Erste Fahrstunde - Eure Meinung

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13 Antworten

Also ich durfte gleich am Anfang schon ans Steuer allerdings nur lenken. Den rest hat alles der Fahrlehrer gemacht bis wir aus der stadt draußen waren und dann gings so weiter wie bei dir.

Ich hatte im tiefsten Winter bei Schnee meine erste Fahrstunde. Herrlich! Ich wurde von Zuhause abgeholt und durfte erst nur lenken und blinken, mein Fahrlehrer hat geschaltet, Gas gegeben und gebremst (natürlich!). Ein doofes Gefühl. Wir sind dann auf einen großen Parkplatz gefahren und er hat mir einige Sachen erklärt und gezeigt, dann ging es wieder auf die Straße.

Nie wieder Fahrschule! Ich hab´s gehasst!

Na, ist doch toll, wenn es gleich bei der ersten Fahrstunde so gut geklappt hat. An meine kann ich mich nicht mehr sooo erinnern. Ist schon über 20 Jahre her. Weiß nur noch, daß mein Fahrlehrer mich damals vor der Berufsschule abgeholt und meine Freundin ein wenig belustigt gekichert hat. Das war jedoch von ihr keineswegs böse gemeint. So war das halt damals bei uns. Bei meiner ersten Motorradfahrstunde bin ich von meiner Fahrschule aus losgefahren, und mein Fahrlehrer ist neben mir hergelaufen. War 'nur' eine kleine Runde in der Nachbarschaft.

Meine erste Fahrstunde war sehr aufregend. Ich hatte noch nie einmal probiert zu fahren. So war es absolutes Neuland. Als erstes vergaß ich, mich anzuschnallen (das ist schon viele Jahre her und unser Auto hatte keine Gurte, also war ich es nicht gewöhnt). Dafür bekam ich den ersten Anranzer vom Fahrlehrer. Ein äußerst unsympathischer Kerl. Ich hatte ein halbes Jahr später noch Albträume von ihm. Dann musste ich gleich Überland fahren. Bei uns gibt es viele Berge und Kurven. Ich habe dieses "Löffelland" verflucht. Aber ich habe es überstanden. Und ich war glücklich.

Heute fahre ich übrigens nicht mehr. Zu meiner Sicherheit und zur Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer g

Ich finde, daß das Dein Fahrlehrer gut gemacht hat. Vor Deinen Eltern hättest Du wahrscheinlich vor lauter Nervosität Fehler gemacht. Auch das mit dem "Trockenschalten" ist absolut üblich. Viel Spaß bei Deinen weiteren Fahrstunden und danach alleine auf Wald und Flur. Und halt' Die Räder auf der Straße!!!!

naja, war bei mir - war aber Mitte der 90er - ganz anders. Bei mir fragte mich der Fahrlehrer beim Einsteigen in den Fahrschulwagen "Weißt Du, wo die Gänge liegen?" ich antwortete "Ja" - dann sagte er "dann mach das Auto an und fahr los" - ich fragte dann noch wie ich den Spiegel einstellen müsse - das erklärte er kurz und dann gings los - direkt von der Fahrschule im Ort und die ist bei uns am allersteilsten Berg des Ortes - da hat man gleich mal richtig das Anfahren geübt. Auch war meine erste Fahrt gleich eine Nachtfahrt - nach der Theoriestunde, die ich vorher gemacht hatte, war es halt dunkel! Ist aber je nach Fahrschule und besonders Fahrlehrer und auch wie er den Fahrschüler einschätzt wohl sehr verschieden.

ach so vielleicht noch kurz, was wir in der ersten Fahrstunde gemacht haben: war wie gesagt eine Nachtfahrt und wir sind ganz normal Überland gefahren - also noch nicht in die Innenstadt, das wäre von der Zeit her auch schlecht gewesen, da wir 20 Min in die Stadt und auch 20 Min. wieder heim gebraucht hätten (Stadt ist 25 km entfernt) - dann wären ja nur 5 Min. in der Stadt gewesen. Sind also erst mal über verschiedene "Käffer" gefahren.

Im übrigen: viel Spaß und viel Erfolg beim Führerschein machen! - und das wichtigste: allzeit gute und vor allem unfallfreie Fahrt (natürlich auch und besonders wenn Du dann den Führerschein hast!)

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Ich habe erst mit 25 Jahren meinen FS gemacht. Es war total aufregend. Die von mir ausgesuchte Fahrschule lag in einem Hinterhof mitten in der Stadt an einer Hauptverkehrsstraße. Diese wiederum ca. 20 m von einer Autobahnauffahrt entfernt. Ich habe mir beim Aussuchen der Schule keine Gedanken um die Lage gemacht. Hauptsache günstig und gut mit dem Rad erreichbar. Als ich dann meine erste Fahrstunde hatte sollte ich merken, dass die Lage doch äußerst zentral war.... Ich saß im Auto und ließ dieses erst einmal absaufen, war ja klar. Ich war aber froh, dass das Auto in Fahrtrichtung zur Straße stand. Nun gings los. - Wie? Auf diese Straße sollte ich kommen? Da sind doch Tausend Fußgänger und Radfahrer? Niemals schaffe ich das! - Beruhigend sprach der Lehrer auf mich ein. Ich sollte also auf den Verkehr achten und fahren? Irgendwie klappte es dann auch, natürlich mit Hilfe des Beifahrers. Die Stunde ging schnell rum, das Auto ging oft aus. Aber hinterher war ich total happy und freute mich auf die nächste Stunde.

