Erwerbsunfähigkeitrente vom Gutachter abgelehnt bitte HILFE

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3 Antworten

Hören Sie auf das was hubkon sagt, Ihre Situation scheint ziemlich zerfahren zu sein.

Und noch was (aus eigener Erfahrung von Seiten eines Versicherungsträgers):

In Sachen Sozialrecht sind Anwälte die schlechteste Möglichkeite sich vertreten zu lassen. Meistens sind sie nicht wesentlich daran interessiert da es wegen der Kostenfreiheit eines Sozialgerichtsverfahrens für sie nicht viel zu verdienen gibt. Bei Ihnen scheint das der Fall zu sein, Sie haben ja noch nicht einmal mit dem Anwalt persönlich gesprochen. Gerade dann, wenn es schon beim Sozialgericht anhängig ist, für mich ein No Go.

Gewerkschaften, VdK etc. sind in Sozialrechtsangelegenheiten meistens die bessere und billigere Wahl. Ohne einem Anwalt jetzt zu nahe treten zu wollen, aber die Schwerpunkte eines Anwalts liegen woanders, nicht im Sozialrecht.

Die Anerkennung Ihrer Leiden als berufsbedingt - das können Sie neben dem Antrag auf Erwerbsminderung parallel betreiben. Diese beiden Verfahren haben erstmal nichts miteinander zu tun, die Voraussetzungen sind völlig anders. Auch dazu kann der VdK oder eine Gewerkschaft etwas sagen, Anwälte haben davon noch weniger Ahnung als vom Rentenrecht.

Das kommt bei Ihnen in Frage (ohne zu wissen welcher Tätigkeit Sie nachgegangen sind und wie Ihre Krankengeschichte ausgesehen hat):

Für Schilddrüsenerkrankungen kommt allenfalls die Berufskrankheit nach Nr. 1314 oder 2402 in Betracht. Dafür müssen Sie mit Butyphenol (BK 1314) gearbeitet haben oder sich durch Ihre Arbeit ionisierenden Strahlen (Radioaktivität) ausgesetzt haben (BK 2402).

Kniegelenksschäden treten auf bei jahrelanger Belastung durch knieende Tätigkeiten, z. B. bei Estrichlegern etc. In Frage kommen Berufskrankheiten nach den Nummern 2102 (Meniskusschäden) oder 2112 (Gonarthrose).

Die Lendenwirbelsäule wird von der BK 2108 erfasst. Das Krankheitsbild ist komplex, es werden langjährige Arbeiten in Rumpfbeugehaltung und gleichzeitiges schweres Tragen verlangt. Außerdem unterliegt die BK einem Unterlassenszwang, man muss also wegen der BK die Arbeit dauerhaft aufgegeben haben.

Wie hubkon schon sagt, Sie müssen unbedingt Ihre Unterlagen sortieren und vervollständigen. Und Sie brauchen jemanden der das alles in die richtigen Bahnen lenkt, Ihr Anwalt scheint es nicht zu tun oder Sie darüber im unklaren zu lassen.

Toi, toi, toi.

hallo, was ich mir in der abeit geholt habe das ist das mit den bandscheiben und das mit dem knie, es wird nicht anerkannt, es wurde gesagt die bandscheibenvorfälle hätte ich mir auch zu hasue holen können wenn ich einen eimer wasser hochheben würde und das mit dem knie da ist der meniskus angerissen , da aber arthrose drin war meint der arzt wird es nicht als arbeitunfall anerkannt.

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Hallo krankemaus06,

Sie schreiben unter anderem:

Erwerbsunfähigkeitrente vom Gutachter abgelehnt bitte HILFE<

Antwort:

Sie schreiben leider nicht, ob Sie vor dem 2.1.1961 oder nach dem 1.1.1961 geboren sind!

Denn:

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, der hat keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und hat es somit besonders schwer, eine volle Erwerbsminderungsrente durchzusetzen!

Dieser Personenkreis muß glasklar und unwiderlegbar nachweisen, daß die Leistungsfähigkeit auf Dauer, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag innerhalb einer 5-Tage-Woche, abgesunken ist!

Bitte prüfen Sie also an Hand des "Roten-Fadens", ob Sie alle Hausaufgaben konsequent abgearbeitet- und Ihre Krankenakte wirklich optimiert haben!

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/56111/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

google>>

vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Bei der Bewilligung der Erwerbsminderungsrente geht es in erster Linie darum, in wieweit die Leistungsfähigkeit durch die gesundheitlichen Beschwerden auf Dauer beeinträchtigt ist!

