Erwachsener Rüde und neuer Welpe. Wie muss ich mich verhalten?

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6 Antworten

Hallo

Klingt alles ganz normal .

Ich würde mir aber ein paar  gute Bücher  über Mehrhundehaltung besorgen.

Ich habe einen 5 jährigen unkastrierten Rüden und einen mittlerweile 5 Monate

alten Rüden den ich im Alter von 8 Wochen bekam.

Im Vorfeld imformierte ich mich bei einer Hundeexpertin , wegen des Altersunterschieds und der Haltung zweier unkastrierten Rüden da ich es in der Konstellation noch nicht hatte.

Die Hundeexpertin ( K. Schlegl - Kofler ) meinte bei dem Altersunterschied sei es überhaupt kein Problem ,den zieht er sich schon .  Sie kenne niemanden der bei der Haltung zweier Rüden größere Probleme habe.

Bei der Auswahl des Welpen darauf achten  einen mit niedrigerem Energielevel als der Ersthund bzw.unterwürfigeren Welpen zu nehmen.

( Das ist aber für sie , da der Hund schon da ist nicht relevant.)

Wenn der Kleine den Großen zu stark nervt , den Kleinen wegnehmen

z.B. an die Box gewöhnen um die Ruhe des Ersthundes zu gewährleisten.

das waren kurzgefasst ihre Empfehlungen.

Allerdings mußte sie bei mir auch nicht soviel sagen , wir kennen uns schon fast 20 Jahre.

Natürlich muß man eingreifen bevor irgendetwas eskaliert. Da ist dann schon etwas Erfahrung vonnöten um die Interaktion der Hunde nicht zu stören. Ich meine damit wenn der Ersthund gerade beim "erziehen "ist.

Sozialerfahrungen (andere Hunde , Umwelt ) muss der Kleine auch alleine machen .Es ist auch ratsam mit  ihm  viel alleine zu unternehmen um die Bindung zum Halter zu stärken.Trainieren sowieso seperat .

Da mein Kleiner Angst vor fremden Hunden hatte  und auch sonst sehr sensibel ist( ohne den Großen ) ging ich zu einer Hundeexpertin , Clarissa von Reinhardt, die selbst 7 Hunde hat , um den Kleinen gezielt ihren eigenen souveränen Hunden vorzustellen.( Nach 4 Besuchen  bei ihr war das gegessen.)

Sieh sah sich auch die Interaktion meiner  2 Hunde an ,  befand sie für gut

und sieht auch keine Probleme wegen des Altersunterschieds .Sagte aber auch : wenn du irgendwas bemerkst was dir nicht gefällt , ruf mich an.

Meine Empfehlung an sie : belesen und einen Experten fragen der sich mit Mehrhundehaltung  auskennt bevor Probleme auftauchen.

LG

Sissy







Bis jetzt kann ich nicht erkennen, dass der Grosse etwas falsch macht. Der Grosse geht weg, wenn der Kleine ihn beim Schlafen stört, das ist nett. Der grosse sagt dem Kleinen er soll seinen Leckerchenball in Ruhe lassen, das ist in Ordnung. Er jagt ihn ja nicht durch die Wohnung. In ein paar Monaten ist der Kleine so weit erzogen, dass keine weiteren Probleme zu erwarten sind. Ob man Hunde zum Studium mitnehmen darf, musst du erfragen. Kenne Leute die Tiermedizin studierten und die Hunde zumindest oft dabei hatten.

oft klappt die vergesellschaftung zwierh und nicht mehr, wenn der altersunterschied zu gross its. dann fuehlt sie der aelterer hund von welpen nur noch genervt..du musst da ziemlich eingreifen und den welpen daran hindern, den aleteren hund staendig zu belaestigen..

einen welpen kannst du auch bei einem 2. hund nicht alleine lassen, viele unis untersagen das mitnehmen von hunden! erkundige dich -sonst brauchst du in der zeit einen hundesitter.

beoachte das verhalte der hund intensiv, hole dir heilfe durch einen hundetrainer, wenn du es nicht slber einschaetzen kanns.

ich glaube eher, dass du den juengeren hund evtl abgeben musst -

Ich würde es noch länger beobachten. Da der Altersunterschied zwischen den beiden recht groß ist, ist es normal, dass der ältere mal genervt ist und dem kleinen aus dem Weg geht und ihn zurechtweist. Das braucht der kleine aber auch, da die Verhältnisse zwischen den beiden geklärt werden müssen.

Ich habe keine Erfahrung damit, habe aber den Ausspruch von E.Trummler im Kopf:

"Man kann einem erwachsenen Rüden keine größere Freude machen, als ihm einen Welpen zu geben. Er wird ihn in seinem Sinne erziehen."

Wenn du aber unsicher bist, würde ich mal einen Hundetrainer kontaktieren.

oder ein hund fuehlt sich durch soe ienen jungen total genervt und moppt den welpen! das ist nicht zu verallgemeinern 

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Na ja, ist ja logisch, dass der Große so regiert, ist ja sein Revier und der Kleine muss sich quasi damit abfinden. Aber da es scheinbar nichts weiter als anknurren und ignorieren ist, würde ich das Ganze erst mal nur weiter beobachten

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