Erwartet Gott zu viel von mir oder bin ich zu wenig bereit zu geben?

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11 Antworten

Hallo Thomasdermann80, 

Du verstehst diese Bibelstelle etwas falsch. Ich versuche es dir mal zu erklären. 

Wenn du den gesamten Vers liest, merkst du vielleicht was uns Jesus da sagen will.

Es will sagen dass es zu unstimmigkeiten in Familien kommen wird wenn jemand anfängt Jesus nachzufolgen. Es kann sein dass sich die eigene Familie gegen einem wendet. Einem bekehrten Vater würde vielleicht von seinem Sohn Widerstand entgegengebracht werden oder einer frommen Mutter von ihrer ungeretteten Tochter. Eine wiedergeborene Schwiegermutter würde von ihrer nicht wiedergeborenen Schwiegertochter gehasst werden etc.

So stehen Christen oftmals vor der Wahl zwischen Christus und der Familie. Und darum geht es, in genau solchen Situationen muss uns Jesus  wichtiger sein als Vater, Mutter, Sohn oder Tochter.

Ein Beispiel in unsere Familie: Meine Mutter ist sehr gläubig mein Vater nicht. Wenn es nach meinem Vater gehen würde dann wäre es ihm am liebsten wenn meine Mutter sich nicht so oft in der Gemeine arrangiert oder nicht jeden Sonntag in den Gottesdienst geht. Weil er lieber Zeit mit Ihr verbringt bei einem gemeinsamen Ausflug oder so. Meine Mutter liebt meinen Vater klar, aber sie lässt sich nicht abhalten den Gottesdienst zu besuchen nur weil es ihm nicht passt. 

Verstehst du was ich sagen will? Gott erwartet nicht, dass wir aufhören unsere Familie zu lieben. Er erwartet aber dass wir Ihm nachfolgen auch wenn die Familie dagegen ist.

LG und alles Gute auf deinem Weg :-)  




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Kommentar von Fantho
03.01.2016, 23:19

Das ist ja schön und gut, aber wie soll sich der FS verhalten, wenn er zwischen der Liebe zu seinen Liebsten und der Liebe zu Gott entscheiden soll? Darf er seine gläubigen Liebsten nicht mehr lieben, als Gott?

Gruß Fantho

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Diese radikalen Forderungen von Jesus richten sich an die großen Scharen von Menschen in seinem Umfeld. Jesus wollte allerdings für seine Vorhaben nur eine Hand voll Gefolgsleute, die ihm für das Gelingen seines Auftrages loyal sein müssen. Um das sicherzustellen, will er durch diesen ,,Anforderungen" die geeigneten Gefolgsleute aus der Masse herausstellen (Du musst wissen da waren eine Menge Leute um Jesus herum, die sich für seine Sache begeistern ließen)

Für Christen heute kann es sich dabei um keine Erwartungen handeln, sondern um eine Art Loyalitätsfrage. Wärst du bereit, dich von Beziehungen zu lösen, weil sie deinem Weg mit Jesus verbarrikadieren ? Stell dir vor du wärst in einer muslimischen Familie aufgewachsen, würdest du von ihr loslassen, wenn sie deinen Glauben nicht akzeptieren ?

Es ist auf keinen Fall einen Grund sich einen Vorwurf zu machen, wenn die Mitmenschen einem wichtig sind, in Gegenteil, ist das doch eine gute Grundlage seinen Glaube in Beziehungen zu leben.

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Lieber Thomas,

der Herr zeigt in den Versen 37-39, dass man die Wahrheit nicht verleugnen darf, um den Kampf zu vermeiden, der auch in der eigenen Familie ausbrechen kann. Wenn jemand um dem Spott zu entgehen, seinen Angehörigen mehr gefallen will als dem Herrn, so ist er seiner nicht würdig.

Bsp.: Der Herr hat mir deutlich gezeigt, dass er mich als Missionar nach Afrika senden will. Ich freue mich auf diese Aufgabe, weil ich mir seiner Führung gewiss bin. Nun kommt meine Mutter und sagt: "Aber Kind, bist du dir auch wirklich sicher? Dort gibt es so viel Gefahren: böse Menschen, wilde Tiere etc. Bleib doch bitte hier und tu mir das nicht an."

