Nächsten! Die Bibel lässt Gott ziemlich hart sagen: "Mich reut,dass ich den Menschen geschaffen habe, diese Brut dort unten! Was habe ich nur getan! Am liebsten wäre es mir, ich hätte sie nicht geschaffen!" Er ist empört. Aber er ist empört darüber, wie sie miteinander umgehen. Das ist das Entscheidende, das ist das, was zählt. Man kann als gläubiger Mensch einfach nicht sagen: "Mir ist egal, wie es meinen Nachbarn geht. Ich gehe in die Kirche und stifte und feiere Fronleichnam usw.!" Das Entscheidende ist immer, wie die Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen.Das ist das, was seit Kain und Abel zählt und das ist die Lektion, die wir lernen müssen. Deswegen gibt es für die Menschen die zweiteGelegenheit bei Noach. wenn man das auf diese Weise begreift das Das Tröstliche nämlich, dass wir alle nicht die Kinder von Kain und nicht von Abel sind. Denn sonst würden wir uns doch, so wie wir als Menschen sind, bis zum heutigen Tag gegenseitig vorwerfen:"Du bist ein Kind des Täters!" bzw. "Du bist ein Kind des Opfers!" Das würde bis ans Ende der Zeiten so weitergehen. Nein, wir sind weder Kinder des Ur-Täters noch des Ur-Opfers, sondern es ist uns eine neue Chance gegeben:Wir sind Kinder des Set, des dritten Sohnes. Der Noach geht also direkt zurück auf Set, auf den dritten Sohn von Adam und Eva, sodass uns Gott in jeder Beziehung eine neue Chance gibt. Dies ist der Neubeginn, der uns möglich ist. 

Diese strafenden Götter sind auch in der Sintflut-Geschichte anderer Völker aufgetaucht. Die Götter wollen mit diesem gewaltigenEreignis die Menschen zur Räson bringen. Der Gott der Bibel sagt immerhin: "Jetzt vertilge ich sie von der Erde. Es soll nichts mehr übrigbleiben von dem, was ich geschaffen habe!" Das heißt doch letztlich, dasser auch seiner eigenen Schöpfung gegenüber böse ist. Er gibt ihnen aber die Chance eines Neubeginns.

Nehmen Sie nämlich als Gegenbeispiel nur mal den Zeus. Dort in seinem Himmel zählen die Menschen überhaupt nicht. Das sind irgendwelche kleinen Arbeitstiere, die noch nicht einmal einen Sabbat, also einen bestimmten Wochentag haben, an dem sie ruhen dürfen. In diesen Geschichten sind die Menschen nur Tiere oder Nummern. Demgegenüber,und so sehe ich diese Geschichte , nimmt hier in der Bibel Gott die Menschen sehr ernst. Er gibt ihnen die Chance auf einen Neubeginn.

