Erwachsen? Gott bewahre... ^^! Was bedeutet für Euch erwachsen zu sein?

Das Ergebnis basiert auf 29 Abstimmungen

Sonstiges 34%
"Erwachsen sein" bedeutet für mich: 31%
Ich bin am liebsten manchmal kindlich und manchmal "erwachsen". 13%
Ich bin am liebsten vorwiegend kindlich. 10%
Ich bin am liebsten immer gerne "erwachsen". 6%
Ich bin am liebsten vorwiegend "erwachsen". 3%
Ich bin am liebsten gerne kindlich. 0%

26 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
"Erwachsen sein" bedeutet für mich:

Hallo!

Tolle Frage!, gefällt mir.

Also Erwachsensein beinhaltet für mich die grundsätzliche Bereitschaft dazu,

  • kindliche Heile-Welt-Vorstellungen aufzugeben,
  • die frühen Versorgungsansprüche loszulassen,
  • die Konsequenzen aus eigenem Handeln abzuschätzen und zu tragen - heißt für mich auch, alltägliche und umfassendere Paktsituationen zu durchschauen ;-)
  • und natürlich Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,
  • auch, die Umwelt als einen Art Spiegel zu begreifen und das Suchen nach Sündenböcken aufzugeben,
  • die Lust zu wachsen und sich zu entwickeln, sprich sich aus eigenen Prägungen quasi auszuwickeln, ;-)
  • toll für jeden wäre es auch, seine Berufung zu suchen und anzunehmen, denn dann läuft meist alles runder und angenehmer,
  • in Hinsicht auf eine Partnerschaft durch Krisen zu gehen, statt den Partner zu wechseln,
  • sich vom Ich zum Du zu entwickeln.......,
  • Sexualität auf Erwachsenenniveau (stehe ich auf väterliche Männer oder mütterliche Frauen, muss ich mich dauernd durch Eroberungen beweisen?, ..... so ne Dinge....)
Aber wie sieht es bei Euch im Inneren aus ?

Naja, also wie soll ich sagen. In bestimmten Bereichen echt ganz ordentlich. In anderen herrscht das blanke Chaos. :D
Bin ja nicht perfekt. Alles ist meiner Ansicht nach ein Lernprozeß und Manches habe ich ganz gut raus und Anderes klappt einfach noch nicht. Das erlaube ich mir und gut. Aber immer da, wo ich im Ungleichgewicht bin, merke ich ja, dass ich mich selbst damit störe. Deshalb will ich immer wieder mal was ändern auch, damit ich mich leichter leben. Ist dann einfach angenehmer. Spannend, bunt und abenteuerlich bleibt mein Leben damit dann auch noch, was mir recht gut gefällt.

Ich beobachte gerne. So abends, wenn es bei dieser Hitze noch geht, frage ich mich schon ganz gerne, was eigentlich so los war und wie ich so auf alles reagierte. Und weiter, ob ich was ändern sollte, um meine Ziele zu erreichen oder um es schlichtweg einfacher zu haben.

Seid Ihr immer gern erwachsen

Aber nein!, wo denkst du hin .... ;-)))
Würde mich gerne immer wieder mal aus der Affaire ziehen. Schon mal gelingt dies ja auch.
Und immer denke also zumindest ich, muss man es auch gar nicht sein. So ne feine Mischung hat doch auch was!
Wenn ich es schaffe, kindlich zu sein, aber nicht kindisch, also da unterscheide ich!, geht es mir prächtig damit.
Ich denke dabei z.B. an die kindliche Fähigkeit,
ganz im Moment zu leben,
oder die Spontanität von Kindern,
ihre bedingungslose Offenheit, ihr offenes Herz,
ihr Mut! - finde ich Hammer
ihre ungekünstelte Ehrlichkeit - freue mich immer sehr, wenn mir dies mal wieder gelingen wollte..... ;-)))))
oder ihre Bereitschaft, aus Freude zu lernen, nicht aus Pflichtgefühl,
oder diese unglaubliche Bereitschaft zu vergeben, bringt mich immer wieder zum Staunen, jederzeit können sie wieder gut sein.

Ich denke, wir täten gut daran, als Erwachsene uns immer wieder solche ganz großen Eigenschaften anzueigenen bzw. uns darin zu üben. Nicht einzig für Andere, sondern wirklich auch uns selbst zu liebe.

Amen, das sage ich euch:Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Jesus Christus

Das verstehe ich darunter übrigens auch. Also so verstehe ich diesen Christussatz. Nicht kindisch, aber immer wieder mal kindliche Eigenschaften könnten wir wohl schon gut gebrauchen.