Meine erste Fahrstunde begann auf dem Parkplatz der Fahrschule! Dort bekam ich alles erklärt, musste den Schleifpunkt finden und dann ging es los! Blinken musste ich allein, Licht anschalten und so was auch! Schalten sollte ch auch schon allein! Geholfen hat der Fahrlerer trotzdem (klar ne)na ja und dann Stadt und Landstraße! War ganz cool

Das war schon etwas besonderes vor der ersten Fahrstunde...ich weiß gar nicht mehr, wo wir uns getroffen haben. Ich glaube bei meinem Haus, könnte aber auch an der Fahrschule gewesen sein.

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Auf jeden Fall habe ich in der ersten Stunde nur gelenkt und geblinkt, um ein Gefühl zu bekommen, bin vorher nie Auto gefahren. Es war ein sonniger Frühlingstag, deshalb waren auch Licht-Schatten-Wechsel nicht ohne. ;-)

Der Fahrlehrer war aber klasse und hat mich Schritt für Schritt angeleitet...bei der zweiten Fahrt durfte ich dann schalten und alles Weitere machen. Letztlich war alles sehr angenehm, auch einparken, Gefahrenbremsung etc.

Die größte Schwierigkeit war meiner Meinung nach immer schnell den Schleifpunkt zu finden beim Wegfahren. Abgestorben ist mir das Auto fast nie, aber das richtige Feingefühl hat man trotzdem erst nach viel Übung, weil man ja nicht zu früh zu viel Gas geben will/soll.

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An sich habe ich die Fahrstunden schon immer genossen...wobei man die richtige Erfahrung erst nach einigen Monaten täglicher Praxis bekommt. Es hört sich zwar ausgelutscht und nervig an, aber man sollte es immer langsam angehen. Auch ich habe mir nicht so viel dabei gedacht und gemeint, dass das Auto schon immer unter Kontrolle ist und dass die Warnungen von anderen Erwachsenen und Lehrern übertrieben sind. Wenn aber die ersten Bekannten und Schulkollegen verunglücken, wird einem die Gefahr erst richtig bewusst. Es ist wirklich unglaublich, welche Kräfte bei Unfällen auf den menschlichen Körper einwirken...

Interessant :)

Ich hatte immer den drang dazu mal aufs Gaspedal zu drücken weil ich am Anfang mit 40-50 km/h durch die kurvige Bauernstraße gefahren bin, wo eigentlich 100km/h erlaubt sind aber die sind unmöglich zu erreichen weil man dann eher aus der Kurve fliegt...

Ja mit dem Schleifpunkt das ist echt nicht so einfach...besonders hat war es als ich von der bauernstr. an eine hauptverkehrsstr. zum abbiegen herran gefahren bin... da neige ich noch schnell dazu dann die bremse zu treten, weil ich nicht in den querverkehr rollen wollte

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@raven16

Ja, zu Beginn muss man sich erst an das Auto gewöhnen. Man hat noch kein Gefühl für die Breite der Straße, für die Breite des Autos, für die Position der Reifen, für das Beobachten der Spiegel, das man nebenbei ausüben sollte. Das ist am Anfang einfach zu viel...es ist also schon richtig, wenn man in den ersten Stunden vorsichtiger fährt. Lass dir bloß keinen Druck machen, falls sich hinter dir ein paar Autos stauen - völlig normal. ;-)

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Wenn man das Auto gewöhnt ist, eine gewisse Routine hat und evtl. sogar die Strecke kennt, kann man gerne etwas flotter fahren - bloß nicht konstant mit 60 km/h auf der Landstraße dahintuckern und alles blockieren, obwohl die Straße trocken und übersichtlich ist! Aber das betrifft dich eh erst später...

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Die Kunst ist es, immer angemessen zu fahren. Es gibt innerorts scharfe Kurven um Häuser, wo du nicht mit 50 km/h fahren kannst, sondern vll. nur 20 km/h. Es gibt außerorts gerade Strecken, auf denen du 150 km/h oder mehr fahren könntest, aber nur 100 km/h fahren darfst (das wissen manche Leute gar nicht!). Auf der Autobahn ist es oft unangebracht, auf der Überholspur nur 130 km/h zu fahren und dadurch alle zu blockieren...lieber mal mehr Gas geben und bei genügend Platz auf der rechten Seite wieder einordnen. Am schlimmsten sind die notorischen Linksfahrer, die mit 130 km/h oder weniger auf der Überholspur fahren, obwohl rechts alles frei ist und obwohl man eigentlich überholen möchte.

