Erwerbsminderungsrente Klage Sozialgericht

5 Antworten

Leider ist die Forderung des Rententrägers nachvollziehbar, schließlich gehen sie davon aus, dass nicht alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Daran wird auch eine Klage nichts ändern, fürchte ich. Deine Tochter wird wohl in den sauren Apfel beißen müssen und ein paar Wochen stationär in die Klinik gehen. Man stellt sich das ja furchtbar vor, aber es ist oft ein echter Gewinn. Ich habe meine Psychiatrieaufenthalte, es waren 3, sehr genossen und geholfen hat es auch. Sie sollte sich darauf einlassen, es ist gar nicht so schlimm, besser als in mancher Tagesklinik.

Oh je - sie sagt: Ich bestimme ob ich mir das zutraue und wann. Evtl. in ein - zwei Jahren, aber nicht, wenn andere mich dazu drängen.

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@Andrea1964

deine tochter fordert in ihrer lage etwas zuviel

wir lassen uns auch nicht dazu drängen, schecks auszustellen....

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@Andrea1964

Das ist das Problem bei deiner Tochter: sie will sich nicht helfen lassen. Ich denke, da dir letztendlich die Hände gebunden.

Wenn deine Tochter die Auflagen des Rententrägers nicht erfüllen will, kann sie dazu natürlich nicht gezwungen werden - aber sicher auch zu den angekündigten Konsequenzen führen.

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@Frangge

Nebenbei: Einsicht ist des Öfteren der Weg zur Besserung.

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Dir, liebe Andrea einen langen Atem und viel Erfolg! - An Mut scheint es Dir ja nicht zu fehlen.

Mut ... Eher die Mut des Verzweifelten. Ich kämpfe für meine Tochter, weil sie selbst dazu nicht in der Lage ist und selbst gar nichts tun würde. Ich denke mir, solange wir Eltern da sind können wir ihr helfen, aber ich will sie auch "versorgt" wissen, wenn wir mal nicht mehr da sind. Die Psychotherapeutin und auch ich sind da der Meinung von SiViHa72, wenn sich der Patient innerlich dagegen sträubt, hilft auch die beste vollstationäre Therapie nichts und verschlimmert das Leiden nur noch. Aber wir werden sehen ... Vielleicht ist das Sozialgericht ja mit einer Zeitspanne von 1-2 Jahren zufrieden.

Danke auf jeden Fall für deine aufmunternden Worte!

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Notfalls wird sie auf die Rente verzichten,>

Dann ist ja das Problem erledigt. Wenn sie keine Rente haben will, gibts auch keinen Zwang für diese Therapie. Aber ihr solltet drauf achten, dass eure Tochter dann ohne Einkommen weiterhin versichert ist.

Macht es Sinn, schon vor der Reha den Antrag auf EMR wegzuschicken?

Frage an die Rentenspezialisten: aufgrund zahlreicher orthopädischer Probleme ( Arthrose, Rheuma) Und zusätzlicher Beidseitiger chronischer Schulterluxation war ich schon 4 mal zur Reha in den letzten 5 Jahren und bin seit dem auch AU. Die sozialrechtlichen Anforderungen zur Erwerbsminderungsrente habe ich erfüllt und alleine durch die letzten Rehagutachten erklärt sich zumindestens eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Da ich noch keine psychosomatische Rehabilitation hatte und zur Zeit vorrangig dessen Krankengeld beziehe, habe ich diese beantragt und auch bewilligt bekommen. Antreten werde ich die Reha 6/18. Nun habe ich den Antrag auf Erwerbsminderungsrente hier schon fertig liegen. Alle relevanten Arztberichte und Operation liegen dokumentiert hier vor, diverse psychische und psychosomatische Befunde hab ich. Ingesamt 129 Seiten Befunde plus Rehaberichte und Abschlussberichte von der Schmerklinik und der Rheunaklinik. Nun stellt sich die Frage : schicke ich den Antrag jetzt schon zur DRV? Denn das wird Monate dauern, bis sie das alles durchgearbeitet haben und der Abschluss aus der Reha kann nur noch ein I Tüpfelchen sein. Oder warte ich bis danach? Zeit hab ich. Der Krankengeldanspruch läuft bis 3/19 und dann hätte ich noch 15 Monate Alg1 Anspruch. Also niemand drängt, alles locker. Deshalb frage ich nur, ob es evtl praktisch ist, es so zu machen.