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@annie16663

Die Biblische Gestalten Moses Wenn man die wissenschaftliche Arbeit "Exodus, Sinai und Mose" liest, die von Werner H. Schmidt herausgegeben wurde, so sieht man, dass Moses eine umstrittene Figur ist. Das reicht bis zu den Fragen, ob Moses überhaupt gelebt hat oder ob er nicht eine Zusammenfassung von verschiedenen Personen ist. War er ein Ägypter oder war ein Hebräer? Wann erscheint er in der Bibel und in welchem historischen und geografischen Zusammenhang? Man muss das Werk der Bibel und das Zweite Buch Mose erwähnen. wie der Mann aus ärmlichsten Verhältnissen mit den Aufgaben, die er sich stellt, mitwächst, wie er mit dem aufmüpfigen Volk umgeht . Dieses Volk schreit nach Freiheit und ist in Not, doch wenn es die Freiheit dann bekommt, vergoldet es die Vergangenheit. Nur ist dieser Moses doch eine andere Gestalt als die nachfolgenden Gestalten. Die Bibelwissenschaft sagt, dass die Bücher des Pentateuch, also die Fünf Bücher Moses, eine Zusammenstellung von verschiedenen Sagen und Autoren seien. Das liegt im Auge des Lesers . Mit jeder großen Gestalt wird das früher oder später geschehen. Wir gehen hier zurück in die Anfangszeiten, der israelitischen Volkswerdung. Er ist die Gestalt, die Israel geformt hat. Wir reden hier gar nicht von den Gläubigen, die jedes Wort glauben, auch, dass Moses der Vermittler der jüdischen Ethik sei, die in der Tat über Jesus auch in das Christentum und in den Islam eingeflossen ist. Und diese Gestalt Es wird keine seiner Schwächen verheimlicht. Er wird gerügt; es wird von seinem Verhältnis zu Ägypten berichtet und von all dem, sein Verhältnis zum Pharao, sein Verhältnis zu seinen Angehörigen, seine Verhältnisse mit den Frauen. Es werden,zwölf Frauen in seiner nächsten Umgebung erwähnt. Das alles bringt uns in eine menschliche Nähe zu dieser Gestalt. Trotzdem müssen wir in die Geschichte hineinschauen. Moses taucht in einer bestimmten Situation in Ägypten auf. Möglicherweise im 13. oder 12. Jahrhundert vor der Zeitenwende. oder sogar noch weiter zurück. Wenn wir davon ausgehen, dass die Geschichte von David bei etwa 1000 vor der Zeitenwende anzusiedeln ist, dann würde ich die Geschichte von Moses auf das 15. Jahrhundert datieren. Aber darüber wird vehement gestritten und diskutiert. Niemand kann das beweisen. In der hebräisch-jüdischen Tradition ist es natürlich eine Genealogie schon von Abraham her. Moses ist hier der große Former des jüdischen Traditionsgutes. Wie sind denn dieses Hebräer nach Ägypten gekommen? "Hebräer" war die Bezeichnung für nomadische Stämme, die sich in Notzeiten in das Niltal begeben haben, wo es etwas zu essen und zu trinken gab. Sie gingen nach Goschen, so wie es die Beduinen noch heute tun. Man geht von Wasserloch zu Wasserloch. Wenn die Zeiten ganz schlimm werden, dann muss man die Heimat verlassen. Sie wurden dazu gezwungen! In der großen Not finden wir die Wanderbewegungen der zwölf Stämme ,der Jakobssöhne in das Land Goschen.

Die zwölf Stämme gab es zu diesem Zeitpunkt womöglich noch nicht in der Form. Auch das ist eine offene Frage. Man kann weder dies noch das Gegenteil beweisen. Aber in dieser Zeit sind schon andere interessante Dinge zu erkennen. In Ägypten gab es die großen Dynastien, die ohne Unterlass gebaut haben, und sie haben die Hebräer dafür benutzt. Dann müssen wir zurückgehen. Josef hat etwas Gewaltiges geleistet, indem er das Volk gerettet hat. Er hatte vorgesorgt, als eine ganz große Hungersnot kam.

Daher waren sie ansässig und interessant ist, dass sie im Land Goschen ansässig waren, weil sie Schafhirten waren und die Ägypter eigentlich keine Schafhirten duldeten. Dieses Motiv taucht auch beim Auszug aus Ägypten wieder auf. Daher kommt das Lammopfer. Unsere Thematik von heute reicht tief in das Christentum hinein. Was bedeutet denn das Lamm im Christentum? Das kommt genau hiervon. Beim Auszug aus Ägypten kommen die Kinder Israels und demonstrieren gegen die Ägypter, indem sie ganz offen ein Lamm schlachten und essen. Das Lamm war den Ägyptern bis dahin ein Gräuel. Das Lamm war für die Ägypter Teil der religiösen Riten, für die Israeliten stand es aber nicht für eine Gottheit. Daher wurde ein Lamm geschlachtet, um in jener Nacht die Unabhängigkeit zu demonstrieren. Diese Hebräer waren also Sklaven, Arbeiter am Hof des Pharao.

