Erster arbeitstag..Mobbing?

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7 Antworten

Also, erst einmal tut mir das leid zu lesen, weil ich mir das ungefähr vorstellen kann, da es damals bei meinem Praktikum im Krankenhaus so ähnlich war. Helfen kann ich zwar nicht, aber ich würde dir raten es wenigstens erst einmal eine Woche dort zu versuchen, denn nach dem ersten Tag kann man die ganze Situation noch nicht vollständig beurteilen.

Versuch morgen einfach so wenig wie möglich zu fragen außer bei dringenden Sachen, auch wenn das natürlich doof ist. Und wenn sie dich wieder runtermachen, würde ich an deiner Stelle einfach ganz nett sagen, dass du noch nie in einem Altersheim gearbeitet hast. Am besten ist, du entschuldigst dich einfach wenn du scheinbar wieder etwas falsch gemacht hast oder eine Frage hast, denn bei mir waren die Leute dann doch freundlicher, weil sie merkten, dass ich total unsicher bin :)

Einfach immer freundlich sein, aber es ist kein Grund nach dem ersten Arbeitstag an sich zu zweifeln!!! Verlier nicht den Mut, denn dir sollte bewusst sein, dass man auf so einen Menschen wie dich nicht verzichten kann, da es ohnehin schon zu wenig Pflegekräfte gibt. Also Selbstbewusstsein!! :) Ich wünsche dir viel Glück

LG, Vanessa :)

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Nein auf gar keinen Fall! Red dir sowas erst gar nicht ein! Ich verstehe dich gut ich hatte sowas auch einmal. Gehe morgen dort hin und versuche so zu tun, als ob nichts gewesen wäre. Vielleicht möchten sie dich nur "testen". Denke daran was du gelernt hast und setze es so um und wenn du gar nicht mehr weiter weist, dann frag höflich nach was du ja heute auch schon gemacht hast. Wenn es sich nach ein paar Wochen gar nicht mehr legt, dann schau dich nach einer neuen Arbeitsstelle um, weil sowas sich keiner gefallen lassen brauch. Lass den Kopf nicht hängen!

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Naja - du hast dich als Fachhelferin mit Berufserfahrung beworben - da erwartet man etwas mehr Selbständigkeit. Dazu kommt, wie du sicher weißt, dass die Kollegen ständig überlastet sind und sich daher nicht übermäßig freuen, eine Neue einzuweisen.

In dem Job musst du dir ein dickeres Fell zulegen, nicht alles persönlich nehmen und schnell das Fehlende lernen.

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Die haben einfach mehr von dir erwartet und wahrscheinlich sind sie alle so im Stress, dass sie jemanden suchen, auf dem sie herumhacken können. Ich würde morgen erst mal kurz klarstellen, was du kannst und was du nicht kannst. Und es wäre hilfreich, wenn man dir einfach sagt, was zu tun ist, anstatt hinterher zu maulen.

Jedenfalls solltest du am Montag mit der Heimleitung reden und dir von daa Unterstützung holen. Ob du im falschen Bereich bist, kann ich nicht sagen, aber es heißt ja: Aller Anfang ist schwer - also nicht gleich am ersten Tag alles hinschmeißen.

Und was deinen Freund betrifft, da frage ich mich ernsthaft, was das für ein Freundchen ist?

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Habe mir die ersten Zeilen durchgelesen und hätte schon kotz.. können. Eine Einarbeitung ist das A und O. Auch als Pflegefachkraft bestand ich immer auf eine korrekte Einarbeitung. Man muss die Abläufe kennenlernen.
Du kennst die BW nicht, kannst nicht wissen wer noch steh- Geh fähig ist, wer Schluckstörungen hat usw. Normalerweise solltest Du erstmal nur mitlaufen.
Ich würde umgehend Gespräch mit der PDL suchen zwecks Einarbeitungskonzept!
Natürlich hast Du schon Berufserfahrung, da erwartet man das Du einiges kannst. Eine Einarbeitung gehört trotzdem dazu!!!!

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Georg63 02.01.2016, 18:24

erstmal nur mitlaufen.

Gibts das wirklich? (In jedem anderen Beruf wahrscheinlich, aber nicht in einem Pflegeheim)

Sie ist "nur" Helferin - da werden keine Behandlungssachen erwartet.

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viomio82 02.01.2016, 18:29

Also arbeite im KH aber war 2 Jahre in einem Pflegeheim tätig. Dort gab es auch für Hilfskräfte ein Einarbeitungskonzept und sie liefen 2 Tage nur mit. Ich finde alles andere unverantwortlich. Klar das Problem ist als Fachkraft kann man immer den Mund aufmachen, ist ja Fachkräftemangel überall. Als Helfer ist es schon schwieriger etwas passendes zu finden aber trotzdem darf man nie vergessen dass man mit Menschen arbeitet. Das sagt mir jetzt schon über das Heim, das dort unprofessionell gearbeitet wird und die Leitung keinen Plan hat. Ich finde es unverantwortlich. Kenne die Problematik von meinem Freundeskreis aber so etwas darf nicht sein!

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Ich behaupte einfach mal das man als Pflegekraft leicht was neues findet wenn man den Medien glauben darf. Wenn sich das nicht bessert ab montag wirst du auch nicht glücklich da, bzw sollte man sich sowas dann nicht antun.

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Georg63 02.01.2016, 18:11

Die beschriebenen Einstiegsprobleme hätte sie in jedem Heim. Sie muss erstmal nachholen, was ihr in der Ausbildung nicht beigebracht wurde.

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axoni 02.01.2016, 18:12
@Georg63

ok, ich kenne mich in den Beruf nicht aus aber wenn bei uns neue kommen aus der Ausbildung machen wir sowas nicht. Wenn es aber in diesen Beruf gang und gebe ist, ist das schon traurig

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Georg63 02.01.2016, 18:26
@axoni

In dieser Branche geht es schon ziemlich hart zu, da praktisch ständiger Personalmangel herrscht und die Bewohner ja trotzdem versorgt werden müssen.

Im vorliegenden Fall geht es um recht einfache Arbeiten und eine Helferin mit Berufserfahrung. Sie hat halt das Pech, dass ihr bisher wichtige Grundlagen nicht beigebracht wurden.

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Hab ich das jetzt richtig verstanden? Du bist eine Pflegehelferin, also keine ausgebildete Altenpflegerin? Eine Altenpflegerin hat bessere Ausbildung, kann daher mehr, und verdient auch sicher mehr wie du. Stimmt das so? Von dir wird aber die Arbeit von einer ausgebildeten Altenpflegerin erwartet bei geringerem Lohn? Dann würde ich das mal mit der Pflegedienstleitung(oder ähnliches) reden!

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Georg63 02.01.2016, 18:29

"Stimmt das so?"  Bis dorthin ja, aber für deine nachfolgende Vermutung gibt es in der Frage keine Anhaltspunkte. Alles was sie erwähnt sind reine Helfertätigkeiten.

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wolfram0815 02.01.2016, 18:33
@Georg63

Da hast recht. Ich habe aber heraus gelesen, dass sie sofort alles selbstständig können muß. Obwohl alle wissen, dass ihre Arbeit bisher anders aussah, bekam sie null Verständnis. 

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