Erste eigene Wohnung im 1. Ausbildungsjahr?

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8 Antworten

Es gibt sicher regionale Unterschiede, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du für rund 200€ warm eine Wohnung findest.

Die Empfehlung ist, dass die Miete maximal ein Drittel des Einkommens ausmachen sollte - also in Deinem Fall 200€.

Hinzu kommen dann noch Kosten für Strom, Telefon/Internet, Lebensmittel, Handy, Fahrkosten etc.

Du willst ja in Deiner Freizeit sicher auch mal was unternehmen - ins Kino, zum Essen gehen, auf Parties usw. - das kostet auch Geld!

Wenn Du selbst schon schreibst, dass Du unterm Strich keinen Cent mehr übrig hast, solltest Du dieses Risiko (noch) nicht eingehen. Ohne Erspartes wird die Situation sehr schnell heikel, falls mal eine Neuanschaffung ansteht (Waschmaschine z. B.) o. ä.

Kann man gar nichts sparen, empfiehlt es sich nicht!!

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550€-600€ ist nicht viel, zudem fallen mir schon mtl. Kosten von ca. 65€ nur für meinen Handyvertrag an.

 

Als Faustregel gilt, dass die monatliche Miete nicht höher als ein Drittel deines monatlichen Einkommens betragen darf.

Das wird bei Dir echt knapp, auch wenn Du hier sicher noch das Kindergeld bekommst.

Vielleicht kannst Du auch BAB beantragen, aber das hängt von deiner persönlichen Situation ab.

Miete, Lebensmittel, Internet etc. muss ich ja mit einberechnen, könnte vlt gerade so klappen allerdings hätte ich dann wirklich 0€ für denn Rest des Monats.

 

Wenn hier mal von einer geringen Miete von 300 € ausgehe, wird das definitiv nichts.

Dann bleiben Dir 300 € übrig, wovon Du monatlich 65 EUR Handy, ca. 50 € Strom, ca. 18 € GEZ, ca. 30 € Telefon/Internet/Fernsehen und ca. 10 € Versicherungen zahlst.

Hiervon bleiben dann knapp 140 € übrig, wovon Du dann Lebensmittel, Bekleidungen und andere Dinge des täglichen Bedarfs zahlen musst.

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Du könntest einen Antrag auf Wohngeld stellen. Die unterstützen dich bei der Miete, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen und eventuell fordern sie das Geld irgendwann zurück.

Ich rate dir bis nach der Ausbildung zu warten. Bis du übernommen wirst und ein richtiges Gehalt bekommst.

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Kommentar von Rheinflip
08.02.2017, 09:13

Wohngeld = fail 

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Eigenheim oder Mietwohnung ?

Wovon willst du die Miete zahlen ? mit 600 Euro wirst du im Leben nicht auskommen.

Aber wenn du in Ausbildung bist sind deine Eltern für dich zuständig dich zu unterstützen wenn du ausziehst.

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Alleine schon mehr als 10% von Nettoeinkommen fürs Handy auszugeben ist meiner Meinung nach Irrsinn.

Vergiss es. Du kannst das schönrechnen wie Du willst, Du kommst mit Deinem Ausbildungsgehalt niemals hin. Miete, Umlagen, Energiekosten, Lebensmittel, weggehen etc. Das wird nix.
Ausserdem wirst Du keinen Vermieter finden, der einen Azubi im 1. Lehrjahr als Mieter akzeptiert.

Solange Du in der Ausbildung bist, sind Deine Eltern Deine Supporter. Keiner sonst.

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Zum Netto kommt das Kindergeld,  also  hast du ca 800 €. Das reicht  für ein Apartment.  

Kannst du den Handyvertrag ändern? 65 € ist viel.  Wenn deine Eltern arm sind und deine Arbeitsweg weit, könnte es noch Bab geben,  siehe Babrechner.Arbeitsagentur 

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Kommentar von dQofficial
08.02.2017, 08:52

Vertrag kann ich bis August erstmal nicht ändern, was ich evtl noch sagen muss ist, das ich in einem Dorf wohne, gerne mit meiner Gleichaltrigen Freundin zusammenziehen würde, die allerdings noch Schülerin ist aber demnächst BAföG beantragen wird. Die Entfernung von mir und meiner Arbeit sind ca. 7 Minuten Zug fahren, also ein Dorf weiter und mir da ich noch keinen Führerschein habe eine Monats Fahrkarte zulegen muss die 88€ kostet.

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Ich bin 26 und bei mir  funktuniert das alles sehr gut mit Ausbildung und der eigenen Wohnung. beantrage aufjedenfall Berufsausbilgsbeihilfe , aber dazu muss du schon eine eigene Wohnung haben. die müssen ja wissen, wie viele Miete ansteht.

Meine Lage: Netto 550 € + 210 Bab = 760 € ( Kindergeld bekomme ich net mehr)

Miete : 255 € + Versicherungen 35 € + Telekom 50 € + Strom 40 € + Ratenzahlung Computer 70 € + 50 Fahrkosten = 500 € habe dann 250 für Freizeit und Essen

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Ohne einen kräftigen finanziellen Zuschuß durch Deine Eltern wird das nichts.

Du brauchst doch nur mal in Eurer lokalen Zeitung die Wohnungsangebote zu studieren, um festzustellen, daß es kaum kleine Wohnungen für 1-Personen-Haushalte gibt und daß die auch schon richtig Geld kosten.

Wie hoch der erforderliche Zuschuß sein müßte, kannst Du dir auf einem Stück Papier leicht ausrechnen:

- Miete und Mietnebenkosten

- Heizung

- Strom- und Wasserverbrauch

- Telefon

- Lebensmittel

- Fahrtkosten

- Freizeitausgaben

- Plünnen.

und noch so einiges mehr wie z.B. Urlaub usw.

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