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@tinimini

Sie wurden ihm zu zahlreich, wenn man der Bibel glauben soll, und er ließ daher alle Knaben umbringen. Die Töchter hätte er demnach am Leben gelassen. Das ist die Ausgangssituation. Nun gab es einen Frauenaufstand von Schifra und Pua, diese Frauen, die gesagt haben: "Nein! Wir gehorchen nicht!" Diese Hebammen waren die ersten Widerstandskämpferinnen. Für diese beiden möchte ich eine ganz große Lanze brechen. Sie haben gesagt: "Wir retten, wen wir retten können. Wehret den Anfängen!" Die Geschichte ist für mich so aktuell und ergreifend wir nur irgendetwas. Das Motiv der Kollektivschuld kommt hier nicht vor. In der Bibel wird keine kollektive Schuldanklage erhoben. Dieser Moses überlebt dann, weil er als Knäblein in ein Schilfkörbchen gelegt wird. Interessant ist aber, dass dieser Moses am Hof des Pharao aufwächst. Man könnte beinahe sagen, dass er adoptiert wird. Und hier kommen wir zu einer entscheidenden Frage für die Religionsgeschichte: Er wird dort in Rituale und in die Mythologie der Ägypter eingeweiht. Von dort scheint er eine Menge mitgenommen zu haben und es stellt sich immer wieder die Frage, ob dieser Moses möglicherweise am Hof des Pharao eine priesterliche Funktion hatte. In diesem Zusammenhang taucht die große Gestalt vom Amenophis IV. Echnaton auf. Hat Moses von Echnaton etwas erfahren, was dann für die ganze Entwicklung des Jahwe-Glaubens eine Rolle spielte? Ja, das hört und liest man immer wieder.Den Eingottglauben! Aber ich glaube, dass es ganz unabhängig voneinander solche Bewegungen in der Weltgeschichte gibt, vom Fernen Osten bis nach Persien und zu den alten Israeliten. Sie wurden von Menschen ausgelöst, die eine solche Eingabe bekommen haben. Irgendwann gibt es immer diesen Ruck vorwärts und diesen Ruck beobachten wir bei Moses. Das ist ganz eindeutig und möglicherweise hat er von Echnaton etwas gelernt oder erfahren. Man kann das weder beweisen noch widerlegen. Echnaton ist unter den ägyptischen Pharaonen auch eine ganz besondere Gestalt. auch er wurde bekämpft und er hatte keinen Erfolg.

Seine Eingottlehre wurde gewissermaßen wieder ausradiert. Sie wurde als Gefahr für die Vielgötterwelt der Ägypter erkannt, und für die Klüngel in der Herrscherschicht. Jeder hatte dort seinen eigenen Gott. Am Sinai fragt das Volk der Hebräer dann auf eine ägyptische Art: "Wie heißt er?" Das ist typisch ägyptisch. Und die biblische Antwort darauf ist, dass Gott zu Moses sagt: "Ich werde sein, wer ich sein werde." Die deutsche Übersetzung mit "der" ist falsch, denn hier wird die Antwort vermännlicht. Und der Gott ist nicht Männlich, sondern ungeschlechtlich. Das gibt es in anderen Religionen nicht ! Dort sind sie Geschlechtlich. Ab diesem Zeitpunkt sieht jeder Mensch nach seinem geistigseelischen Vermögen Gott, und das ist womöglich anders, als andere Menschen Gott sehen. Das steckt in dieser Aussage und macht sie zu einer gewaltigen Aussage. Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens verschiedene Erwartungen an und verschiedene Visionen von diesem Gott. Das lässt sich auf ganze Völker übertragen. Daher gibt es einen kämpferischen Gott und einen liebevollen Gott und einen erbarmenden Gott genau so, wie wir ihn in dieser oder jener Lage sehen. Aber Echnaton vollzieht etwas Einzigartiges. Er stellt diesen einen Gott nicht neben alle anderen Götter und auch nicht über alle anderen Götter, sondern er postuliert, dass dieser eine, unvergleichliche und alles bewegende, dieser lebendige Aton jenseits von allem steht, was bisher die Götterwelt der Ägypter bestimmt hat. Das bringt ihn ganz nahe an Moses. Aber wo ist trotzdem der Unterschied zu dem, was Moses dann in die Welt hineinbringt? Beides ist monotheistisch, beides wendet sich gegen die Vielgötterei und doch ist es völlig unterschiedlich. Der Unterschied ist die Würde des Menschen: So klein du auch bist und so anfällig du bist und so schmutzig du bist, bist du doch ein Ebenbild Gottes – was immer auch Ebenbild bedeutet. Das ist das Tasten der Bibel.

