Beinahe Ertrunkene wiederbeleben durch Spritze?

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5 Antworten

Fernsehserien dienen nicht zur Fortbildung von Medizinern. Darum sind es Spielfilme, die mit exakten medizinischen Dingen nichts zu tun haben, Spritzen machen sich in der Dramatik solcher Serien immer gut, auch, wenn die im wirklichen Leben nicht gebraucht werden. Vorstellbar wäre bei Kreislaufversagen eine Adrenalin-Spritze oder bei allergischem Schock eine Cortison-Spritze.

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Kommt drauf an was die Person hat.

Ggf kann man antiarrhythmische Medikamente geben, zb das berühmte Armiodaron.

Das würde zu deiner Szene passen.

Allerdings müsste man da auch andere Life Support Maßnahmen ergreifen, nicht nur Spritze, fertig. Wenn dem so wäre, könnte man sich das Medizin-studium sparen.

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Es gibt kein Wundermittel das man nach Beinahe- Ertrinken verabreichen kann, in Film und Fernsehen ist vieles nicht korrekt dargestellt. Man macht bei Beinahe- Ertrinken ganz normale Reanimationsmaßnahmen, also Thoraxkompression, Beatmung und Defibrillation nach Erforderniss bei Kammerflimmern. Ansonsten die "üblichen" Reanimationsmedikamente, am wichtigsten ist Adrenalin zur Steigerung von Herzkraft und Frequenz. Bei Herzrythmusstörungen gibt man zusätzlich Antiarrithmika wie z.B. Armiodaron. 

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Die Patienten bekommen grundsätzlich eine Braunüle gelegt, damit ggf. was gespritzt werden kann. Es wird was gegen den Schock gespritzt, was zum Kreislauf anregen. Dann gibt es noch unterschiede, ob der Betroffene im Süß- oder Salzwasser ertrank.

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Vielleicht Adrenalin, wenn eine Asystolie oder extreme Bradykardie vorgelegen hat.

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