Erwerbsminderungsrente bei Arbeitslosigkeit?

2 Antworten

Nur, wenn du maximal drei Stunden arbeiten kannst, kannst du verrentet werden. Solange du mehr als drei Stunden arbeiten könntest, giltst du als erwerbsfähig. Nichtsdestotrotz kannst du natürlich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Falls du wider Erwarten damit durchkommst, fällst du aber nicht mehr unter ALG I- oder ALG II-Bezug, sondern müsstest Grundsicherung beim Sozialamt beantragen. Letztlich kommen zwar alle Gelder aus dem Nürnberger Pott, aber intern wird das dann anders geregelt.

Viel Glück :)

Erwerbsfähig nur dann, wenn du mehr als 6 Stunden täglich arbeiten kannst. Bei 3 bis unter 6 Stunden bekommst du eine teilweise Erwerbsminderungsrente !!!

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@RobinHood111

Von wegen..., meine Lebensgefährtin hat MS, laut Amtsarzt des JC kann sie nur max. 3 Std. arbeiten. Sie stellte Grundsicherungsantrag und Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Der Amtsarzt des RV revidierte das und sagte, sie könne zwischen 3 und 6 Std. arbeiten. Daraufhin erfolgte Absage der RV.

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@profanity

Ja, da haben wir das bekannte Dilemma. Der Kampf um die Erwerbsminderungsrente ist härter als der härteste Boxkampf. Ich kann da nur aus Erfahrung sprechen. ich habe 5 Jahre !!! für mein Recht gekämpft.

MS habe ich auch, eine Behinderung seit Geburt, Autismus ... da kommt einiges zusammen. JC und DRV sind wie Katze und Maus, arbeiten vollkommen aneinander vorbei.

Ihr müsst wohl einen neuen Antrag stellen, der wird dann natürlich abgelehnt,Widerspruch, dann Reha. Es gibt einen Rehabericht, arbeitsfähig, also wieder abgelehnt. Dann KLAGE VOR DEM SOZIALGERICHT. Das hat den Vorteil, dass hier ein UNABHÄNGIGER Gutachter den Fall beurteilt. Die anderen Gutachter, Amtärzte u. dgl. arbeiten nämliche a l l e für die DRV. Der Richter am Sozialgericht folgt eigentlich immer dem unabhängigen Gutachter.

Ich könnte euch viel über die perfiden Machenschaften der DRV erzählen. Das steckt viel Willkür und Machtmissbrauch hinter, einfach um Geld zu sparen. Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland zwei paar Schuhe, die nicht zusammenpassen.

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@RobinHood111

Danke, bis auf das Sozialgericht haben wir das bereits durch. Es war schon der dritte Antrag. Da meine Lebensgefährtin nervlich keinen Bock auf weiteren Stress hat und im Grunde völlig egal ist, woher die Kohle kommt (derzeit JC, aber die Arbeitsberaterin hat Verständnis und lässt sie weitestgehend in Ruhe), lassen wir das vorläufig auf sich beruhen. Sollte sich da irgendwann mal was zum Nachteil ändern, wird das SG auf jeden Fall eine Option sein :)

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Meines Wissens nach muss die Erwerbsminderungsrente bei der DRV beantragt werden. Von alleine läuft da nix.

Dann müssen natürlich auch die Voraussetzungen erfüllt sein, sprich: du musst 60 Monate Mindestversicherungszeit aufweisen und in den letzten 60 Monaten musst du 36 Monate versichert gewesen sein.

Wenn der Amtsarzt der DRV dir ein Leistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden attestiert, dann müsstest du eine teilweise Erwerbsminderungsrente bekommen.

Erwerbsminderungsrente und Minijob mit Befreiung von der Rentenversicherungspflicht?

Hallo,

ich beziehe seit 2001 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, musste seither keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Auch nicht ab 2013, da mein Verdienst unter 400 Euro blieb. Durch den Mindestlohn von 8,50 Euro kam ich im März nun auf 430 Euro. Damit müsste ich jetzt Beiträge zur Rentenversicherung zahlen oder mich von der Beitragspflicht befreien lassen. Ich möchte eigentlich letzeres. Nun las ich auf dem Merkblatt zum Antrag für die Befreiung, das die Auswirkungen "die Begründung oder Aufrechterhaltung des Anspruchs auf eine Rente wegen Erwerbsminderung" haben könnte.

Meine Frage: Kann mir die Rentenversicherung dann meine volle Erwerbsminderungsrente streichen oder mindern wenn ich bei dem 450-Euro-Job mich von der Rentenbeitragspflicht befreien lasse??? Vor meiner Rente hab ich seit 1986 durchgängig gearbeitet. Wäre nett, falls sich da jemand auskennt... Svhon mal danke im voraus!