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@tinimini

Diese Entwicklung sehen wir schon im Ansatz bei Abraham und davor. Sie wirdnicht plötzlich in Ägypten hineingepflanzt. Schon an Abraham lautet die große Botschaft Gottes: "Du bist der Freigelassene der Schöpfung! Wandle vor mir und sei ganz!" Als Krönung davon kommen die Zehn Gebote. dann später. Den Monotheismus gibt es in Ägypten und bei den Hebräern. Aber dann kommt das Gegenüber von Mensch und Gott ins Spiel. Das ereignet sich auf dem ersten Berg, auf dem Gott zu Moses spricht. Bis dahin war es in der Geschichte gar nicht denkbar, dass Moses und Gott sich richtiggehend unterhalten. Moses entgegnet Gott: "Das kann ich doch gar nicht machen. Ich kann doch jetzt nicht den Berg hinuntergehen und mit diesen Hebräern darüber reden." Das haben wir aber bei Abraham auch schon. Aber in allen anderen Religionen gibt es das nicht! Das ist das Besondere am Judentum und an der Bibel: diese Würde des Menschen, dass er mit Gott verhandeln darf und sogar mit Gott hadern darf. Dieses Motiv kommt in der Bibel bei Hiob und vielen anderen Gestalten immer wieder vor. Es gibt einen großen Jubel über und eine große Liebe zu Gott, aber, wenn es sein muss, wird mit Gott auch gehadert.

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Die Bibel besteht komplett aus Mythen und Legenden. Eine der größten davon ist die Sintflut-Legende, welche von dem älteren sumerischen Gilgamesh-Epos abgeleitet ist. Vielleicht nutzt du das als Grundlage.

Hier in Link, der das alles genau erklärt:

http://www.reocities.com/diesintflut/index.htm#down

Ansonsten kannst du auch eine Liste erstellen, mit den größten Legenden der Bibel (Auszug aus Ägypten, Moses als Gesetzgeber, Schöpfungsgeschichten, Eroberung Kanaans...) und dazu die jeweiligen Mythen, Legenden und GEschichten auf denen diese basieren.

Denn ALLE Geschichten des AT haben Vorbilder in der ägyptischen, sumerisch/babylonischen, kanaanäischen und anderen Geschichte. ie wurden lediglich zu einem Gesamtkonzept zusammengefasst.

Anders gesagt:

Die Priester, die die Bibel zusammenstellten (Ein Großteil entstand erst in Babylon im 5. Jahrdt., mit Hilfe der babyl. Bibliotheken) suchten bekannte und weniger bekannte Geschichten, die zu ihrem Helden Moses passten, schrieben sie um, und erzeugten damit eine neue Geschichte

Ich hoffe ich konnte helfen. Gern kannst du mich anschreiben und mehr erfahren.

hallo:)

danke für die schnelle und hilfreiche antwort..

nun leider muss ich mich aber auf diesen text beziehen

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2009/erzaehlt-die-bibel-lauter-mythen-1517

da der text aber so kompliziert dargestellt ist weis ich nicht wie ich da vorgehen soll..kannst du mir vllt da auch etwas weiter helfen???

Mfg annie

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@annie16663

Ok,

der Text enthält viele Fehler.

> Göttersagen wie die der alten Griechen gibt es in der Bibel nicht.

Das ist Unsinn. Es gibt z.B. in Hiob einen Streit zwischen Satan und Gott, wobei Gott dem Satan erlaubt, mit den Menschen zu tun was er will, um zu beweisen, ob Gott oder Satan recht haben.

Das ähnelt den Göttern der Griechen sehr stark.

Christen tun nur gern so, dies wäre nicht vergleichbar, weil Satan kein Gott sei. Wer sich aber ausgiebig damit befasst wird sehen, dass es anders ist.

Zunächst ist da der Irrtum, die Bibel sei für Christen geschrieben. Sie wurde tatsächlich aber NUR für Juden geschrieben, die nicht an den Teufel glaubten. Sie glaubten aber sehr lange an verschiedene Götter (Baale) und erst kurz vor ihrem Untergang an den alleingen Gott. Sie schlossen aber nie aus, dass es noch andere Götter gab. Für sie war lediglich einer relevant und alle anderen weniger mächtig.