Ich habe irgendwo mal gelesen das es noch eine Höhere Instanz gibt. Wer kann mir helfen<

Antwort:

Aus Ihrer Beschreibung ist nicht ersichtlich, ob Sie einen kompetenten Rechtsbeistand, wie z.B. den VDK an der Seite haben!

Ohne kompetenten Rechtsbeistand stehen die Erfolgsschancen schlecht!

Natürlich kann der beste Rechtsbeistand nicht weiterhelfen, wenn die eigene, medizinische Beweisführung Schwächen aufweist!

Prüfen Sie also Ihre Arzt- und Entlassungsberichte auf Stichhaltigkeit!

Sollte Ihr Verfahren vor dem Sozialgericht scheitern, bliebt ggf. noch das Verfahren vor dem Landessozialgericht!

Wenn alle Stricke reißen, kann ggf. noch ein Gutachten nach § 109 SGG beim Sozialgericht beantragt werden! Die Kosten müßen allerdings durch Sie getragen werden!

google>>

rentenberater-sommer.blogspot.de/2010/11/was-ist-ein-109-gutachten.html

Doch auch hier gilt:

Taugen die eigenen Arzt- und Entlassungsberichte nichts, dann kann deren Inhalt in diesem Gutachten auch nicht entsprechend zur Geltung kommen!

Übrigens:

Der Gutachter kann nur Beurteilungen abgeben, aber nicht darüber entscheiden, ob die Rente bewilligt wird oder nicht!

Diese Entscheidung obliegt grundsätzlich der DRV bzw. dem Sozialgericht!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Hallo und danke für die Antwort, ich bin nach 1961 geboren. Ich bin am Ende mit meinen Kräften und Nerven. Ich habe einen Rechtsanwalt, aber bin mir nicht sicher ob es der richtige ist, da ich bisher nur meine Unterlagen gegeben habe und nun das GUtacnhten zu geschickt bekam mit der Aufforderung mich mit meinem behnadelten Arzt in Verbindung zu setzen um das Gutachten zu wiederlegen. Ich weiß nicht was der Anwalt bewirkt, ich hatte kein persönliches GEspräch alles läuft übers Telefon oder schriftlich.

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Dann beantrage doch einmal einen GdB beim Versorungsamt.

Danke für die Anwort. Einen Behindertenausweis habe ich mir 50 % , es ist auch schon ein Verschlechterungsantrag gemacht worden nur ob es anerkannt wird ist fraglich. das hat aber anscheind keine Auswirkung auf die BU Rente- Ich kann z.Bsp nicht weiter als 100 m leufen dann bekomme ich mehr Schmerzen in den Beinen und manchmal Krämpfe, der Gutachter schireb flüssihges Gangbild ohne Schonhinken. Das hat er beurteilt nachdem ich im Gang bei ihm 5 Schritte auf und abgeuafn bin und kam dann zu der Ansicht, das ich min. 4 mal 500 Meter zum Bus laufen könne. Was kann man denn gegen diese Ungerechtigkeit tun.Ich weiß doch selber am besten wie weit ich noch laufen kann. Man macht das doch nicht aus der Laune heraus. Ich bin wirklich krank un d bekomme es nicht anerkannt, ander suafen sich die Birne zu und sind erwerbsunfähig. Welche ungerechtigkeit. Muss ich vielleicht zum Alki werden damit man mir glaubt? Es ist echt zum verzweifeln, die teiben einen noch in den Tod.

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@krankemaus06

Bitte prüfen Sie Ihre Arzt- und Entlassungsberichte auf Stichhaltigkeit und wenn dort Schwachstellen enthalten sind, sollten Sie diese Unterlagen zusammen mit Ihren Ärzten optimieren!

Oft liegen nur lapidare, wenig aussagfähige Atteste vor!

Das ist aber viel zu wenig!

Es müßen ausführliche, sehr detaillierte, glasklare Arzt- und Entlassungsberichte organisiert werden!

Aus diesen Arzt- und Entlassungsberichten muß eindeutig und unwiderlegbar ersichtlich sein, daß Ihre Leistungsfähigkeit auf Grund Ihrer einzelnen, gesundheitlichen Gebrechen und Fachübergreifend, auf Dauer, auf unter 3 Stunden, innerhalb einer 5-Tage-Woche, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Ohne diese glasklaren Nachweise findet die DRV und Ihre Gutachter immer wieder Gegenargumente und macht Ihnen somit das Leben schwer!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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GDB<

Leider hat der GDB auf die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente so gut wie keinen Einfluß!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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