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@raven16

Wichtig sind noch die Extremsituationen. Plötzlicher Wolkenbruch auf der Autobahn - bloß keine abrupte Bremsung einlegen, lieber kontrolliert bremsen und angemessen weiterfahren...hab es schon erlebt, dass man nicht einmal den Mittelstreifen erkennen konnte, Sicht nach vorne ca. 20m. Da sind durchaus maximal 50-70 km/h angemessen.

Erste Schneefahrt ist auch so eine Sache: Man unterschätzt den Untergrund völlig, also ist es zur Übung gut, bei langsamer Fahrt mal stärker zu bremsen (ohne Hintermann!) oder kurz Vollgas zu geben. Kann sein, dass das Auto sofort unerwartet reagiert, weil es matschig/glatt/rutschig etc. ist. Bei geschlossener Schneedecke ist meist Schneckentempo angesagt, sonst fährt man in einer Kurve ungewollt geradeaus. ;-)

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Angemessen fahren bedeutet, immer den Umständen entsprechend zu fahren. Es gibt Situationen, da kann man auf der Autobahn relativ gefahrlos 180 km/h fahren, aber es gibt auch Situationen, da sind 80 km/h schon zu schnell.

Kann übrigens den Führerschein mit 17 Jahren empfehlen. Es ist sehr hilfreich, zunächst mit Begleitperson zu fahren, die einem Tipps und Sicherheit geben kann. Alleine zu fahren ist nämlich eine Umstellung, weil man selber alles im Blick haben und am besten fehlerlos fahren muss. Direkt nach der Prüfung ist man damit meist überfordert.

Letzter Tipp: Abstand einhalten! Das ist Unfallursache Nr. 1, also noch schlimmer als zu schnell zu fahren. Und bloß nicht Schulterblick auf der Autobahn vergessen, oft sieht man im Spiegel das Auto auf Hinterreifenhöhe nicht. Es ist auch von Vorteil, nebenbei seine Spiegel im Auge zu behalten, dann weiß man immer, was direkt um das Auto los ist und man übersieht keinen Radfahrer, Fußgänger, Hund etc.

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Ansonsten viel Spaß! Autofahren ist etwas sehr Schönes. ;-)

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Das mit dem Schleifpunkt ist wirklich so eine Sache, die sich langsam einspielen muss.

Habe meine ersten Fahrstunden in einem VW gemacht (ich glaube es war ein Jetta).

Aber mein Vater hat dann mal mit mir Anfahren am Berg geübt, mit einem Ford. Nee, nie würde ich mit freiwillig einen kaufen. Grauenhaft, wie empfindlich die sind.

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@Lilly2643

Ja, das ist nicht so einfach. Theoretisch könnte man ja schon vor dem Schleifpunkt Gas geben, dann kommt man recht schnell (und laut) von der Stelle, aber das mache ich nie. Lieber den Schleifpunkt erfühlen und dann Gas dazu geben und die Kupplung laaaangsam vollständig lösen, das wäre die Optimallösung - da gibt es dann kein Ruckeln oder Vorwärtsspringen des Autos - auch allgemein beim Schalten nicht.

Klappt auch am Berg sehr gut, bei jeder Steigung. Wenn man das Auto nicht gewohnt ist, ist es natürlich erstmal schwieriger. :-)

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@Draschomat

ach, könnten doch alle Fahranfänger diese Antwort lesen, es gäbe einige glückliche Eltern mehr auf der Welt!

@Draschomat...es ist leider wirklich so - es gibt nur 2 Sorten von Auto/Motorrad-Fahrern GUTE und TOTE...

Fahrt vorsichtig...;-)

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@auchmama

Nur leider sterben oft auch die Unschuldigen, weil jemand meint, dass er (zu) schnell fahren muss, an einer ungünstigen Stelle überholen muss etc. Häufig überlebt der Verursacher als Einziger. :-(

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@Lilly2643

Ich bin in der Fahrschule VW, BWM und Audi gefahren (bin grad mit dem Führerschein dabei) und empfinde BMW als nicht gutes Anfängerauto da es sportlich ausgelegt ist und wenn man sich mal verschaltet sofort ensprechend reagiert! Aber VW und Audi lassen sich sehr schön und leicht fahren ;) sag am besten du willst VW fahren dann wirst du mir danach wahrscheinlich danken :D

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Toll, das war bestimmt ein super spannender Tag für dich.

(Ich kann da nur gähnen, fahre seit 20 Jahren tagtäglich viel Auto. :D)

Ungefähr genauso! Ist aber schon fast 20 Jahre her.

Schön, immer brav weitermachen und hören, was der Fahrlehrer sagt.

Jetzt weiss ich was auf mich zukommt:-)

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