Manchmal bin ich natürlich eher verwachsen, als erwachsen.... ;-)))) .... passiert halt auch......

Wer aber nie richtig Kind war, hat vermutlich auch Probleme, erwachsen zu werden. Sicherlich nicht ganz umfassend, Teile und Lebensbereiche halt.....

gibt es auch Momente für Euch, in denen Ihr mal erfrischend kindlich sein möchtet ?

Also wenn die nicht mehr sein dürfen, dann weiß ich auch nicht mehr. Es wäre schrecklich für mich. Aber wie gesagt, das Kindische mag ich nicht wirklich.
Ich bin sehr froh, (meine) Kinder auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, das erinnert mich immer wieder an alles. :D

https://www.zeitblueten.com/news/von-kindern-lernen/

Sonstiges

Hallo!

Ich bin jetzt 28 und muss sagen ------> einen echten Unterschied zu mir mit 18 im Jahr 2008 erkenne ich kaum. Klar wird man "reifer" oder auch gediegener mit den Jahren und es sind Erfahrungen aller Art, die einen prägen und formen, aber so vom Charakter her sei ich laut Freunden und Bekannten noch der selbe. Am Klassentreffen der Realschule nach ca. zehn Jahren kam eine ehemalige Mitschülerin abends, als ich in mein Auto stieg, nochmal her zu mir und meinte, im positiven wäre ich der einzige, der sein "altes Profil" noch erhalten hätte sowohl optisch als auch menschlich... hat mich gefreut, aber es gab mir auch Impulse zum nachdenken.

Ich würde mich nicht als kindlich bezeichnen, aber auch nicht als Spießer, für den alles vernünftig sein muss. Schon als Jugendlicher war ich kein Partylöwe, sondern eher der Gemütsmensch, der einfach nur da war und seinen Weg ging. Manchen hat das noch nie gepasst, mir hat das nie was ausgemacht. Für jeden, der mich kritisierte gab es zwei, die mich gelobt haben :)

Allgemein finde ich es aber immer ganz erschreckend, wie "erwachsen" und "vernünftig" viele in meinem Alter oder die, die in der Realschule so 2-3-4 JAhre unter mir waren und mir jetzt peu à peu im Berufsleben oder irgendwo privat immer wieder begegnen tun und wie die geworden sind ------> wenn ich mir etwa meine Abschlussklasse der Realschule (Abschluss 2007) ansehe, sind das geistig im Grunde ganz uralte trutschige, gedanklich total unflexible, eingerostete und überhaupt nicht an Fortschritt und Leben interessierte, träge Leute geworden, die emotional nur noch drauf zu warten scheinen bis man Erbarmen hat und sie ENDLICH in Rente schickt.. nur zeigen sie es mit sportlicher, modischer Kleidung, flotten Autos und ihrem Partyleben nicht nach außen sondern geben da die jungen, flippigen, frechen Mittzwanziger. 

Deren mit "wir-tun-ja-so-erwachsen"-Allüren verbundenen Spießigkeitsfaktor merkt man erst dann, wenn man sich mit denen unterhält. Es traut sich von vielen Leuten in meinem Alter keiner mehr optisch so offensichtlich "uncool" zu sein ------> aber die Gesellschaft ist gerade in meiner Generation viel verklemmter als es die alten Leute je gewesen sind nur zeigt sie es nicht und übertüncht es mit lässigen Klamotten & Besäufnispartys am Wochenende. Man merkt das erst, wenn man mit denen redet ... und wenn man ihr privates Leben kennt ist man entsetzt: Zwar gibt's moderne Ikeamöbel statt Opas Eichenschränkchen und Namika oder Tim Bendzko im Radio statt Hermann Prey und Bert Kaempfert & draußen steht der finanzierte kompakte 2014er TDI statt 'nem optisch schon ältlich wirkenden altpapierbeigen Omega mit Plüschinterieur ... aber was die denken und wie sie leben, das ist erschreckend & tut echt weh. So nach dem Motto "hey, ich bin 22 & mit der Lehre fertig & MUSS jetzt spießig werden"... schlimm!