> an keine historische Zeit gebundene, erdachte Geschichten.In diesem Sinne sind die biblischen Erzählungen keine Mythen

Falsch. Die biblischen Geschichten sind exakt das: Erdachte Geschichten!

> Die Bibel erzählt, vor allem deutet sie reale Geschichte

Falsch! Reale Geschichte ist in der Bibel nicht zu finden. Es gab zb niemals das Volk Israel, dass dort zu finden ist. Juda und Israel waren nie Brüder, sondern zwei eigenständige Völker, von denen Israel 722 von Assyrien gänzlich vernichtet wurde.

> Nach elf Kapiteln mit Sagen aus der Urzeit erzählt die Bibel, wie das Volk Israel entsteht, sich ein Königreich erkämpft und dann alles verspielt.

Und genau DAS ist ein Mythos, weil es dieses Israel niemals gab!

> Es geht in ihr nicht um Mythen.

Den Autoren der Bibel ging es darum, eine Geschichte zu erfinden, mit sie Nachbarn dazu überreden konnte, sie seien Brüdern, um gemeinsam einen Feind anzugreifen.

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@LichtG

super danke sehr vielen dank !!!

ohne deine hilfe hätte ich das so nie hinbekommen !!!

eine frage hätte ich aber noch was sind den da die zentralen aussagen des autors ???

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@LichtG

Die Zentralen Aussagen des Textes, musst du dir schon selbst erarbeiten. Ist nicht so schwierig. Lies einfach Absatz für Absatz und unterstreiche das wichtigste mit einem Bleistift. Dann lies diese unterstrichenen Sätze und schau, ob es einen Sinn ergibt. Daraus leitest du dann die Zentralen Aussagen ab

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@LichtG

ok..

also ich hab jetzt mal was dazu geschrieben..ist das so richtig?

Mythos heißt übersetzt Erzählung, der Philosoph erzählt Mythen, die sogar Unverständige und Kinder nicht hören dürften , da es ohne erzieherischen Wert war

Platon hat sich auch selbst Mythos, wie den Mythos vom versunkenem Reich Atlantis, und dem vom Kugelmenschen ausgedacht.

Auch Juden und Christen nahmen Platons Mythenkritik gut an, denn die Göttersagen gibt es in der Bibel nicht

Mythen sind Science -Fiction der Antike und somit Konzentrate menschlicher Grenzerfahrungen, deshalb sind die biblischen Erzählungen keine  Mythen. Die erzählen nur echte erlebte Geschichten

geht das so oder muss ich nch etwas ergänzen???

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@LichtG

Es geht in ihr nicht um Mythen. Die Bibel erzählt, vor allem aber deutet sie reale Geschichte.

Aus dem Chrismon-Beitrag...

Sicherlich wird die Bibel, wie es wohl einige Zeugen Jehovas ihren Abtrünnigen lehrten, auch und vor allem zeitlich und historisch-kritisch als "Geschichtsbuch" gelesen. Aber dies ist für die Glaubenslosigkeit in vielen christlichen Gemeinschaft ein wesentlicher Grund. Denn was sagt uns z.B. das "Strafgericht über Edom" als historisches Ereignis in der Zeitlichen Welt denn noch bedeutendes für unseren Glauben heute?

Was von Gott in der Bibel zu uns spricht ist überzeitlich und ereignet sich immer wieder. Die NWÜ ist hier leider auch eine Fälschung der Lehre, die ins irdische der Dinge geschrieben und nicht über die himmlischen Dinge spricht.

Kleines Beispiel wie ich dies in der Lesart meine:

Mt 9,29 Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!

Irgendwann zu einem bestimmten und genau determinierbaren Zeitpunkt begegnete der Leibhaftige Jesus zwei Blinden und dabei ergab es sich, daß er eben dies zu ihnen sprach.

Da berührte er ihre Augen und sprach: ... dies ist zeitliche Schilderung und ... Euch geschehe nach eurem Glauben! ist der Schlüsselsatz einer absoluten Botschaft (und darum geht es in der Bibel). Denn uns geschieht tatsächlich nach unserem Glauben. Und so wie wir Urteilen, so werden wir verurteilt.