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Rentenverfahren beim Sozialgericht droht trotz Gegengutachten zu scheitern, brauchte dringend Rat

Im Mai 2009 habe ich einen Rentenantrag auf Erwerbsminderung gestellt, da ich schon seit mehr als 12 Jahren krank bin . Zweimal wurde seitens der RV abgelehnt, dann habe ich beim Sozialgericht geklagt (Nov.2012) Befinde mich seit Jahren in Fachärztlicher Behandlung, Diabetis Typ 1, Rheuma, Depressionen,und vieler OP Schulter, Knie, Hände, Ellenbogen, habe Athrosen in den Grundgelenken der Hände usw...Ständige Schmerzen im ganzen Körper, haben zudem mich gezwungen zur Schmerztherapie zugehen, wo ich seit Jahren medikamentös behandelt werde. Bereits 2001 wurde ich amtsärztlich "kaputtgeschrieben" und musste meinen Elektrobetrieb aufgeben. Alle Umschulungsmassnahmen und Wiedereingliederungen hatten keinen dauerhaften Erfolg, da ich immer wieder Depressionenbekam. Deshalb war ich auch schon in den vergangenen Jahre in der Tagesklinik, wo man mir gesagt hat, dass ich nicht nur erwerbsgemindert sei, sondern erwerbsunfähig... Beim Sozialgericht wurde u.a. ein Gegengutachten erstellt, ein Gutachten von einem Orthopäden und der Hauptgutachter war ein Neurologe/Psychiater. Der meinet nach der Untersuchung sogar, dass ich mindestens 4 x operiert werden müsste, damit die Funktionsfähigkeit der Hände eine Aussicht hätte... Jetzt jedoch hat er dem Sozialgericht mitgeteilt, dass ich noch leichte Tätigkeiten vollschichtig verrichten könne...Aber ich kann nicht mehr!!! Bin nach längerer Krankheitsdauer seit letztem Jahr ausgesteuert und beziehe nun Hartz 4. Mein Leistungsbild ist dermassen eingeschränkt, dass ich bei der kleinsten Anforderung total überfordert bin, mittlerweile bin ich 70% schwerbehindert und dieses ganze Kämpfen, ohne bisherigen Erfolg auf Rente schmeißt mich psychisch total aus der Bahn...Seit meinem 42 Lebensjahr habe ich immer wieder Depressionen und immer wieder stehe ich auf, bis ich wieder falle...Alle Freunde und Bekannte sagen, Du hast die Rente noch nicht durch???? Da haben andere viel, viel weniger und sind Rentner und dass es in ihren Augen nicht zu verstehen ist, wenn man so krank ist!!!! Was soll ich jetzt machen? Klage aufrechterhalten und beim Landessozialgericht weiter kämpfen, oder gibt es eine Reha-Klinik bei der man in diesem Fall eine Rentenentscheidung bekommt? Wer hat ähnliches erlebt und kann mir Tipps geben, ich bin am Ende meiner körperlichen und psychischen Kraft und brauche Unterstüzung, wie es jetzt weitergeht...Bin Dankbar für jede Anregung, die mein Rentenverfahren beschleunigt.

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Lohnt sich bei einem Gdb von 30 überhaupt der Aufwand eines Antrages auf EMR?

Eine Bekannte von mir ist echt ziemlich krank. Wirbelsäule, Psyche, Asthma, chronische Migräne usw. Alles lückenlos belegbar. Trotzdem bekommt sie beim Versorgungsamt nur 30 Grad. Sie bekam dann noch zwei künstliche Hüftgelenke und war über ein Jahr krank. Daraufhin wurde auch ihre Psyche noch schlimmer. Stellte einen Verschlimmerungsantrag, wieder nur 30 Grad. Widerspruch mit echt 4 Seiten Begründung, wieder nur 30 Grad....
Nun ja ist ja nicht so wichtig und hat eigentlich mit der Erwerbsminderungsrente nichts zu tun.
Aber wenn schon das Versorgungsamt sind so wenig gehandicapt einschätzt, dann wird es doch wohl die DRV auch?
Gibt Leute mit 60 oder 100 Grad, die sind teilweise gar nicht Erwerbsgemindert. Da hat sie doch mit 30 Grad sowieso keine Chance und kann sie eigentlich die Mühe sparen.
Oder?
Wie sieht hier die echte Erfahrung aus?

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