Gruß Harry

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Berufliche Rehabilitation/Umschulung nach Schlaganfall

Hallo zusammen, Nach einem Hirninfarkt hab ich bei der Rentenkasse einen Antrag auf berufliche Rehabilitation gestellt und jener wurde bejaht. Nun, zu meinem eigentlichen Problem, ich selber wohne im Sauerland und bin ohne Fahrzeug aufgeschmissen. Auto datf ich aber wiederum nicht durch meine Einschränkungen fahren. Daher hab ich den Antrag auf eine Umschulung gestellt mit der Bitte die Umschulung in Berlin machen zu dürfen. Heut kam einfach nur der Bescheid dass die LVA mich nun zur Agentur für Arbeit weiterleitet... Und nichts weiter. Argumente wie gesagt habe ich zum einen eine Gehbehinderung und dass ich Sichtfeldtechnisch eingeschränkt bin. Bekomme ich nun Unterstützung die Umschulung in Berlin zu machen und weiterhin bekomm ich unterstützung dort überhaupt Fuss zu fassen? Zu meiner Person, bin LKW Schlosser, hab nun die 70% und das G im Ausweis. Wie sieht es aus? hat da jemand Ideen oder befand er sich in ähnlicher Lage und wie hat er das gemeistert??? Wie sieht es nun aus finanzieller sicht aus nachdem die Rentenkasse meinem Antrag auf beruflicher Rehabilitation stattgegeben hat? und warum werde ich an die Agentur für Arbeit weitergeleitet obwohl ich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis bin (Krankengeld/Krank geschrieben)? Die ganzé Sache wächst mir über den Kopf und ich weiss nicht wie es weiter gehen wird.... Hilft mir denn jemand bei der Wohnungssuche in Berlin? Unterstützt die Rentenkasse meine Argumente? Was ist mit dem Umzug? Fragen über Fragen... wie Gesagt, in dem Bescheid stand nur drin, dass man meinem Antrag <uf berufliche Rehabilitation in groben zügen stattgibt und dass man die örtliche Agentur für Arbeit über mich infornmiert hat....Für jegliche Art von Rat und Tip bin ich im voraus Dankbar.

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Ist es rechtens, dass sich eine Nachzahlung der Rentenversicherung die Agentur für Arbeit und die AOK aufteilen?

Guten Tag,

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Auf anwaltlichen Rat stellten wir dann einen Rentenantrag, wobei es eigentliches Ziel war, dass dieser abgelehnt wird und ich somit wieder in ALG-1 rein komme, bzw. wieder vermittelbar bin. Doch der Rentenantrag ging durch.

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Die Frage auch noch, ob dies überhaupt rechtens ist, dass andere Sozialversicherungen überhaupt Erstattungsansprüche stellen können, auf meine Rente? Im Grunde ist es ja mein Geld und die Sozialversicherungen habe ich auch immer bezahlt.

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Vielen Dank schonmal

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Erhält man eigentlich mehr Versicherungsbeitrag von der Rentenversicherung?

Erhält man eigentlich mehr Versicherungsbeitrag von der Rentenversicherung wenn man Erwerbsminderungsrente hat und arbeitet z.B. 1 Jahr auf 450Euro und zahlt auch den freiwilligen Beitrag ein und nach einem Jahr beendet man den Job ist also weiterhin erwerbsgemindert? Bekommt man dann durch diesen 450Euro Job nach diesem Jahr mehr Rente oder wirkt sich das nur auf die Altersrente aus? Wenn es sich nur auf die spätere Altersrente auswirkt würde es sich überhaupt nicht lohnen hier einzubezahlen. Wenn meine Altersrente bei ca. 400Euro liegt und Erwerbsminderungsrente bei 700Euro müsste ich 300Euro aufbauen. Wieviel Rentenpunkte macht das aus. Kann man das in 10 Jahren schaffen oder lohnt es sich eher nicht?.

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Zahlungsbeginn befristete volle Erwerbsminderungsrente

Hallo,

ich habe im Dezember 2010 Rente wegen Erwerbsminderung für meine Mutter beantragt. Nun habe ich ein paar Fragen bezüglich des Zahlungsbeginns. Es steht zumindest schon zu 99% fest, dass sie die Rente erhält. Gutachtertermin war ja bereits auch schon.

Der Antragsmonat ist somit der Dezember 2010. Also müsste sie in diesem Fall (Ich nenne ihn mal "Fall A"), da es sich sehr wahrscheinlich um eine zeitlich befristete volle Erwerbsminderungsrente handeln wird, die Rente ab dem Monat Juni 2011 erhalten (also 7 Monate nach Antragsstellung), oder habe ich das falsch verstanden?

Nun kam aber vor ein paar Tagen ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung mit dem Hinweis, dass meine Mutter im Jahr 2008 eine Reha absolviert hatte, diese leider nicht erfolgreich war und wir somit das Datum des Antrags für die Erwerbsminderungsrente auf den Monat November 2008 festsetzen können, da laut der Rentenversicherung, meine Mutter schon seitdem voll erwerbsunfähig ist.

Das hieße doch nun, dass der Antragsmonat der November 2008 ist und sie in diesem Fall ("Fall B"), da es sich immer noch um eine zeitlich befristete volle Erwerbsminderungsrente handeln wird, die Rente ab dem Monat Mai 2009 erhalten müsste (eben wieder 7 Monate nach Antragsstellung), oder? Bekäme sie nun also noch eine Nachzahlung? Und wenn ja, ab wann?

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

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