Erster richtiger Job und kein Plan vom Rechtlichen?

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6 Antworten

Hallo NyyyNyyy,

die meisten der bisherigen Antworten kannst du einfach vergessen.

Als Student wirst du erst GKV-Pflichtig, wenn du mehr als 20 Stunden die Woche arbeitest. Dabei ist die Höhe des Einkommens völlig egal.

Bedeutet, du kannst in der PKV versichert bleiben.

Gruß N.U.

Da du bis zu 20 Stunden die Woche Arbeitest bist du Werkstudent und als Werkstudent bist zu versicherungsfrei in der KV und PV, unabhänig davon wie hoch dein Einkommen ist.

Als Student bist du grd. versicherungspflichtig, wie ich das verstanden habe bist du nicht erst jetzt neu eingeschrieben? Dann musst du dich bereist von der Krankenversicherungspflicht als Student befreien lassen haben. Somit bist du auch als Student versicherungsfrei.

Das heißt also du bist überall versicherungsfrei und kannst bzw. musst dich sogar privat versichern.

Tätigkeiten während des Studium sind versicherungsfrei, d.h der Arbeitgeber zahlt keine Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung, sondern führt lediglich Beiträge in die Rentenkasse für dich ab. und dafür muss der Arbeitgeber eben eine Meldung an eine Krankenkasse machen, da die Krankenkasse die Einzugsstelle für alle Sozialversicherungszweige ist, so eben auch für die Rentenversicherung.

und da, wie schon erwähnt, keine Beiträge zur Krankenversicherung abgeführt werden, kannst du auch weiterhin in der PKV bleiben.

noch eine Frage zum Schluss. du bist Student und PKV. du hast dich von der Versicherungspflicht demnach befreien lassen (zu Beginn des Studiums). du weißt, dass du dein ganzes Studium lang nicht mehr aus der PKV rauskommst, auch wenn sich die Versicherungsbedingungen bzw. Voraussetzungen bei deinen Eltern ändern?

Hm, bei dir sind zwei Sachen die unter Umständen Probleme geben könnten.

GENERELL muss man sobald du mehr als 450 Euro im Monat verdienst gesetzlich versichert werden. Du kannst erst dann auf diese gesetzliche Versicherung verzichten, wenn du über 4.687,50 € im Monat verdienst.

Als Student bist du allerdings generell familienversichert. Hier gibt es aber Grenzen die du nicht überschreiten darfst, um weiterhin als hauptberuflich "Student" zu zählen.
Hierzu zählt, dass du die von dir schon geschriebenen 20 Stunden maximal in der Woche arbeiten darfst. Für die Familienversicherung ist dann relevant, das du GLEICHZEITIG die bereits beschriebene maximale Entlohnung von 450 Euro im Monat nicht überschreitest. Hier ist nicht relevant ob du tatsächlich einen 450 Euro Job hast, sondern ausschließlich ob du weniger als 450 Euro verdienst!

Von deiner Beschreibung her wirst du wahrscheinlich tatsächlich in die gesetzliche Versicherung wechseln müssen.

Alternativ könntest du mit deinem Arbeitgeber aushandeln, dass du nie mehr als XX Stunden im Monat arbeitest, also immer unter 450 Euro verdienst. Ob der das mitmacht ist da die andere Frage.

Kommentar von MiaMaraLara
14.06.2016, 18:53

Hier werden ein paar Sachen durcheinander geschmissen. 

Zum einen besteht eine Familienversicherung in einer GKV nur bis zum Einkommen von 415 / Monat mit Ausnahme eines Minijobs (hier 450 Euro).

Beides ist ausgeschlossen.

Dann geht es zur Prüfung ob er hauptberuflich Student ist (wie du sagtest). Hierbei wird aber geprüft in welche Tätigkeit seine Arbeitskraft hauptsächlich investiert wird (unabhänig vom Einkommen), also ob er Werkstudent ist . Das ist er mit bis zu 20 Std/Woche = versicherungsfrei in KV/PV.

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Hi NyyyNyyy,

Infos hierzu findest du in der minijob-zentrale.de unter -> Gleitzone:
wie z.B.:

Beschäftigungen in der Gleitzone zwischen 450,01 und 850,00 Euro

Bis 31. Dezember 2012 waren Arbeitnehmer in der sogenannten Gleitzone
beschäftigt, wenn das monatliche Arbeitsentgelt zwischen 400,01 Euro und
maximal 800,00 Euro lag. Zum 1. Januar 2013 wurde die Verdienstgrenze
in der Gleitzone angepasst. Die Regelungen zur Gleitzone gelten seit 1.
Januar 2013 in der Entgeltspanne zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro.
Während es sich bei einem Arbeitsentgelt bis zu 450,00 Euro im Monat um
eine geringfügige Beschäftigung handelt, sind Beschäftigungen mit einem
Arbeitsentgelt in der Gleitzone versicherungspflichtig.

Jetzt arbeite ich auf flexibler Stundenbasis (max. 20 Stunden in der Woche) und es handelt sich um kein 450 Euro Job!

Bei einem Mindestlohn von 8,50 €/Std. wären dies im Monat 20 Std./Woche x 4,3 Wo = 86 Stdn./Monat max. x 8,50 €/Std. = 731 € pro Monat; somit liegst du mit deinem Bruttolohn in der Gleitzone und dein Arb.geber muß dich anmelden bei der Krankenkasse!

Der meinte aber er muss mich dort melden und die gesetzliche meldet sich
dann wiederrum bei meiner privaten und ich bleib dann auch privat.
Stimmt das?

Näheres hierzu in dem Link hier: www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/14_besonderheiten_bestimmter_personengruppen/node.html

Gruß siola55

Kommentar von siola55
14.06.2016, 18:58

Wer sich an einer Hochschule immatrikuliert, ist üblicherweise entweder über seine Eltern familienversichert, unterliegt in der Kranken- und Pflegeversicherung der Versicherungspflicht als StudentIn oder ist privat versichert. In einem zusätzlich aufgenommenen Job entsteht dagegen in der Kranken- und Pflegeversicherung keine Versicherungspflicht (als Arbeitnehmer). Dies gilt auch für die Arbeitslosenversicherung.

Nachzulesen in dem Link hier unter
III. Mehr als geringfügige Jobs

www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/jobben.php?seite=4#pAIII

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Kann sein. Hab mir privat Krankenversicherung noch nie leisten können

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