Wenn ich dem nachgebe und hierbleibe, liebe ich meine Mutter mehr als den Herrn.

LG

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Gott erwartet nichts von einem Menschen, er liebt ihn vorher schon bedingungslos. Jedoch freut er sich wenn man etwas zu seiner Ehre tut, sei es beten, sei es Lobpreis oder sonst was. Er freut sich, wenn du bei einer Sache Freude hast und du ihn dadurch loben kannst. Ein Beispiel: wenn du als Hobby Fußball spielst, dann bete vor dem Spiel dass er dich im Spiel begleitet und nach dem Spiel, dass er dir die nötige Kraft oder Technik gegeben hat. Er hat Interesse an deinem Alltag, nehm ihn einfach Mit hinein. :)

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Man soll ja niemanden vorschreiben an was er glauben soll. Tatsache ist aber dass es nur eine Wahrheit gibt. Neben Jesus lief damals keiner her und hat alles genau dokumentiert. Erst 100 Jahre nach seinem Tod fing man an zu schreiben. Der eine erzählte es weter usw. Am Ende hat man die Erzählungen aufgeschrieben. Man vermutet heute auch dass es einen Übersetzungsfehler im Vaterunser gab. Die Stelle "und führe uns nicht in Versuchung". Aber warum sollte Gott die Menschen in Versuchung führen? Selbst wenn du dich auf die Straße stellen würdest und ihn wer weis was heißen würdest, dann würde dir nichts geschehrn.

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Gott gibt den glaeubigen Menschen ein Programm, das ihnen bei der Gestaltung ihres Lebens hilft. Dieses Programm enthaelt bestimmte Rechte und Pflichten, Gebote und Verbote. Wenn der Glaeubige diese Vorschriften einhaelt, wird Gott mit ihm zufrieden sein. Wir muessen uns also bemuehen, die Gebote und Verbote Gottes kennen zulernen und zu verstehen, damit wir uns danach richten und sie einhalten koennen.

Z.B. sagt Gott an 1. Stelle, dass wir nur Ihm dienen sollen. Das ist ja eigentlich der Sinn des Lebens. Im diesseitigen Leben werden wir auf die Probe gestellt und das ewige Leben beginnt erst nach dem Tod im Jenseits.

Er hat den Tod erschaffen und das Leben, damit Er uns prueft, wer von uns die besseren Taten verrichtet.

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Gott gibt niemandem zu viel last das die person nicht ertragen kann. Wir sind auf der welt nur zu besuch und werden wieder zu ihn kehren. Die problem sind nur dafür da weil die welt eine klausur ist... ( sicht von einem muslim)

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Jede Liebe, die Du einem anderen Wesen entgegen bringst, bringst Du auch Gott entgegen...

Auch jede Liebe, welche Du einem 'Abtrünnigen' entgegen bringst, bringst Du Gott entgegen...

Und jede Nichtliebe, die Du einem anderen Wesen entgegen bringst, bringst Du ebenso Gott entgegen...

Wir sind hier zu lernen; ua auch die Liebe bedingungslos und uneigennützig weiter zu geben...

Gruß Fantho

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Mach was du willst. Du musst dich nicht an alles halten, was in irgendwelchen Büchern steht, die schon mehrere Hundert Jahre alt sind. 

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Unser ewige Schöpfer erwartet von uns, dass wir Ihm "glauben" (Mt.9,22; Joh.17,21).

Dazu sollten wir Ihm "uns" geben (Röm.8,1-2), damit wir mit Seinem Sohn das Reich Gottes führen können (Röm.6,23; Offb.20,4).

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Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich,
 mit MICH ist das Wort Gottes gemeint und nicht Jesus, Das war den damaligen Juden klar, und das Wort Gottes kann man lieben und auch seine Familie.Das soll heißen das du den Weisungen der Bibel folgen und es mit deiner Familie leben sollst oder es deiner Familie Vorleben sollst.

Du sollst auch nicht deine Familie hassen, das ist eine falsche Übersetzung es muß heißen   Hintenanstellen, nicht Hassen.

28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 
29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; 
30 denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! 

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