Erwachsen, in Familienversicherung privat - wie ohne Mitwissen des Hauptversicherten zum Arzt gehen?

3 Antworten

Wenn du mit deinen Eltern privat versichert bist, geht die Rechnung an den Versicherungsnehmer. Du bist "nur" versicherte Person. Nur der Versicherungsnehmer kann Rechnungen zur Regulierung einreichen.

In der Rechnung stehen aber nur Zahlen-Codes keine Diagnose

Aber was macht eine Psycho-Therapie für einen Sinn, wenn man nicht mal in der Familie darüber reden kann?

Dann musst Du schon die Rechnung selbst zahlen.

Es ist schlichtweg nicht möglich, dass die Rechnung eingereicht wird, ohne dass der Hauptversicherte zumindest von der Erstattung etwas mitbekommt.

Hallo,

der Hauptversicherte hat einen Vertrag mit der Versicherung, wonach er eingereichte Rechnungen für sich und seine mitversicherten Angehörigen nach den vereinbarten Tarifregeln ganz oder teilweise erstattet bekommt. Angehörige habe keine Rechte auf eine Erstattung.

Was kann man tun?

  • Rechnung privat bezahlen und auf eine Erstattung verzichten (je nach Tarif kan eine Erstattung auch wegen Selbstbehalt, Diagnose etc. auch sowieso ausgeschlossen sein). Wenn man den genauen Tarif für sich selber kennt (steht ggf. auf der letzten Rechnung), kann man sich auch selber bei der Versicherung erkundigen. vor der Behandlung schriftlichen Kostenvoranschlag vom Arzt geben lassen!

  • mit dem Hauptversicherten sprechen. Ggf. mit der Versicherung klären, bis wann man die Rechnung dort einreichen muss (Fristen und Verjährung). Schriftliche Aussagen geben Sicherheit!

Geht es um einen Schüler oder Studenten? Studium geplant?

Gruß

RHW

Krankenkasse nach einem Jahr work and travel

Ich bin am 01.10.12 aus Deutschland ausgereist, um ein Jahr work and travel in australien zu machen. Im Vorhinein habe ich mit meiner Krankenkasse (AOK Nord ost) gesprochen und gefragt, wie ich es am besten anstelle. Dort wurde mir eine anwartschaft angeboten mit der Begründung, man wuerde so "schneller" wieder versichert werden koennen, bei der rueckkehr nach Deutschland. Es sei aber kein "muss". So meldete Ich mich rechtzeitig ab, versicherte mich privat bei der AXA (auslandsversicherung als vollversicherung aber nur im Ausland gültig) und reiste aus. Bei rueckkehr rief ich bei der AOK an, meldete mich zurueck und wurde darum gebeten schnellstmöglich die nächste Niederlassung aufzusuchen. Dort angekommen bekam ich eine mitgliedsbescheinigung und alles war gut. Ich meldete hartz 4 an und gab meine Unterlagen ab. In meinem Bescheid wurde die AOK Nord Ost als meine Krankenkasse benannt und somit war fuer mich alles okay. Ein halbes jahr spaeter nahm ich die Arbeit wieder auf und erhielt von der AOK plötzlich einen neuen Mitgliedsantrag. Ich war dataufhin sehr verwirrt und rief dort an. nun stellte sich heraus, die Mitgliedschaft wurde nicht angenommen, da die AOK davon ausging ich muesse mich privat (wg der axa) weiter versichern. Durch einen Umzug ist moegliche Post, die Situation betreffend, wohl verloren gegangen. Daher konnte ich nicht reagieren. Die AOK argumentiert, die AXA haette mich weiter versichern müssen. Aber der Tarif, den ich bei der AXA hatte, umfasste nur das Ausland. Ein Tarif ohne jegliche gesundheitspruefung, extra fuer work und travel. In der Zeit beim jobcenter war ich nicht einmal beim Arzt, habe die Karte also gar nicht genutzt. Welche Konsequenz könnte das nun fuer mich bedeuten? Ich bin besten Wissens und Gewissens meiner Pflicht nachgekommen. Vorallem weil ich alles auch noch telefonisch vorher erfragt habe... Natürlich kann ich das nun schwerlich beweisen.

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