Hört auf das Wort, versteht die Erkenntnis, liebt das Leben, und niemand wird euch verfolgen, noch wird euch jemand bedrängen außer ihr euch selbst! Denn Euch geschieht nach eurem Glauben. Und was hat die evangelische Kirche noch mit dem Glauben zu tun, von Esaus, Esoterikfreaks und Verwaltungssoziologen ein Brutplatz der Vögel? Letztes Jahr Rekordaustritte...

Denn:

Römer 6,16 Wißt ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müßt ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?

In Jesus erfüllte sich das AT und genauso erfüllt es sich für uns heute.

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@Scriptorium

Wo auch immer das Evangelium richtig gelesen und im geiste verstanden wird, gelingt es dem Einzelnen, wie auch der Gemeinschaft (sei es Familien, Gruppen, Nationen) die Überwindung der sieben Mächte des Zorns.

Denn [2Kor 3,6] Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

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@Scriptorium

In Jesus erfüllte sich das AT und genauso erfüllt es sich für uns heute.

Das haben die Erfinder der Jesusgeschichten so darsgestellt, aber das stimmt nicht. Im AT findet man keine einzige Stelle, die auf Jesus hinweist. Die Passagen, die man dazu gern angibt, bezogen sich auf den Messias, und das konnte Jesus nicht sein. Messias ist die Bezeichnung für einen König (Gesalbten). Diese Bezeichnung wird auf David, Salomo und andere Könige Judas angewandt und ist auch jeweils auf diese Personen bezogen. Erst in babylonischem Exil entstand der Messiasmythos, indem man diese Stellen als Prophetie darstellte.

Keine einzige vermeintliche "Vorhersage" erfüllte sich an Jesus. Jesus ist nur eine Erfindung. Da haben einfach einige Juden eine Geschichte erfunden, die sie auf Basis des AT anpassten. So nach dem Motto: "Was steht im AT? Irgendwas von einem Gesalbten? Ok, dann sagen wir einfach damit ist Jesus gemeint und schreiben dann eine Geschichte, die so aufgeht, dass man nun denken mag es würde sich an Jesus erfüllen.

Die Bibel wurde für Juden geschrieben, aber nicht für alle Juden, sondern nur für die damaligen Juden, die noch zum VOLK Juda gehörten. Da erfüllt sich nichts für heute.

Wo auch immer das Evangelium richtig gelesen und im geiste verstanden wird, gelingt es dem Einzelnen, wie auch der Gemeinschaft (sei es Familien, Gruppen, Nationen) die Überwindung der sieben Mächte des Zorns.

Was für 7 Mächte des Zorns?

Welches Evangelium meinst du? Es gibt ja mehrere.

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In der Sintfluterzählung werden alte Traditionen und wahrscheinlich bereits unterschiedliche Quellen verarbeitet, um die verhängnisvollen Folgen der Sünde zu veranschaulichen. Sintflutsagen finden sich bei vielen Völkern; am nächsten stehen der Bibel babylonische Sintfluterzählungen, die sich aber durch das mythische Beiwerk und durch das Schweigen von einer Schuld des Menschen wesentlich unterscheiden.

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Erzählt die Bibel lauter Mythen?

Ist doch die Überschrift eines Chrismon-Artikels...

Die direkte Antwort lautet kurz und schmerzlos: Nein. Jedenfalls nicht im Sinne von Fantasiegeschichten ohne historische Grundlage. Denn: Die Quintessenz der Gesamtbibel sind Abstammung, Chronologie und Geschichtsschreibung. Jedes biblische Ereignis hat eine reale Entsprechung, z. B. hallt in der Paradiesgeschichte der Neolithische Wandel nach, die Sintflutgeschichte reflektiert eine lokalmesopotamische Flutkatastrophe im Rahmen des damaligen Klimawandels, die Plagen waren eine ökologische Kettenreaktion usw..

