Erstes Auto nur um die Versicherung runterzubekommen?

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12 Antworten

Hey Claapz,

da gibt es bessere Möglichkeiten, welche mit weniger oder gar keinen Kosten auskommen: die Mopedregelung (2 volle schadenfreie Versicherungsjahre z.B. bei der DEVK) kostet viel weniger als ein Auto rumstehen zu lassen

oder einfach 3 Jahre zu warten und die Führerscheinregelung in Anspruch nehmen - kostet dich nichts ;-)

Gruß siola55

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Laut einem deiner Kommentare willst du das Auto ungenutzt ein paar Jahre rumstehen lassen, nur damit dein Versicherungstarif sinkt.

Hast du mal gerechnet, wieviel dich dieses Vorhaben kosten würde (Kaufpreis, Versicherung, Steuer, Anmeldung, Abmeldung, Verschrottungskosten), und wieviel Versicherungsbeitrag du danach sparen würdest?

Auch wenn du jetzt noch nicht wissen kannst, welches Auto dir in ein paar Jahren holen wirst und wie teuer dessen Versicherung sein wird, sage ich aus dem Bauch heraus, dass sich das nicht lohnen wird.

Wie es billiger geht, steht z.B. in der Antwort von schleudermaxe.


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... und warum ein Auto?

Hier bei uns gibt es eine kleine Vespa mit großem Kennzeichen und die steht im Stall und kostet so rd. 50 EUR für 6 Monate Saison. Denn damit gibt es ja im Folgejahr die nächste SF-Klasse.

Mit 23 kommt ggf. die ZFR mit Beginn SF-Klasse 4 und 48% Beitrag, so jedenfalls bei meiner Versicherung.

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Nen Mazda MX-5 ist günstig in der Versicherung und im Unterhalt und den musst du nicht rumstehen lassen...

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Wenn du das richtig konsequent machen willst, kauf' dir die Reste einer verunfallten 125er oder so was, und lasse sie als "Motorrad mit 10PS" zu. Hauptsache sie hat noch TÜV.

Soweit ich weiß, interessiert es weder das Amt noch die Versicherung, ob der Halter auch den passenden Führerschein für sein Fahrzeug hat. Der ist nur dafür relevant, ob du es fahren darfst.

Selbst ein Jahr reicht ja schon, um von der Auto-Haftpflicht ordentlich was wegzuschaffen.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1\_20iehymlICky8\_S5\_qmKeHIwwBYk7PaPTkmuRLISNo/edit#gid=0

Solltest du es schaffen, den Hobel unterdessen instand zu setzen und im Anschluss durch den TÜV zu bringen, kriegst du ihn womöglich sogar gewinnbringend verkauft (oder kommst zumindest plusminus Null da raus.) Bei Motorrädern ist das nicht so unrealistisch wie bei Autos, es gibt einen florierenden Gebrauchtteilehandel und alles.

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Kommentar von Claapz
08.03.2017, 14:07

Also wird nicht differenziert bei der Versicherung zwischen Auto und Motorrad?

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Daran kann Dich niemand hindern. Günstiger würde es dann noch über die Zweitwagenversicherung.

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Besteht evtl das deine Eltern den Wagen als Zweitwagen anmelden, dann sinkt auch die Versicherung.

Welchen Wagen hast du vorher gefahren?
Wir haben das Glück, wenn unser Sohn sich jetzt einen Wagen holen würde, er mit 125 % beginnt, da er 3 Jahre meinen Wagen gefahren hat.

Erkundige dich bei verschiedenen Versicherungen.

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Kommentar von schleudermaxe
08.03.2017, 13:36

... tolle Versicherung!

Meine benötigt 75% für die Kids unter 23 und für die darüber 48%.

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Kommentar von siola55
09.03.2017, 07:55

Wir haben das Glück, wenn unser Sohn sich jetzt einen Wagen holen würde, er mit 125 % beginnt, da er 3 Jahre meinen Wagen gefahren hat.

Hey Grauspecht, das war einmal vor 5 Jahren!!!

Seit der Einführung der neuen u. auf SF 35 erweiterten Rabattstaffel für alle Neuverträge seit 2012 gilt bei der Einstufung SF 1/2 ein Beitragssatz von ca. 60% bis max. 85%!

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Soweit ich weiß, gibt es die Möglichkeit Versicherungstarife von Großeltern oder so zu übernehmen. Die haben dann IdR recht niedrige Beiträge.

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Kommentar von Skinman
08.03.2017, 13:45

Man kriegt aber keinesfalls mehr Jahre angerechnet als man den Lappen hat, und dafür sind sämtliche Jahre der entsprechenden Oma dann "weg."

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Grundsätzlich funktioniert das. Ob es sich lohnt ist eine andere Frage. 

Sicherlich sinnvoller mit einem Motorrad oder Leichtkraftrad, das ist günstiger. 

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Nein, so funktioniert das nicht.

Einfach mal ein bisschen lesen und verstehen:

So sparen junge Fahrer bei der Autoversicherung

http://www.finanztip.de/kfz-versicherung/fahranfaenger/

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Kommentar von Skinman
08.03.2017, 13:51

Da steht nirgends, dass das nicht geht.

Dafür stehen da gewisse nicht irre realistische "Tipps" wie beispielsweise das mit dem "Vermeiden typischer Anfänger-Autos".

Selbst wenn man sich Mühe gibt, das zu tun, und damit seine Auswahl enorm einschränkt, kommt man mit einem auch nur halbwegs "normalen" und nicht zu alten Pkw trotzdem nicht unter Typklasse 14, und das ist immer noch ein für nicht wenige junge Leute irrsinniger Jahresbeitrag von plusminus grob anderthalb Mille.

Da ist man also immer noch im Bereich, wo andere Leute sich fahrbereite Autos für kaufen, die sie dann mit Glück sogar noch anderthalb, drei Mal über den TÜV bringen.

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Dafür reicht auch ein einfaches Motorrad/Leichtkraftrad.

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Wow das ist... die größte Geldverschwendung beim Versuch Geld zu sparen xDD

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Kommentar von Skinman
08.03.2017, 14:08

Das muss man nur vorher richtig durchkalkulieren.

Die größte Geldverschwendung sind die ganzen Dieselfahrer, möchte ich meinen. Die durchschnittliche Jahresfahrleistung in Deutschland liegt bei nur 13.000 Kilometern im Jahr, da kann sich ein Diesel für einen Großteil dieser Leute schon rein statistisch gar nicht rentieren.

Ich will allerdings zugeben, dass der größte Vorteil hinterher dann vermutlich darin besteht, dass man auf dem Gebrauchtmarkt einfach mehr Auswahl hat und nicht zwangsweise auf einen abstrusen runtergerittenen Kleinwagen festgelegt ist, nur weil der Typklasse 14 hat, sondern sich für den gleichen Preis dann vielleicht auch so was wie einen Hyundai Sonata mit Typklasse 19 hinstellen kann, wo man sich sonst an der Haftpflicht dumm und dämlich zahlen würde.

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