Erste eigene wohnung ohne Hund?

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Tiere "vergessen" einen nicht. Ich bin zwar kein Hundemensch, aber ich denke das Hunde erst recht nicht ihre Bezugspersonen "vergessen" .

Mein damaliger Nachbarskater (er hatte mich regelrecht "adoptiert") hat mich auch wochenlang gesucht, lag auf der Fußmatte vor meiner Terrassentür. Für ihn ging aber sein Leben weiter und ich bin mir sicher das er woanders neuen Anschluss fand.

Dein Hund ist doch in vertrauter Umgebung, mit deinen Eltern (die sicherlich auch Bezugspersonen sind für ihn).  Das ist definitiv gut für ihn.

Und, ich gehe einfach mal davon aus, du wirst sicherlich während der kompletten Ausbildungszeit ab und an mal deine Eltern besuchen können (an freien Tagen, an Wochenenden, im Urlaub).

Mir ist es so ergangen, als ich seinerzeit ins Ausland ging. Unseren Hund hatte ich mit 12 Wochen bekommen, ihn erzogen und überwiegend betreut. Er folgte mir auch auf Schritt und Tritt und ich war seine Bezugsperson. Ich wohne auch noch zu Hause, als ich dann auszog, übernahm meine Mutter die Betreuung. Sie erzählte mir, dass er bei jedem Geräusch zur Tür gelaufen wäre, aber nach kurzer Zeit hat er sich dann beruhigt und sich damit abgefunden, dass ich nicht mehr da bin.

Das wird dein kleiner Liebling auch tun. Wichtig ist, dass er eine schöne Umgebung hat, die er kennt und auch eine Betreuung, die ihm nicht fremd ist. Er wird sich schon eingewöhnen, mach dir keine Sorgen.

Du verlierst deinen Hund nicht, ich hab meine Hündin damals auch zurücklassen müssen. Jedesmal wenn ich zu Besuch kam hat sie sich total gefreut und meine Ma war komplett abgeschrieben.

Natürlich war meine Mutter nach etwa 5 Jahren zumindest gleichberechtigt aber mein Lieschen hat sich bis zu ihrem letzten Tag, 7 Jahre nachdem ich ausgezogen war schon gefreut wie ein Schnitzel wenn ich auch nur vorm Haus geparkt hab.

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