Erster WG-Bewohner - Tipps Mitbewohnersuche, Regeln und was man allgemein beachten sollte?

2 Antworten

Ich habe allerdings den Vorteil, dass ich der erste Mieter bin und dementsprechend meine zukünftigen Mitbewohner selbst aussuchen darf. 

Ich nehme mal an Du hast einen Mietvertrag über ein Zimmer und nicht über die ganze Wohnung; dann kannst darfst Du noch andere Mitbewohner suchen, wenn der Vermieter Dir das erlaubt hat, aber letztendlich entscheidet er, wenn er als Mieter haben will.

Hast Du die ganze Wohnung gemietet und die Erlaubnis zur Untervermietung, dann darfst Du Dir Mieter suchen und Du bist dann deren Vermieter bzw. Vertragspartner.

Worauf sollte ich bei der Mitbewohnersuche achten?

Das ist vielleicht gar das Wichtigste von allen Punkten, deshalb auch zuerst. Wie gehe ich sicher, dass ich mir keinen asozialen und faulen Störenfried in die Wohnung hole?

Das ist reine Glücksache, es sei denn man hat eine sehr gute Menschenkenntnis. Man kann den Menschen nun einmal nur vor den Kopf schauen...

Ich möchte ungern jedes Wochenende Party in meiner Wohnung... Sollte man Regeln aufstellen? 

Man sollte regeln aufstellen aber vertraglich etwas zu verbieten dürfte schwierig sein.

Google mal:

tipps zur wg-gründung

Da kommen einige Links mit nützlichen Infos.

Internet-Haftung

Hier was zur rechtlichen Sache bezüglich Haftung.

https://www.e-recht24.de/news/tauschboersen/7465-filesharing-in-wgs-haftet-der-hauptmieter-fuer-seine-wg-mitbewohner.html

https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/internet-neue-medien/1036/wer-haftet-bei-illegalen-downloads/

Hier ein Formular was Du ausdrucken kannst:

https://ggr-law.com/fileadmin/downloads/Haftungsfreistellungserklaerung-Wohngemeinschaft-Formular.pdf

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der richtigen Wahl der Mitbewohner.

Noch ein Tipp:

Vermieter bevorzugen sehr oft Frauen in einer WG, weil sie oft ordentlicher und ruhiger sind.

Seit wann darf man sich die Mitbewohner aussuchen, weil man der erste Mieter ist?

Das darfst Du nur dann, wenn Du die Wohnung selbst gemietet hast und untervermieten darfst oder wenn der Vermieter Dir das ausdrücklich gestattet.

Man schaut den Menschen nur auf die Stirn, nicht ins Hirn.

Was nach außen ordentlich aussieht, muss es nicht unbedingt sein, während so manch langhaariger Zottel ein sehr friedliches Wesen hat.

Die Störerhaftung gilt nicht mehr, Du bist also eh nicht dafür verantwortlich, was andere im Netz machen. Zusätzlich kannst Du Dir ja unterschreiben lassen, dass die Mitmieter sich verpflichten nix Illegales im Netz zu machen.

Lärmempfindlich und introvertiert ist nicht so gut in einer WG.

Ich würde da für ausreichend Ohrenstöpsel sorgen.


Brauche ich eine behördliche Bescheinigung nach Auszug aus WG?

Hallo Community,

bis vor kurzem (vor dem 01.11.2015, das alte Meldegesetz war noch gültig) wohnte ich in einer 2-Personen-WG. Einen eigenen Untermiete-Vertrag gab es allerdings nicht, ich pflegte ursprünglich ein sehr gutes Verhältnis zu meinem ehemaligen Mitbewohner. Diese WG zerbrach wegen Streit und endete im Zerwürfnis. Der Streit wurde vom Mitbewohner herbeigeführt.

Der Mietvertrag zur Wohnung lief auf seinen Namen. Die Vermieter hatten Kenntnis von meinem Einzug dort und gestatteten es schriftlich in seinem Mietvertrag. Die Mietaufwendungen regelten mein ehem. Mitbewohner und ich einvernehmlich mit Vereinbarung per Handschlag.

Inzwischen lebe ich in einer andren Stadt, in einem anderen Bundesland. Ich bin natürlich nun behördlich hier, und nicht mehr in der vorherigen Gemeinde, gemeldet. Der gemeinsame Haushalt wurde sauber getrennt, alle Schlüssel zurück übergeben, offene Posten beglichen, etc.

Jetzt, nach meinem Auszug, beharrt der ehemalige Mitbewohner darauf, eine Abmeldebescheinigung bzw. den Beleg meiner neuen behördlichen Meldung von mir zu erhalten.

Warum? Welche Grundlage hat er, dies von mir zu verlangen? Vielen Dank für eure Antworten.

Beste Grüße

Nachtrag:

#1 Meine neue Adresse habe ich ihm am Tag meines Auszuges bereits mitgeteilt.

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Heute kam ein Brief an meinen Mitbewohner (wohne in einer WG seit Anfang des Monats) Dieser besagt, dass er laut Vereinbarung, die abgelaufen ist (er sagt er hat diese Vereinbarung nie getroffen!), über 400€ zahlen muss. Wenn ich mich als neuer "mit"-Mieter anmelde für den Rundfunkbeitrag (was er auch nicht zuvor getan hat) muss ich seine schulden übernehmen oder laufen die auf seinen namen trotzdem weiter? btw, er lebt in der Wohnung seit mehreren Jahren vor mir ;)

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