Erstes Jahr an der Uni - Montag geht es los

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das erste was du an der Uni lernen solltest: Es wird nix so heiss gegessen wies gekocht wird. Auch der Prof wird vermutlich rumtönen, dass bestimmte Bücher unverzichtbar für die Klausur sind (vorzugsweise seine eigenen) und dass man sich die unbedingt kaufen muss. Alles Käse. Ein paar Standardwerke kann man sich im Laufe des Studiums nach und nach zulegen (bei Jura insbes. die ganzen Gesetzbücher), allerdings darfs dann auch mal ne gebrauchte Version sein (schau hierzu mal aufs schwarze Brett deiner Uni oder bei amazon/ebay etc.) und alles andere leiht man sich in der Bib oder teilt es sich mit Kommilitonen. Ungefähr 90% der Bücher die dir empfohlen werden, wirst du nach der Vorlesung nicht mehr brauchen.

Danke für deine tolle Antwort. Wirklich sehr beruhigend. Denn relativ viele StudentInnen, die ich kenne .. rennen bereits allen Bücher hinterher und ich fand das irgendwie nicht ganz einleuchten, schon vor dem eigentlich Studienbeginn alle vermeintlich wichtigen Bücher zu kaufen.

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@TheRaiiinbow

Jaaa das sind dann wahrscheinlich auch die, die sich Sorgen um die richtige, der Mode entsprechenden Tasche machen oder welchen Kuli sie mitnehmen sollen (alles schon gefragt worden hier).

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Wart erstmal ein paar Vorlesungen ab und hör dir an, was die Profs so sagen. Die einen halten sich strikt an ein Buch, dann kannst du das ruhig kaufen, die anderen haben ihr eigenes Skript, das so gut geschrieben ist, dass man höchstens noch ein wenig Begleitlektüre braucht, die man sich auch ausleihen kann.

Und mein Beileid zum Jura-Studium.

Klingt vernünftig! Danke :) Ach .. warum Beleid? Auswendig lernen tu ich schnell. Und ich finde Recht ziemlich interessant ;)

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@TheRaiiinbow

Nunja, in meinen Augen ist das ein knochentrockenes, stinklangweiliges und überlaufenes Studium mit miserablen Berufsaussichten.

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@Physikalisch

Bin ich absolut andere Meinung. Ich studiere an einer relativ guten Uni. Die Gott sei Dank zuvor schon "aussortiert". Somit kann ich das mit dem überlaufen absolut verneinen. Was das knochentrockene und stinklangweilige angeht. Tja .. das kann ich erst verneinen oder bejahen, nachdem ich angefangen habe es zu studieren. Und die Berufsaussichten stehen alles andere als miserabel. Glaubt man der Schweizer Statistik, stehen sie mehr als gut ;)

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@TheRaiiinbow

Mit überlaufen mein ich nicht die Unis sondern die Zahl der Studenten. Gut, in der Schweiz sieht das etwas anders aus, aber trotzdem gibt es viel zu viele Juristen, die alle nur von dem großen Geld träumen und dabei vergessen, dass sie ihr Leben damit verbringen könnten, Nachbarschaftsstreits und irgendwelche Rechtsansprüche anhand von dicken Gesetzbüchern zu prüfen. Echt spannend.

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@Physikalisch

Studierst du zufällig Physik? Das finden viele knorztrocken. Aber Gott sei Dank kann ja jeder das studieren, wofür er sich interessiert.

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@Physikalisch

Ich finde den Gedanken Ehekriege oder bei Nachbarschaftsstreiterein Lösungen zu finden alles andere als langweilig. Mir geht es nicht um das Geld .. sondern darum, dass ich den Beruf interessant finde. Natürlich gibt es viele JuristInnen .. liegt aber meistens daran, dass es einfach als "einfaches" Studium angepriesen wird und viele keine Ahnung haben, was sie studieren sollen .. also fangen sie mit dem Studium an.. Darum gibt es in der Schweiz gewisse Verfahren, um nicht "geeignete" StudentInnen vom "falschen Weg" abzubringen.

Im Endeffekt bleibt es jeder Person selbst überlassen was er/sie studieren möchte. Ob Mathematik, Physik oder Rechtswissenschaften .. Jeder hat andere Vorlieben und Vorstellungen von un/interessanten Lernstoff.

LG

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