Aber man muss die auch zum Stückweit mal verstehen: Die meisten in meinem Alter sind bei "coolen", lockeren Eltern aufgewachsen, die nicht alt werden wollen & deren Kinder, die eben so meine Generation sind, wollen daher gaaaanz anders sein als die Eltern, die sich mit 55 noch auf Partys gehen, den Jeansrock über die Leggings und ein "YOLO"-T-Shirt über weißen Langarm anziehen oder stündlich Fotos bei Instagram posten (was durchaus sogar cool rüberkommen kann, wenn es denn authenthisch ist!). Und diese "neue Spießigkeit" ist aus meiner Sicht nix anderes als das Ergebnis der Erziehung "cooler ELtern", die nicht alt werden wollen/können und die FOrm des Rebellierens durch die heutigen jungen Leute, die dann eben alles "spießig" wollen, weil sie zuhause eine gewisse Geborgenheit vielleicht nicht hatten oder ihnen Vorbilder fehlten, die sie eines Tages auch ihren Kindern bieten wollen. Was mir vielleicht half war, dass ich beim Opa aufwuchs und meine Welt von Leuten dominiert wurde, die spätestens Ende der 90er in Rente gegangen sind. Von denen durfte ich viel lernen, auch über Authenthizität und Ehrlichkeit/Echtheit. Ich glaube, dass das mir sehr viel brachte, wobei ich das auch erst mit ca. Anfang 20 gemerkt habe, als diese Leute zum Großteil nicht mehr da waren und auch mein Opa verstorben war. Als mein Opa starb, habe ich so nach und nach erst gemerkt, wie ähnlich meine Denk- und Lebensweise mit seiner war/ist.

Ich weiß, dass es Leute gibt die mich ernsthaft für spießig halten, aber das berührt mich nicht :) Eine Frau von ca. 40 Jahren sagte mir vor einiger Zeit etwas, über das ich damals sehr intensiv nachdachte -----> sie meine es nicht persönlich, aber ich würde sie so sehr an ihren Vater und ihren Onkel erinnern mit denen sie nie klarkam sowie an den Umgangston der 90er und ihren spießigen Ausbilder, dass sie mit mir einfach nicht kann. An mir würde soooo viel an die 90er erinnern, dass es beinahe wieder wehtun würde -----> sie sagte im O-Ton, ich hätte so einen "dezenten Altherren-Mitleids-Danke-und-Bitte-Tonfall" drauf wie der späte "Derrick" um 1990 und dass ich dann auch noch so einen alten Benz fahre & musikalisch in dieser Zeit lebe, setze dem die Krone auf... ich habe mal ganz locker zugehört und mir gedacht -----> ich lass' die mal babbeln, mein restliches Umfeld gibt mir wiederum weitestgehend Recht und es gibt viele, die genau diese Art an mir sehr gern haben, was mir auch gelegentlich zugetragen wird.

Ich sage mal so: Ich gönne es mir als noch "Kind" zu sein und freue mich an meiner 20-bändigen Fix-und-Foxi-Reihe (der Comic meiner Kindheit) oder mache einfach mal was richtig bescheuertes^^ das ist doch das Salz in der Suppe, nicht zu vergessen sind lustige Touren mit dem alten Benz, wo dann echt in einer Tour 90er-Eurodance oder Michelle läuft und das nicht immer ganz leise -----> dein Püppchen tanzt nicht mehr und der Traumtänzerball, die Blicke der "neuen Spießer" muss man dabei sehen.. einfach lustig immer und immer wieder :)

https://www.youtube.com/watch?v=oDGC7VjyRls

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
Sonstiges

Hey Time,

erwachsen sein, bedeutet ja auch: von den Erwachsenen auf das Leben vorbereitet worden zu sein.

Da in erwachsen werden ja auch das Wort erwachen enthalten ist, sollte man ja auch "geweckt" werden.

Meine Wesenheit ist meistens erwachsen kann aber auch kindlich sein, weil es Spaß macht.

Als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene habe ich mir oft gewünscht unabhängig sein zu können.

In der Mitte meines Lebens habe ich oft festgestellt, das mir sogar jüngere Erwachsene älter vorkamen als ich es Selbst war.

Heute als Erwachsene bin ich vorsichtig geworden und überlege meine Entscheidungen sowohl von der kindlichen als auch von der erwachsenen Seite.

Wie zB. eröffne ich eine Döner Bude? :-)))

Kann ich mir das leisten? Habe ich die gesundheitlichen Voraussetzungen usw..

LG Inkonvertibel

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Vielen Dank für Deine Antwort ! Bleibt nur noch eine wichtige Frage zu klären:

Wie eröffnest Du denn jetzt Deine Dönerbude ?

Gerade dies - ich weiß jetzt auch nicht wieso^^ - interessiert mich ganz besonders... und vielleicht so manchen Community-Kollegen ebenfalls :-)

3

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Liebe Grüße und Danke an alle Antwortenden

Matthias

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