Erste mietpeserhöhung nach 15 Jahren!

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Mieterhöhung

Eine Mieterhöhung müssen Vermieter und Mieter miteinander vereinbaren. Die Miethöhe klann nicht einfach von einem Vertragspartner abgeändert werden. Andere Regeln gelten für Für Modernisierungs-Mieterhöhungen.

Will ein Vermieter die Miete erhöhen, so kann er dem Mieter nicht einfach mitteilen, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt eine höhere Miete zu zahlen ist. Die Miethöhe ist eine vertragliche Vereinbarung, die nicht einfach von einer Seite abgeändert werden kann. Beide Vertragsparteien müssen eine Erhöhung der Miete vereinbaren. Konkret bedeutet das: Der Vermieter muss den Mieter um Zustimmung zu der Mieterhöhung bitten.

Das bedeutet aber nicht, dass der Mieter ein Mieterhöhungsbegehren des Vermieters einfach abschmettern kann. Vielmehr kann der Vermieter vom Mieter die Zustimmung verlangen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Zustimmung zur Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete kann der Mieter laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 558) nicht verweigern. Der Vermieter muss die Mieterhöhung begründen, indem er entweder auf einen Mietspiegel, eine Mietdatenbank, ein Sachverständigengutachten oder drei Vergleichswohnungen Bezug nimmt.

Allerdings gilt eine sogenannte Kappungsgrenze: Innerhalb von drei Jahren darf der Vermieter die Miete um höchstens 20 Prozent erhöhen - selbst dann, wenn die bisherige Miete weit unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Sein Mieterhöhungsschreiben kann der Mieter frühestens ein Jahr nach Inkrafttreten der letzten Mieterhöhung losschicken. Die Frist, ab wann die Erhöhung gültig ist, beträgt drei Monate. Somit ist eine Mieterhöhung frühestens 15 Monate nach Inkrafttreten der letzten Mieterhöhung statthaft.

Wenn ein Mieter einer Mieterhöhung nicht zustimmt, obwohl diese statthaft ist, so muss der Vermieter seinen Mieter auf Zustimmung verklagen. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, das Mieterhöhungsverlangen also formal richtig war und auch tatsächlich nicht mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangt wird, so hat der Mieter bei einem Mieterhöhungsverfahren vor dem Amtsgericht allerdings schlechte Karten.

http://ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/mietrechtslexikon/artikel/artikel/mieterhoehung-modernisierungs-mieterhoehung.html

Weder noch... Um max. 20 % darf die Miete in diesem Fall erhöht werden.

Die Höchstgrenze liegt bei 20 %, und das auch nur wenn der ortsübliche Mietpreis dies hergibt. Aber wenn nach 15 Jahren die erste Mietpreiserhöhung gemacht wird, dürfte dies kein Problem sein. Danach kann erst wieder in 3 Jahren der Mietpreis angeglichen werden nach den selben Maßstäben. Grundlage sind entweder 3 Vergleichsobjekte, Mietspiegel falls vorhanden oder Gutachten - oder eine einvernehmliche Vereinbarung über den neuen Mietpreis zwischen Mieter und Vermieter.

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