Erzählperspektive in Englisch?

Hier das Bild  - (Schule, englisch, Kurzgeschichte)

2 Antworten

Ich würde allwissender Erzähler sagen, aber finde es schwer, da man sowohl die zitternden Knie, als auch die Aussage, dass sie schwere Schritte hört, zweideutig interpretieren kann. Einmal als erweiterte Einsicht des Erzählers oder als Beobachtung.

Die 3 Zeilen reichen eigentlich NICHT aus, um die Erzählperspektive sicher bestimmen zu können.

Für mich sieht es aber nach "3rd person limited point of view" aus, weil sich die Erzählung hier auf "ihre" Gefühle konzentriert.

Interpretation. Sonntag.

Hey ho ich soll für Deutsch eine Interpretation schreiben, ich habe jedoch keine Ahnung wie das geht und habs einfach mal probieren. Wäre toll wenn mir wer sagen könnt ob das so okay ist...^^

Die Kurzgeschichte „Sonntag“ wurde, von Selim Özdoğan geschrieben. Es geht um eine Person, die sich Gedanken über die Auswirkungen von Alkohol auf Jugendliche Jungen macht. Eine wichtige Rolle in der kurzen Erzählung spielt eine demolierte Bushaltestelle.

Am Sonntagmittag fährt der/die Erzähler/in, da die Kurzgeschichte in der Ich-Form geschrieben ist, an einer zerstörten Bushaltestelle vorbei, die Scheiben sind zerschlagen und er selbst beschreibt es als „...ein Bild der Verwüstung.“ (Z. 10) Mit direkten Worten, denkt er/sie sich wie es zu dieser Tat kam. Hierbei ist nicht sicher zu sagen ob er/sie selbst einer der beteiligten war oder sich dies nur überlegt. Er/Sie überlegt, dass eine Gruppe von Jungs sich betrinkt. Da die letzten Wochenenden sich sehr geglichen hatten, trinken sie mehr, wollen sich amüsieren und es reicht ihnen nicht mehr, nur eine Straßenlaterne kaputt zu treten. Die Erzähler-Person wechselt vom ansprechen des Lesers durch „du“ oder „dein“ auf „wir“, was vermuten lässt das er/sie selbst dabei war. Diese Vermutung festigt sich durch die Beschreibung der Glücksgefühle am nächsten Morgen und seinen eigenen Empfindungen, die er/sie mit „Ich fühlte mich gut und war voller Liebe....“ (Z. 2) beschrieb. Am Abend fährt er/ sie mit der Bahn und sieht ein Plakat der Verkehrsbetriebe, auf dem für Hinweisen zur Ergreifung der Vandalen 1000DM bieten. Der letzte Satz der Geschichte „Leicht verdientes Geld.“ (Z. 37) bestätigt schlussendlich das er/sie, entweder an der Aktion teilgenommen hat und nun einen der Mittäter ausliefert oder er/sie es zumindest gesehen hat.

Am Ende ist es noch immer nicht vollständig klar wer die Erzähler-Person ist und es sind einige Fragen offen geblieben, was diese Geschichte als Kurzgeschichte identifiziert. Ich fand die Geschichte gut, sie stellt eine Alltagssituation da und ist trotz offener Fragen leicht verständlich.

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