Es ist interessant, dass in deinem Referat Platon vorkommen soll. Seine Philosophie stellt nämlich das Grundgerüst der uns vertrauten Bibelauslegung dar. Ich empfehle dir dazu die Bibelliteratur von Paul Hengge, vor allem die "Bibelkorrektur" ist sehr lesenswert. Kannst du teilweise auch online lesen.

Informationen zur heutigen Netzsprache?

Wir halten in Deutsch gerade Vorträge. Ich wollte fragen, ob mir darüber vielleicht jemand was erzählen; bzw. mir gute Seoten empfehlen kann.

Das Thema lautet "Merkmale der heutigen Netzsprache mit typischen Beispielen. Erörtern der Problematik, inwiefern der Kommunikationsprozess in der heutigen Gesellschaft beeinflusst wird."

Also die Auwirkungen der Netzsprache auf unsere Kommunikation. Ich weiß nicht, wie ich genau vorgehen soll mit der Informationssuche.

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Frage zu Harry Potter; Prophezeiung!?

Ich wollte mich über Prophezeiungen näher informieren besonders weil Sybil Trelawney einmal eine hatte und diese auch wahr wurde, nämlich dass ein Junge geboren wird der es mit dem dunklen Lord irgendwann mal aufnehmen kann. Daraufhin wollte Lord Voldemort um jeden Preis diesen finden, doch das alles war ein fataler Fehler denn dadurch enstand unabsichtich noch ein Horkrux, der Harry dann selbst ist..

Meine Frage hierzu lautet wie folgend; der folgende Abschnitt handelt über Prophezeiungen aber irgendwie ergibt es für mich keinen Sinn. Ein Widerspruch!! Zuerst heißt es das die Aussagen einer Prophezeiung nicht zwangsläufig relevant sind für die Zukunft. Beim zweiten Absatz aber wird vom Gegenteil berichtet. Hab ich irgendetwas falsch interpretiert, ich glaub ich hab den Faden verloren, bitte um Hilfe/Antwort!!!!

Prophezeiungen sind in der von Joanne K. Rowling geschaffenen Magischen Welt keine Aussagen darüber, was in Zukunft zwangsläufig abläuft. Sie können von den Betroffenen absichtlich oder unbeabsichtigt akzeptiert und nachvollzogen werden. Die Betroffenen können aber Prophezeiungen auch ignorieren und "erlöschen" lassen.

Der exakte Wortlaut einer Prophezeiung ist dabei aber von entscheidender Bedeutung für ihre Aussage. In der Harry-Potter-Serie trägt die unzureichende Interpretation einer Prophezeiung wie in vielen anderen Beispielen aus der Literatur entscheidend dazu bei, dass genau das eintritt, was vorhergesagt wurde.

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Gab es vor Atlantis bereits eine hochentwickelte Kultur?

Hallo,

Atlantis wird ja als Vorläufer des antiken Griechenlands und des alten Ägyptens gesehen (wenn wir jetzt davon ausgehen, dass es Atlantis wirklich gegeben hat)

Sprich, die Griechen und die Ägypter waren die letzten Nachkommen/die Erben/die Nachkommen der Überlebenden aus Atlantis etc.

Es ist aber so, dass ich eimal gelesen habe, dass es noch vor Atlantis bereits eine enorm hochentwickelte Kultur gegeben haben soll!

Wenn ich micht nicht irre, wurde diese Zivilisation "Lemuria" und/oder "Muu" genannt. Die Atlanter sollten angeblich von diesem hochentwickelten Volk abstammen.

Woher kommen eigentlich die Quellen zu Lemuria/Muu? Ich meine, Platon hat sie nicht erwähnt, alles, was er erwähnt hat, war eine Beschreibung von Atlantis.

Wer hat Lemuria/Muu in die Welt gesetzt?

Vielen Dank im Voraus

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Einfach ein interessanter Gedanke. Was meint ihr? Woran liegt das?

Der Gedanke ist: Obwohl viele Manuskripte der Bibel eine viel höhere historische Glaubwürdigkeit aufweisen als z.B. Schriften von Platon, Aristoteles und co., werden diese belächelt, wobei die griechischen Denker als Gründerväter des modernen Gedankenguts in mehreren Bereichen gesehen und verehrt werden.

Also noch ein mal: Woran liegt das?

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